Die DZ Bank hat einem Zeitungsbericht zufolge die Fusionsgespräche mit der WGZ Bank wieder aufgenommen. Der erst seit kurzem amtierende DZ Bank-Chef Wolfgang Kirsch habe bereits Verhandlungen über eine Fusion mit seinem Amtskollegen Werner Böhnke von der WGZ Bank begonnen, schrieb das "Handelsblatt" (Montag) unter Berufung auf Finanzkreise. Es werde zügig an einer Lösung gearbeitet. Die DZ Bank wollte sich dazu gegenüber der Zeitung nicht äußern.
In den Kreisen hieß es dem Bericht zufolge weiter: "Entweder man kommt jetzt zusammen oder die beiden Institute werden auf absehbare Zeit getrennt weiter operieren." Schließlich mache es keinen Sinn, die genossenschaftliche Organisation mit einem Dauerbrenner zu belasten. Allerdings seien beide Seiten nicht mit großen Teams bei den Verhandlungen. Das Ganze sei Chefsache, hieß es.
Mit Kirsch verbinden die Genossenschaftsbanken dem Bericht zufolge große Hoffnungen. Sein Vorgänger Ulrich Brixner hatte eine Fusion mit der WGZ nicht zu Wege gebracht. Somit werden weiterhin 200 Volks- und Raiffeisenbanken von der Düsseldorfer WGZ und mehr als 800 Institute von der Frankfurter DZ Bank betreut./zb/sk
AXC0032 2006-11-06/08:22
