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17.05.2017 | 13:22
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Admiral Markets·Mehr Nachrichten von Admiral Markets

Die schwachen Daten aus den USA und der Optimismus nach den französischen Wahlen beflügeln das Währungspaar EUR/USD mehr und mehr. Der größte Risiko-Faktor für den US-Dollar bleibt wohl Donald Trump, der aus den negativen Schlagzeilen kaum mehr herauskommt und gleichzeitig wenig Hoffnungssignale an die Märkte aussendet. Ob seine Pläne in Bezug auf die US-Wirtschaft aufgehen, ist fraglich. Wahlversprechen ist das eine - deren Umsetzung aber etwas ganz Anderes. Aktuell weichen die Marktteilnehmer in mutmaßlich sichere Häfen aus, zu denen seit einiger Zeit auch der Euro zählt.


Nun kommen wir zu unserer Technischen Analyse:

eurusd-kw20_2017_am.jpg

Rückblick

Der EUR/USD bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,0890/1,0880. Er notierte damit leicht unter dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Am Mittwoch ging es zunächst etwas abwärts, dabei konnte sich der EUR/USD über der 1,0850 stabilisieren, aber nicht wesentlich erholen. Auch am Donnerstag ging es abwärts. Der EUR/USD markierte das Tief im Betrachtungszeitraum bei 1,0838, im Anschluss ging es wieder leicht aufwärts. Der Ausbruch über die 1,0900 erfolgte allerdings erst am Freitag. Er war dynamisch und von Momentum geprägt. Der EUR/USD konnte sich im Bereich der 1,0930 festsetzen und ging im Umfeld dieser Marke aus dem Wochenhandel. Der nächste Aufwärtsschub stellte sich zu Wochenbeginn ein: am Montag konnte sich der EUR/USD bis in den Bereich der 1,0980/90 schieben, am Dienstag überwand er die 1,1000 und konnte sich über dieser Marke festsetzen.

Das Hoch im Betrachtungszeitraum lag deutlich über dem des vorletzten Betrachtungszeitraums. Der EUR/USD konnte in einem erneuten Aufwärtsschub die 1,1000 überwinden und sich am Dienstag dort auch festsetzen. Zwar lag das Tief im Betrachtungszeitraum leicht unter dem Niveau der Vorperiode, der Rücksetzer am Donnerstag wurde aber zeitnah zurückgekauft, sodass dies eher bullisch zu interpretieren ist. Die Range war mit 258 Pips in den vergangenen fünf Handelstagen außerordentlich. Sie lag deutlich über der der Vorperiode als auch über dem Durchschnitt.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR/USD mit dem Überschreiten der 1,1069/72 auch die 1,1081/84 erreichen könnte. Dieser Anlaufbereich wurde erreicht und am Dienstagabend übertroffen. Die Rücksetzer gingen dann mit dem Unterschreiten der 1,0848 nicht ganz an unseren nächsten Anlaufbereich bei 1,0836/34 heran, hier haben 2 Pips gefehlt. Damit hat das Setup in den vergangenen fünf Handelstagen gut gegriffen.


Wochenhoch: 1,1096 Vorwoche 1,1000 Wochentief: 1,0838 Vorwoche 1,0863 Wochen-Range*: 258 Pips Vorwoche 137 Pips

*Betrachtungszeitraum 10.05.2017 bis 16.05.2017


Wie könnte es weitergehen?

Euro-WS: 1,1085/93....1,1127....1,1205/46....1,1303 Euro US: 1,0964/49.....1,0897/76/58/29/14....1,0798/60/35/25......1,0681/41/10

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden


Box-Bereich: 1,1524 bis 1,0223 Tagesschlusskurs-Marken: 1,1085 und 1,0827 Intraday-Marken: 1,1001 und 1,0875 Range: 1,2355 bis 0,9631


Euro-Chart

Der EUR/USD hat sich mit dem Gap-up vor gut zwei Wochen über die 1,0800 geschoben und konnte sich bisher über dieser Marke halten. Die 1,1000 wurden angelaufen. Somit wurde ein auch psychologisch wichtiges Ziel erreicht. Wir waren beim letzten Setup der Auffassung, dass der EUR/USD zunächst zurücksetzen könnte, unter Umständen auch etwas deutlicher. Dies hat sich eingestellt: Der EUR/USD lief noch einmal das Tief des vorletzten Betrachtungszeitraums an und unterschritt dieses leicht. Es ging allerdings nicht weiter in Richtung Gap-close. Das Chartbild ist weiterhin bullish. Der EUR/USD hat es nach Monaten der vergeblichen Anläufe geschafft, sich wieder über die 1,1000 zu schieben und notiert damit auf dem Niveau von November 2016. Auf der Oberseite könnte er jetzt durchaus weiterlaufen. Übergeordnete Anlaufziele wären die 1,1170/80 und dann die 1,1240/55. Wesentlich ist aber, dass der EUR/USD den Ausbruch am Mittwoch bestätigt. Sollte dies nicht der Fall sein, wäre mit erneuten Rücksetzern zu rechnen.

Der Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich hat dem EUR/USD geholfen, sich zu stabilisieren. Dennoch bleiben die Risiken in der Euro-Zone bestehen. Das Thema Griechenland bleibt aktuell und dürfte spätestens zum Jahresende im Zusammenhang mit einem möglichen Schuldenschnitt wieder stärker in den Fokus kommen. Dass sich die griechische Wirtschaft nicht erholt, kann anhand der Wachstumsdaten klar belegt werden. Das Hauptproblem wird aber die italienische Wirtschaft sein. Italien kommt seit langer Zeit nicht auf die Beine, die Wirtschaft wächst gar nicht oder nur kaum. Die Probleme sind bekannt - angefasst und gelöst werden sie nicht. Auch aus diesem Grund ist nicht davon auszugehen, dass sich die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) in den nächsten Monaten grundlegend ändern wird. Jetzt Zeit zum Durchatmen - mehr aber auch nicht.

Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen: Der EUR/USD könnte zunächst versuchen, sich über der 1,1090/95 stabilisieren und dort zu etablieren. Gelingt dies, so hätte der EUR/USD dann das Potenzial, die 1,1110/13, die 1,1128/30 und die 1,1141/44 beziehungsweise im Anschluss auch die 1,1153/56 zu erreichen. Über der 1,1156 wäre der Weg an die 1,1167/70 beziehungsweise die 1,1182/85 frei. Sollte es bei 1,1182/85 nicht zu Rücksetzern kommen, wären die 1,1196/1,1200, die 1,1209/12, die 1,1225/27 und die 1,1239/41 die nächsten relevanten Anlaufmarken. Bei dynamischen Aufwärtsimpulsen wären auch die 1,1257/61, die 1,1278/80 und die 1,1297/1,1303 weitere denkbare Anlaufziele.

Kann sich der EUR/USD nicht über der 1,1090/95 stabilisieren, wäre mit Rücksetzern zu rechnen, die an die 1,1074/70 und später an die 1,1045/41 beziehungsweise bis an die 1,1023/20 gehen könnten. Unter der 1,1020 wären die 1,1005/00, die 1,0989/87 und die 1,0972/70 weitere relevante Anlaufmarken. Unter der 1,0970 wären die 1,0948/45, die 1,0928/25 und die 1,0915/12 weitere Anlaufbereiche. Rutscht der EUR/USD unter die 1,0912, kämen die 1,0898/95, die 1,0886/84 und die 1,0869/65 als weitere Anlaufziele in Frage.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/ abwärts


Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

  • 18.05.2017 - USA: Philly-Fed-Herstellungsindex (Mai)
  • 18.05.2017 - EU: Rede des EZB-Präsidenten Mario Draghi
  • 23.05.2017 - DE: Bruttoinlandsprodukt (Q1)
  • 23.05.2017 - DE: Deutscher Herstellungs-Einkaufsmanagerindex (Mai)
  • 23.05.2017 - DE: Ifo-Geschäftsklimaindex (Mai)
  • 23.05.2017 - USA: Verkäufe neuer US-Eigenheime (Apr.)
  • 24.05.2017 - USA: Bestehende Veräußerungen von Eigenheimen (Apr.)


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RISIKOHINWEIS: Dieser Artikel liefert eine Einschätzung zum Basiswert EUR/USD, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets UK ist Forex & CFD-Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Die Verluste können die Einlagen übersteigen! Lesen Sie den kompletten Warnhinweis über folgenden Link. DISCLAIMER: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis

Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.


Über den Autor:

Im Namen von Admiral Markets UK wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Jens Chranowski

Ihr Jens Chrzanowski Geschäftsführer Admiral Markets Kundenservice Deutschland


Über das Unternehmen:

Admiral Markets stellt seinen Kunden einen Brokerage-Service und eine innovative Handelstechnologie, den MetaTrader 4, mit einigen unternehmensspezifischen Features zur Verfügung. Den Leitsatz des Brokers "Trading for everyone" setzen die Mitarbeiter weltweit konsequent um. So stehen den Kunden beispielsweise umfangreiche Webinare und Seminare zur Verfügung, und der Broker verspricht, niemals Kurse gegen den Kunden zu stellen.?

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke "Admiral Markets" in Deutschland aktiv - seit 2014 unter der weltweit renommiertesten Regulierung für Forexbroker, der (britischen) Financial Conduct Authority, FCA. In Deutschland herrscht zusätzliche Bafin-Registrierung und Regulierung.

Der Kundenservice betreut von Berlin aus seine Kunden umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten.

THINK GLOBAL - ACT LOCAL, einer der Leitsätze der Brokers, wird dabei konsequent umgesetzt: Das Wissen und die Möglichkeiten eines internationalen Unternehmens werden bestmöglich auf die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus. Hier bietet Admiral Markets die günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Darüber hinaus werden der Kundenservice, die Bildungsangebote sowie die Handelssoftware in deutscher Sprache angeboten.

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