Parker (Dt Bank) will Nettoabflüsse in Großbritannien stoppen
FRANKFURT (Dow Jones-VWD)--Der Leiter des Asset Management der Deutschen Bank, Kevin Parker, will die zuletzt verzeichneten massiven Nettomittelabflüsse im institutionellen Fondsgeschäft in Großbritannien beenden. "Wir wollen diese Abflüsse stoppen", sagte Parker am Montag in Frankfurt. Das Geschäft dort sei allgemein schwierig und stehe deshalb "under Review". Konkrete Maßnahmen nannte er nicht. Diese sollen erst zum Ende des ersten Quartals 2005 fest stehen.
Zugleich verteidigte er die nun eher produktbezogene Aufstellung der Deutsche Asset Management und die damit einhergehende Matrixorganisation. Von Konflikten zwischen den Produktbereichen und den Zuständigketen für die Regionen geht er nicht aus. Diese lassen sich seiner Ansicht nach durch entsprechende Steuerung und entsprechende Teambildung vermeiden. Die Zuständigkeit dafür werde er selbst haben, kündigte er an.
Der Leiter der deutschen Fondstochter DWS und neue Leiter des Europageschäfts, Axel Benkner, sah es als Stärkung der DWS, dass das Europageschäft im Asset Management künftig statt aus London aus Frankfurt geführt wird.
Große Erwartungen hat Parker offenbar auch an das Kostenmanagement in der Vermögensverwaltung, das Ingo Gefeke und Mark Cullen verantworten. Allerdings nannte er auch hier keine Details, sondern verwies auf die Jahrespressekonferenz der Deutschen Bank am 3. Februar. Dort will Vorstandssprecher Josef Ackermann die konkreten Daten des konzernweiten Effizienzsteigerungsprogramms vorstellen. Auf Nachfrage stellte Parker zudem klar, dass die früheren Leiter des Europa- bzw Asiengeschäfts, Paul Manduca und James Goulding, die Bank verlassen werden.
-Von Christian Streckert, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69 91 30 39 15;
christian.streckert@dowjones.com
(ENDE) Dow Jones Newswires/6.12.2004/ces/mim
FRANKFURT (Dow Jones-VWD)--Der Leiter des Asset Management der Deutschen Bank, Kevin Parker, will die zuletzt verzeichneten massiven Nettomittelabflüsse im institutionellen Fondsgeschäft in Großbritannien beenden. "Wir wollen diese Abflüsse stoppen", sagte Parker am Montag in Frankfurt. Das Geschäft dort sei allgemein schwierig und stehe deshalb "under Review". Konkrete Maßnahmen nannte er nicht. Diese sollen erst zum Ende des ersten Quartals 2005 fest stehen.
Zugleich verteidigte er die nun eher produktbezogene Aufstellung der Deutsche Asset Management und die damit einhergehende Matrixorganisation. Von Konflikten zwischen den Produktbereichen und den Zuständigketen für die Regionen geht er nicht aus. Diese lassen sich seiner Ansicht nach durch entsprechende Steuerung und entsprechende Teambildung vermeiden. Die Zuständigkeit dafür werde er selbst haben, kündigte er an.
Der Leiter der deutschen Fondstochter DWS und neue Leiter des Europageschäfts, Axel Benkner, sah es als Stärkung der DWS, dass das Europageschäft im Asset Management künftig statt aus London aus Frankfurt geführt wird.
Große Erwartungen hat Parker offenbar auch an das Kostenmanagement in der Vermögensverwaltung, das Ingo Gefeke und Mark Cullen verantworten. Allerdings nannte er auch hier keine Details, sondern verwies auf die Jahrespressekonferenz der Deutschen Bank am 3. Februar. Dort will Vorstandssprecher Josef Ackermann die konkreten Daten des konzernweiten Effizienzsteigerungsprogramms vorstellen. Auf Nachfrage stellte Parker zudem klar, dass die früheren Leiter des Europa- bzw Asiengeschäfts, Paul Manduca und James Goulding, die Bank verlassen werden.
-Von Christian Streckert, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69 91 30 39 15;
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