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27.02.2016 | 07:58
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Die Börsenblogger·Mehr Nachrichten von Die Börsenblogger

Die Volatilität blieb an den Märkten erwartungsgemäß hoch. Neben den bekannten Faktoren Ölpreis und Notenbanken kamen noch zahlreiche Unternehmensnachrichten hinzu. Derweil gehen die unabhängigen Vermögensverwalter, welche die DAB Bank monatlich im Rahmen des Profi-Börsentrends befragt, verhalten optimistisch in den März. Immerhin 46 Prozent der Experten rechnen in den nächsten vier Wochen mit steigenden Aktienkursen, 31 Prozent erwarten eine stabile Entwicklung, während nur 15 Prozent von fallenden Märkten ausgehen. Dabei haben Aktien für die Finanzprofis derzeit ein großes Potenzial: 61 Prozent halten deutsche Aktien aktuell für unter-, 31 Prozent für fair und nur 8 Prozent für überbewertet. Gegenüber dem Vormonat hat sich die Stimmung wieder aufgehellt. Der Indexwert des Profi-Börsentrends steigt von 32,3 auf 41,7 Punkte und befindet sich damit weiterhin deutlich im positiven Bereich.

Bei den besagten kursbestimmenden Unternehmensnachrichten dominierten zum einen die Modekonzerne und zum anderen der Zahlungsabwickler Wirecard (WKN 747206). Letzterer ist offenbar Opfer einer gezielten Short-Attacke geworden. Der Kurs brach zeitweise um ein Viertel ein. Viel Vertrauen ging verloren. Doch das beste Signal, dass an den gestreuten Vorwürfen nichts dran ist, kam von Vorstandschef Markus Braun. Dieser kaufte fleissig weiter und nutzte den Crash zum Ausbau seiner Position. So mancher Anleger folgte diesem Schritt und griff bei den Schnäppchenpreisen zu.

Ähnlich drastisch ging es für den MDAX-Konzern Hugo Boss (WKN A1PHFF) erst nach unten und dann wieder nach oben. Zunächst schockte der Modekonzern mit einer Gewinnwarnung, bevor zwei Tage später Konzernchef Claus-Dietrich Lahrs seinen Rückzug erklärte. Die Achterbahnfahrt der Aktie diese Woche kann aber über die desaströse Jahresperformance von -55 Prozent nicht hinwegtäuschen. Bleibt die Hoffnung, dass ein neuer Chef das Ruder bei "Hugo ohne Boss" herumreißen kann. Einen entsprechend harten Schritt hat derweil der Konkurrent Gerry Weber (WKN 330410) getätigt. Der Modekonzern entlässt jeden zehnten Mitarbeiter. Dennoch geht es bei der Aktie weiter nach unten. 60 Prozent verlor der Titel auf Jahressicht. Mit Modeaktien hat man derzeit keine Freude. Ob die Talsohle schon erreicht ist, darf bezweifelt werden. Zurückhaltung bleibt eine Tugend in diesem Sektor (weltweit!).

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