KONJUNKTUR - Die Bundesregierung prüft die Gründung eines neuen Bundesinstituts für Konjunkturprognosen. Wie die Financial Times Deutschland aus Regierungskreisen erfuhr, könnten in einer solchen Behörde die Konjunkturabteilungen aus dem Wirtschaft-, Arbeits- und Finanzministerium sowie der Bundesbank gebündelt werden. (FTD S. 11)
STEUERREFORM - Im Zuge der Steuerreform soll die Bankkontenabfrage durch den Fiskus weitgehend abgeschafft werden. "Die wäre dann erledigt, mit Ausnahme von staatlichen Fördertatbeständen", sagte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) in Berlin. (FTD S. 11)
LOHNNEBENKOSTEN - Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung droht nach Einschätzung der Arbeitgeber trotz Rentenreform über 20% zu klettern. Die ausgebliebenen Einsparungen der Vergangenheit würden "viel zu spät" nachgeholt, sagte Alexander Gunkel, Sozialexperte der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA). (Handelsblatt S. 4)
STANDORTRANKING - Deutschland holt im internationalen Standortvergleich langsam auf: Wie aus dem Standortranking der Bertelsmann-Stiftung hervorgeht, hat die Bundesrepublik dank der Reformen der vergangenen Jahre einige Plätze gut gemacht. (Die Welt S. 12)
HARTZ IV - Der Konflikt zwischen Bund und Ländern um die Verteilung der Wohnkosten für Hartz-IV-Bezieher steht unmittelbar vor einer Lösung. Danach könnte der Bundeszuschuss an die Kommunen im nächsten Jahr auf 4,4 Mrd EUR oder 32,9% der Gesamtkosten steigen. (Handelsblatt S. 3)
VERSCHULDUNG - Immer mehr Deutsche stehen bei Banken, Versicherungen, Versandhäusern oder ihren Vermietern in der Kreide. Nach einer Untersuchung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform ist die Verschuldung der deutschen Verbraucher in diesem Jahr allerdings wegen der Konjunkturerholung nicht mehr so stark gestiegen wie noch in den Vorjahren. (Die Welt S. 17)
WELTWIRTSCHAFT - Trotz weiterhin robuster Aussichten für die Weltwirtschaft sind die Risiken eines Abschwungs während der nächsten Monate deutlich gestiegen. Zu diesem Schluss gelangt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem Konjunkturausblick für die westliche Hemisphäre, der für die Weltwirtschaft sowohl 2006 als auch 2007 Wachstumsraten von 5% voraussagt. (Börsen-Zeitung S. 6)
DJG/kla/apo
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STEUERREFORM - Im Zuge der Steuerreform soll die Bankkontenabfrage durch den Fiskus weitgehend abgeschafft werden. "Die wäre dann erledigt, mit Ausnahme von staatlichen Fördertatbeständen", sagte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) in Berlin. (FTD S. 11)
LOHNNEBENKOSTEN - Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung droht nach Einschätzung der Arbeitgeber trotz Rentenreform über 20% zu klettern. Die ausgebliebenen Einsparungen der Vergangenheit würden "viel zu spät" nachgeholt, sagte Alexander Gunkel, Sozialexperte der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA). (Handelsblatt S. 4)
STANDORTRANKING - Deutschland holt im internationalen Standortvergleich langsam auf: Wie aus dem Standortranking der Bertelsmann-Stiftung hervorgeht, hat die Bundesrepublik dank der Reformen der vergangenen Jahre einige Plätze gut gemacht. (Die Welt S. 12)
HARTZ IV - Der Konflikt zwischen Bund und Ländern um die Verteilung der Wohnkosten für Hartz-IV-Bezieher steht unmittelbar vor einer Lösung. Danach könnte der Bundeszuschuss an die Kommunen im nächsten Jahr auf 4,4 Mrd EUR oder 32,9% der Gesamtkosten steigen. (Handelsblatt S. 3)
VERSCHULDUNG - Immer mehr Deutsche stehen bei Banken, Versicherungen, Versandhäusern oder ihren Vermietern in der Kreide. Nach einer Untersuchung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform ist die Verschuldung der deutschen Verbraucher in diesem Jahr allerdings wegen der Konjunkturerholung nicht mehr so stark gestiegen wie noch in den Vorjahren. (Die Welt S. 17)
WELTWIRTSCHAFT - Trotz weiterhin robuster Aussichten für die Weltwirtschaft sind die Risiken eines Abschwungs während der nächsten Monate deutlich gestiegen. Zu diesem Schluss gelangt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem Konjunkturausblick für die westliche Hemisphäre, der für die Weltwirtschaft sowohl 2006 als auch 2007 Wachstumsraten von 5% voraussagt. (Börsen-Zeitung S. 6)
DJG/kla/apo
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© 2006 Dow Jones News
