Der Autokonzern DaimlerChrysler
Die "Financial Times" hatte zuvor in ihrer Online-Ausgabe berichtet, DaimlerChrysler führe mit mindestens vier Finanzinvestoren Vorgespräche über einen Verkauf der angeschlagenen US-Tochter. Der Stuttgarter Autokonzern habe bereits vor seiner Ankündigung in der vergangenen Woche, bei Chrysler "alle Optionen" zu prüfen, mit Finanzinvestoren wie Blackstone, Carlyle, Apollo und Ceberus Kontakt aufgenommen, hieß es in dem Bericht. Ein Konzernsprecher wollte sich auf Anfrage am Freitagnachmittag dazu nicht äußern.
WENIG INTERESSE BEI FINANZINVESTOREN
In Finanzkreisen hieß es am Freitag dagegen, Finanzinvestoren dürften nur ein geringes Interesse an einer Komplettübernahme von Chrysler haben. Eine vollständige Übernahme sei für reine Finanzinvestoren wenig sinnvoll, da eine Sanierung des angeschlagenen Unternehmens ohne Partner aus der Automobilbranche kaum möglich sein dürfte. Allenfalls eine Beteiligung erscheine sinnvoll.
Die Autobauer Volkswagen
DaimlerChrysler hatte vergangene Woche angekündigt, zusätzlich zu einem neuen Sparprogramm alle Optionen für Chrysler zu prüfen, was auch eine Partnerschaft oder einen Verkauf einschließt. Die US-Tochter leidet an Absatzproblemen, weil die Amerikaner sich von schweren Geländewagen und Pickups abwenden, und verhagelte die Konzernbilanz mit einem Milliardenverlust./FX/fj/fn
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AXC0150 2007-02-23/19:12
