NEW YORK (AP)--Die schweizerischen Finanzkonzerne UBS und Credit Suisse (CS) stehen im Visier amerikanischer Aufsichtsbehörden. Laut einem Bericht des "The Wall Street Journal" vom Montag soll es um Preismanipulationen bei Papieren des amerikanischen Schatzamts gehen.
Demnach untersuche die amerikanische Börsenaufsicht SEC, ob die UBS in Preismanipulationen so genannter Treasury-Papiere verwickelt gewesen sei. Es gehe um Handelsaktivitäten vom vergangenen Februar, doch sei nicht klar, um welche Papiere es sich handele. Möglicherweise gehe es um eine im Januar 2001 fällige Treasury-Note mit einem Kupon von 4,25%. Diese Papiere seien im vergangenen Februar auffällig knapp gewesen.
In solchen Situationen könnten damit am so genannten Repo-Markt günstige Kredite aufgenommen werden. UBS-Sprecher Christoph Meier nahm konkret nicht Stellung zu dem Bericht. Er sagte lediglich, die UBS kooperiere mit den Behörden bei deren Ermittlungen.
Auch die CS Group ist laut "Wall Street Journal" Gegenstand einer Untersuchung der US-Aufsichtsbehörden wegen des Handels mit Treasury-Papieren. Allerdings sei nicht klar, welche Behörde ermittle. Ein Bond-Händler habe die CS Ende September im Zusammenhang mit der breit angelegten Untersuchung verlassen. Bei Credit Suisse wurde auf Anfrage in Zürich keinerlei Kommentar abgegeben.
Das US-Schatzamt, das Treasury Department, gibt für Staatsanleihen Bonds, Notes und Bills aus. Der Markt wird auf 4 Bill USD veranschlagt. Die US-Zentralbank Fed steuert unter anderem mit solchen Papieren ihre Geldpolitik. In letzter Zeit wurden Befürchtungen laut, es könnte dabei Preismanipulationen gegeben haben.
Webseiten: http://www.wsj.com
DJG/abe/rio
Demnach untersuche die amerikanische Börsenaufsicht SEC, ob die UBS in Preismanipulationen so genannter Treasury-Papiere verwickelt gewesen sei. Es gehe um Handelsaktivitäten vom vergangenen Februar, doch sei nicht klar, um welche Papiere es sich handele. Möglicherweise gehe es um eine im Januar 2001 fällige Treasury-Note mit einem Kupon von 4,25%. Diese Papiere seien im vergangenen Februar auffällig knapp gewesen.
In solchen Situationen könnten damit am so genannten Repo-Markt günstige Kredite aufgenommen werden. UBS-Sprecher Christoph Meier nahm konkret nicht Stellung zu dem Bericht. Er sagte lediglich, die UBS kooperiere mit den Behörden bei deren Ermittlungen.
Auch die CS Group ist laut "Wall Street Journal" Gegenstand einer Untersuchung der US-Aufsichtsbehörden wegen des Handels mit Treasury-Papieren. Allerdings sei nicht klar, welche Behörde ermittle. Ein Bond-Händler habe die CS Ende September im Zusammenhang mit der breit angelegten Untersuchung verlassen. Bei Credit Suisse wurde auf Anfrage in Zürich keinerlei Kommentar abgegeben.
Das US-Schatzamt, das Treasury Department, gibt für Staatsanleihen Bonds, Notes und Bills aus. Der Markt wird auf 4 Bill USD veranschlagt. Die US-Zentralbank Fed steuert unter anderem mit solchen Papieren ihre Geldpolitik. In letzter Zeit wurden Befürchtungen laut, es könnte dabei Preismanipulationen gegeben haben.
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