In einem Prozess um betrügerisches
Anklicken von Online-Einkaufsseiten hat sich das Internetportal
Yahoo
Gegenstand der Sammelklage war der Yahoo-Online-Verkehr von
Januar 2004 bis März 2006. Yahoo geht davon aus, dass nur ein
geringer Teil der in diesem Zeitraum erzielten Werbeeinnahmen in
Höhe von 9,1 Milliarden Dollar zurückerstattet werden muss. In einem
ähnlichen Verfahren hatte ein Gericht im US-Bundesstaat Arkansas den
Internet-Suchdienst Google
STUDIE: 12% DER WERBEBANNER-KLICKS SIND BETRUG
Die Kläger hatten damit argumentiert, dass Yahoo von dem Anklicken der Online-Einkaufsseiten zu Unrecht profitiert habe. Dabei geht es darum, dass den Kunden das Aufrufen ihrer Webseiten in Rechnung gestellt wird, auch wenn die Urheber nur Spaßvögel oder Unruhestifter sind, die nicht das mindeste Interesse am Kauf der angebotenen Waren haben.
Eine jüngst veröffentlichte Umfrage unter 1.000 Unternehmen, die online werben, ergab, dass etwa 12 Prozent aller Klicks auf Werbebanner bei Yahoo oder Google betrügerischen Charakters sind. Andere Studien gehen von 30 Prozent aus - eine Quote, die von Yahoo und Google aber energisch bestritten wird./FX/jb/fn/kro
ISIN US9843321061 US38259P5089
AXC0033 2006-06-29/09:18
