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28.06.2017 | 08:17
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Vaupels Klartext·Mehr Nachrichten von Vaupels Klartext

Liebe Leserin, lieber Leser,

das war knapp: Die Übernahme der Stada Arzneimittel AG durch die beiden Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven (bzw. durch deren Erwerbsgesellschaft "Nidda Healthcare Holding AG") ist gescheitert.

Chart Stada-Aktie

Stada Chart Aktie

Quelle: tradingview.com

Diese hatten 66,00 Euro in Cash pro Stada-Aktie geboten (bzw. 65,28 Euro, dann wären aber noch 0,72 Euro Dividende für 2016 hinzugekommen, Summe 66,00 Euro). Dieses Angebot sollte aber nur gelten, wenn mindestens 75% der Stada-Aktien im Rahmen dieses Angebots angedient würden. Die beiden Finanzinvestoren hatten wohl bereits gemerkt, dass der Zuspruch nicht sooo grandios war, denn eigentlich sollte das Angebot am 8. Juni enden. Einen Tag vorher (!) wurde mitgeteilt, dass die Frist zur Annahme des Angebots bis zum 22. Juni verlängert wird, zudem wurde die Mindestannahmeschwelle auf 67,5% gesenkt.

Stada: 65,52% reichen nicht - die Schwelle lag bei 67,5%

Spätestens da war für clevere Beobachter(innen) klar: Diese Übernahme ist noch keineswegs in trockenen Tüchern. Warum sollten die Finanzinvestor die Angebotsfrist verlängern und die Annahmeschwelle senken, wenn nicht deshalb, weil der Zuspruch mau war? Vorstand und Aufsichtsrat hatten den Aktionären zwar geraten, das Angebot anzunehmen - doch erfreulicherweise kann jeder Eigentümer = Aktionär selbst entscheiden, klare Sache. Und nun hat Stada das Ergebnis veröffentlicht: Demnach sind 65,52% im Rahmen des Übernahmeangebots angedient worden. Und 65,52% sind nicht 67,5%. Mit anderen Worten: Diese Übernahme ist gescheitert. Kein Wunder, dass der Aktienkurs danach wieder deutlich unter die Höhe des Gebots zurückfiel.

Dann der Blick auf METRO:

Die METRO AG kommt bei der geplanten Aufspaltung des Konzerns in zwei Teile voran. Es geht da um die beiden Bereiche "neue METRO" (soll zukünftig unter METRO firmieren) und "CECONOMY". Laut Angaben der METRO sind die bereits seit Herbst 2016 "operativ selbständig", und im Februar 2017 hatten die Aktionärinnen und Aktionäre auf der Hauptversammlung zugestimmt, dass die Aufspaltung nun auch formal vollzogen werden soll. Dies soll so durchgeführt werden: Die derzeitige METRO-Aktie wird zur CECONOMY-Aktie. Für jede dieser Aktien soll es dann eine Aktie der neuen METRO geben. Entsprechend musste für diese "neue METRO" ein Börsenzulassungsprospekt erstellt werden.

METRO: Aus eins mach zwei

Hatte mich auch zuerst gewundert - wieso Börsenzulassungsprospekt für METRO-Aktien, die gibt es doch längst? Ja, es geht eben um diese neuen METRO-Aktien. Und da kam nun laut Unternehmensangaben die Rückmeldung der zuständigen Behörde Bafin: Eben dieser Börsenzulassungsprospekt sei gebilligt. Damit kann die Notierung der neuen Aktien "voraussichtlich Mitte Juli 2017" (so METRO) erfolgen. Gefreut haben dürfte das METRO-Management auch, dass die US-Ratingagentur S&O das Investmentgrade-Rating für METRO bestätigte (Einschätzung BBB- / A-3). Damit sieht es so aus, als ob die Aufteilung der "alten" METRO in zwei Unternehmen nun bald geschafft sein wird.

Und dann noch das Zitat zum Tag, bezieht sich auf Vater Rhein:

"Ein unendlicher Zauber begleitet den Reisenden in diesen Gauen… Man muss nicht Deutscher sein, um die Traurigkeit, die Schönheit, die Schwermut gewaltig zu fühlen, aber man begreift leicht die schwärmerische Liebe, die diese Ufer im Herzen eines Deutschen erwecken, dessen Geburtsland sie sind." - Hippolyte Durand

In diesem Sinne!

Ihr

Michael Vaupel


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