Knapp vor Beginn des Handels in New York notieren die Futures im Plus. Der NASDAQ-Future erhöht sich um 0,4 Prozent auf 1.686,50 Punkte. Beim S&P-Future geht es um 0,1 Prozent auf 1.283,50 Punkte nach oben. Dow Jones und NASDAQ dürften daher aus aktueller Betrachtungsweise gut behauptet in die Eröffnung gehen. Vor allem der Technologiesektor sollte fester starten.
Zuletzt sah sich die Wall Street unter anderem von einem kräftigen Rückgang des Ölpreises stark beflügelt. Der März Futurekontrakt für US-Leichtöl erholt sich zur Zeit um 1 Prozent auf 58,24 Dollar je Barrels. Die am Vortag nach Börsenschluss veröffentlichten positiven Zahlen durch die beiden Technologieschwergewichte Hewlett-Packard und Applied Materials sind für den Handel am Donnerstag als stützende Elemente in Betracht zu ziehen. So notieren die Titel beider Unternehmen vorbörslich im Plus. Die vorbörslich veröffentlichten Konjunkturdaten gaben ein gemischtes Bild von sich. Während die Baubeginne im Januar um 14,5 Prozent mit dem größten prozentuellen Zuwachs seit fast 12 Jahren stark kletterten und die Schätzungen der Analysten deutlich übertrafen, enttäuschten die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Importpreise für Januar. Die Erstanträge erhöhten sich um 19.000 auf 297.000. Hier prognostizierten die Volkswirte einen Anstieg auf lediglich 285.000. Die Importpreise stiegen wegen des Ölpreisauftriebs um 1,3 Prozent, was über den Erwartungen eines Zuwachses von 1 Prozent liegt.
Hewlett-Packard steigerte den Nettogewinn im abgelaufenen Quartal auf 1,2 Milliarden Dollar bzw 42 Cents je Aktie. Der Umsatz des PC- und Druckerkonzerns stieg auf Jahressicht um 6 Prozent auf 22,7 Milliarden Dollar. Die von Thomson First Call erhobenen durchschnittlichen Analystenschätzungen lagen bei einem Gewinn von 44 Cents und Erlösen von 22,5 Milliarden Dollar. Hewlett-Packard legen vorbörslich um 4,5 Prozent auf 33,1 Dollar zu.
Bei Applied Materials ging der Gewinn von 288,8 Millionen Dollar im Vorjahr auf 142,8 Millionen Dollar bzw 9 Cents je Aktie zurück. Abzüglich von Sonderposten wurden 312,1 Millionen Dollar bzw 19 Cents je Aktie verdient. Der Umsatz legte von 1,78 auf 1,86 Milliarden Dollar zu. Analysten rechneten mit einem Gewinn von 17 Cents und Erlösen von 1,81 Milliarden Dollar. Applied Materials verteuern sich vorbörslich um 2,1 Prozent auf 20,9 Dollar.
