Eurozone-Einzelhandelsumsatz steigt im April unerwartet kräftig
Der Einzelhandel in der Eurozone hat sich im April stärker erholt als erwartet. Die Umsätze im gemeinsamen Währungsraum stiegen gegenüber dem Vormonat um 1,4%, wie Eurostat am Mittwoch mitteilte. Im März war der Umsatz auf Monatssicht revidiert um 0,7% (vorläufig: minus 0,8%) gesunken. Ökonomen hatten für April einen Anstieg um 1,1% prognostiziert. Auf Jahressicht zogen die Umsätze in der Eurozone um 2,8% an, nach einem Rückgang um revidiert 0, 1% (vorläufig: minus 0,2%) im März. Volkswirte hatten im Durchschnitt ein Plus von lediglich 2,3% erwartet.
G-8 sehen unverändert gute Wirtschaftsaussichten - Kreise
Die Gruppe der sieben führenden Industriestaaten und Russland, G-8, sehen nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen eine weiterhin gute Entwicklung der Weltwirtschaft, für die die Risiken aber eher abwärts gerichtet sind. "Die Aussichten sind unverändert gut," sagte ein Regierungsbeamter des Bundesfinanzministeriums am Mittwoch in Berlin. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwarte unverändert gegenüber seiner Einschätzung vom April ein weltwirtschaftliches Wachstum zwischen 4,75% und 5,0% für dieses und kommendes Jahr.
Mittelstand erwartet überwiegend steigende Umsätze für 2006
Eine relative Mehrheit von 47% der deutschen Mittelstandsunternehmen erwartet für das laufende Jahr steigende Umsätze. Das ist eines der Ergebnisse der am Mittwoch in Berlin vorgelegten Mittelstandsumfrage des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), die von Mitte März bis Anfang Mai im Auftrag des BDI, der IKB Deutsche Industriebank und der Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter 1.100 Unternehmen durchgeführt wurde. Besonders optimistisch zeigten sich die größeren Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von 250 und mehr Mitarbeitern. Fast 70% von ihnen erwarten für 2006 gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung.
HDE rechnet zur WM mit zusätzlichem Umsatz von rund 2 Mrd EUR
Der deutsche Einzelhandel erwartet durch die Fußball- Weltmeisterschaft im eigenen Land einen zusätzlichen Umsatz von rund 2 Mrd EUR. "Der deutsche Einzelhandel wird die Fußball-WM zu vielen Toren nutzen; wir rechnen mit einem zusätzlichen WM-Umsatz von rund 2 Mrd EUR", sagte Hubertus Pellengahr, Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), am Mittwoch in Berlin. Im vergangenen Jahr lag der Gesamtumsatz im deutschen Einzelhandel nach Angaben von Pellengahr bei rund 390 Mrd EUR.
Schwedens BIP-Wachstum Q1 gewinnt an Fahrt
Das schwedische Wirtschaftswachstum hat sich im ersten Quartal 2006 beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg gegenüber dem Vorquartal um 1,1% und auf Jahressicht um 4,1%, wie die Statistikbehörde des Landes am Mittwoch berichtete. Im vierten Quartal 2005 war ein Quartalswachstum von 0,7% und ein Anstieg im Jahresvergleich von 2,9% verzeichnet worden. Volkswirte hatten im Durchschnitt für das erste Quartal Zuwachsraten von 1,2% auf Quartals- und 3,9% auf Jahressicht prognostiziert.
Thailands Notenbank erhöht Leitzins um 25 Basispunkte
Die thailändische Zentralbank hat am Mittwoch wie erwartet ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 5,00% erhöht und zugleich angedeutet, dass der gegenwärtige Zinserhöhungszyklus damit beendet sein könnte. "Unvorhersehbare Entwicklungen einmal ausgenommen, befinden sich die Leitzinsen damit auf einem Niveau, das mit Preisstabilität und Wachstum vereinbar ist", sagte der stellvertretende Gouverneur Atchana Waiquamdee bei einer Pressekonferenz. Zur Begründung für die Straffung verwies der Geldpolitiker auf den unerwartet starken Preisauftrieb, der von den hohen Ölpreisen getrieben werde.
OPEC-Präsident: Angola und Sudan erwägen Beitritt zum Kartell
Angola und Sudan erwägen nach den Worten von OPEC- Präsident Edmund Daukoru eine Mitgliedschaft in der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC). Die beiden Länder könnten innerhalb weniger Wochen entscheiden, ob sie sich um eine OPEC-Mitgliedschaft bemühen wollen, sagte Daukoru, der sich zu einem EU/OPEC-Ministertreffen in Brüssel aufhält, am Dienstagabend zu Dow Jones Newswires. Sie wären die ersten neuen Mitglieder des Rohstoffkartells seit 30 Jahren.
DJG/hab -0-
Der Einzelhandel in der Eurozone hat sich im April stärker erholt als erwartet. Die Umsätze im gemeinsamen Währungsraum stiegen gegenüber dem Vormonat um 1,4%, wie Eurostat am Mittwoch mitteilte. Im März war der Umsatz auf Monatssicht revidiert um 0,7% (vorläufig: minus 0,8%) gesunken. Ökonomen hatten für April einen Anstieg um 1,1% prognostiziert. Auf Jahressicht zogen die Umsätze in der Eurozone um 2,8% an, nach einem Rückgang um revidiert 0, 1% (vorläufig: minus 0,2%) im März. Volkswirte hatten im Durchschnitt ein Plus von lediglich 2,3% erwartet.
G-8 sehen unverändert gute Wirtschaftsaussichten - Kreise
Die Gruppe der sieben führenden Industriestaaten und Russland, G-8, sehen nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen eine weiterhin gute Entwicklung der Weltwirtschaft, für die die Risiken aber eher abwärts gerichtet sind. "Die Aussichten sind unverändert gut," sagte ein Regierungsbeamter des Bundesfinanzministeriums am Mittwoch in Berlin. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwarte unverändert gegenüber seiner Einschätzung vom April ein weltwirtschaftliches Wachstum zwischen 4,75% und 5,0% für dieses und kommendes Jahr.
Mittelstand erwartet überwiegend steigende Umsätze für 2006
Eine relative Mehrheit von 47% der deutschen Mittelstandsunternehmen erwartet für das laufende Jahr steigende Umsätze. Das ist eines der Ergebnisse der am Mittwoch in Berlin vorgelegten Mittelstandsumfrage des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), die von Mitte März bis Anfang Mai im Auftrag des BDI, der IKB Deutsche Industriebank und der Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter 1.100 Unternehmen durchgeführt wurde. Besonders optimistisch zeigten sich die größeren Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von 250 und mehr Mitarbeitern. Fast 70% von ihnen erwarten für 2006 gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung.
HDE rechnet zur WM mit zusätzlichem Umsatz von rund 2 Mrd EUR
Der deutsche Einzelhandel erwartet durch die Fußball- Weltmeisterschaft im eigenen Land einen zusätzlichen Umsatz von rund 2 Mrd EUR. "Der deutsche Einzelhandel wird die Fußball-WM zu vielen Toren nutzen; wir rechnen mit einem zusätzlichen WM-Umsatz von rund 2 Mrd EUR", sagte Hubertus Pellengahr, Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), am Mittwoch in Berlin. Im vergangenen Jahr lag der Gesamtumsatz im deutschen Einzelhandel nach Angaben von Pellengahr bei rund 390 Mrd EUR.
Schwedens BIP-Wachstum Q1 gewinnt an Fahrt
Das schwedische Wirtschaftswachstum hat sich im ersten Quartal 2006 beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg gegenüber dem Vorquartal um 1,1% und auf Jahressicht um 4,1%, wie die Statistikbehörde des Landes am Mittwoch berichtete. Im vierten Quartal 2005 war ein Quartalswachstum von 0,7% und ein Anstieg im Jahresvergleich von 2,9% verzeichnet worden. Volkswirte hatten im Durchschnitt für das erste Quartal Zuwachsraten von 1,2% auf Quartals- und 3,9% auf Jahressicht prognostiziert.
Thailands Notenbank erhöht Leitzins um 25 Basispunkte
Die thailändische Zentralbank hat am Mittwoch wie erwartet ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 5,00% erhöht und zugleich angedeutet, dass der gegenwärtige Zinserhöhungszyklus damit beendet sein könnte. "Unvorhersehbare Entwicklungen einmal ausgenommen, befinden sich die Leitzinsen damit auf einem Niveau, das mit Preisstabilität und Wachstum vereinbar ist", sagte der stellvertretende Gouverneur Atchana Waiquamdee bei einer Pressekonferenz. Zur Begründung für die Straffung verwies der Geldpolitiker auf den unerwartet starken Preisauftrieb, der von den hohen Ölpreisen getrieben werde.
OPEC-Präsident: Angola und Sudan erwägen Beitritt zum Kartell
Angola und Sudan erwägen nach den Worten von OPEC- Präsident Edmund Daukoru eine Mitgliedschaft in der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC). Die beiden Länder könnten innerhalb weniger Wochen entscheiden, ob sie sich um eine OPEC-Mitgliedschaft bemühen wollen, sagte Daukoru, der sich zu einem EU/OPEC-Ministertreffen in Brüssel aufhält, am Dienstagabend zu Dow Jones Newswires. Sie wären die ersten neuen Mitglieder des Rohstoffkartells seit 30 Jahren.
DJG/hab -0-
© 2006 Dow Jones News
