Sarkozy gewinnt Präsidentschaftswahl mit 53,06%
Der designierte französische Präsident Nicolas Sarkozy hat dem vorläufigen Endergebnis zufolge bei der Stichwahl am Sonntag 53,06% der Stimmen auf sich vereint. Auf die Sozialistin Segolene Royal entfielen demnach 46,94%. Sarkozy hatte bereits den ersten Wahlgang vor zwei Wochen mit 31,2% klar vor Royal (25,9%) und weiteren zehn Kandidaten gewonnen.
Steinbrück: Sperrminorität bei Ex-Staatskonzern möglich - Welt
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, dass Deutschland seine industriepolitischen Interessen gezielt verfolgt. Die Bundesrepublik habe ein Interesse daran, große nationale Player in den Bereichen Telekommunikation, Bahn, Post und Logistik zu halten, sagte Steinbrück der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). "Damit kann es uns nicht egal sein, was mit diesen Firmen passiert."
Südkorea und EU führen Freihandelsgespräche
Südkorea und die EU haben am Sonntag die Aufnahme von Freihandelsgesprächen angekündigt. Ein erfolgreicher Abschluss würde den bilateralen Handel stärken und die Bemühungen der Welthandelsrunde ergänzen, erklärten beide Seiten in Seoul. Die Verhandlungen sollen bereits am beginnen, wie EU-Handelskommissar Peter Mandelson und der südkoreanische Handelsminister Kim Hyun Chong bei einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärten.
Auch bei US-Republikanern wachsende Ungeduld wg Irak
In der Republikanischen Partei von US-Präsident George W. Bush gibt es Anzeichen für eine wachsende Ungeduld in der Irak-Politik. Die Unterstützung seiner Partei könnte ins Wanken geraten, falls in drei bis vier Monaten keine Erfolge erkennbar seien, sagte am Sonntag der Fraktionschef der Republikaner im Repräsentantenhaus, John Boehner.
Mindestens 54 Tote bei Anschlägen im Irak
Bei zahlreichen Anschlägen im Irak sind am Sonntag mindestens 54 Menschen ums Leben gekommen. Allein auf einem Lebensmittel-Großmarkt in Bagdad kamen bei der Explosion einer Autobombe 30 Menschen ums Leben. Der Anschlag im Stadtviertel Bajaa, in dem sowohl Schiiten als auch Sunniten leben, war einer der blutigsten der vergangenen Tage in Bagdad. Dort dauert die Offensive irakischer und amerikanischer Soldaten zur Verbesserung der Sicherheitslage bereits seit elf Wochen an.
Merkel verlangt Respekt für Köhlers Entscheidung
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in den anhaltenden Streit über die Entscheidung des Bundespräsidenten zur Begnadigung des RAF- Terroristen Christian Klar eingeschaltet und mehr Zurückhaltung angemahnt. In einer am Sonntag von Regierungssprecher Thomas Steg verbreiteten Erklärung fordert sie zu "Respekt vor dem Amt und der Person" von Bundespräsident Horst Köhler auf.
Israels Verteidigungsminister will wegen Libanon-Berichts zurücktreten
Der israelische Verteidigungsminister Amir Perez will wegen des vernichtenden Kommissionsberichts zum Libanon-Krieg zurücktreten, jedoch noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Das kündigte er am Samstag in einem Fernsehinterview an. Vermutlich werde er sein Amt nach den Vorwahlen seiner Arbeitspartei Ende des Monats niederlegen. "Ich habe meine Entscheidung getroffen", sagte Perez dem Sender Channel Two. Er sei jedoch der Überzeugung, dass ein sofortiger Rücktritt dem Land schaden werde.
DJG/hab
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Der designierte französische Präsident Nicolas Sarkozy hat dem vorläufigen Endergebnis zufolge bei der Stichwahl am Sonntag 53,06% der Stimmen auf sich vereint. Auf die Sozialistin Segolene Royal entfielen demnach 46,94%. Sarkozy hatte bereits den ersten Wahlgang vor zwei Wochen mit 31,2% klar vor Royal (25,9%) und weiteren zehn Kandidaten gewonnen.
Steinbrück: Sperrminorität bei Ex-Staatskonzern möglich - Welt
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, dass Deutschland seine industriepolitischen Interessen gezielt verfolgt. Die Bundesrepublik habe ein Interesse daran, große nationale Player in den Bereichen Telekommunikation, Bahn, Post und Logistik zu halten, sagte Steinbrück der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). "Damit kann es uns nicht egal sein, was mit diesen Firmen passiert."
Südkorea und EU führen Freihandelsgespräche
Südkorea und die EU haben am Sonntag die Aufnahme von Freihandelsgesprächen angekündigt. Ein erfolgreicher Abschluss würde den bilateralen Handel stärken und die Bemühungen der Welthandelsrunde ergänzen, erklärten beide Seiten in Seoul. Die Verhandlungen sollen bereits am beginnen, wie EU-Handelskommissar Peter Mandelson und der südkoreanische Handelsminister Kim Hyun Chong bei einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärten.
Auch bei US-Republikanern wachsende Ungeduld wg Irak
In der Republikanischen Partei von US-Präsident George W. Bush gibt es Anzeichen für eine wachsende Ungeduld in der Irak-Politik. Die Unterstützung seiner Partei könnte ins Wanken geraten, falls in drei bis vier Monaten keine Erfolge erkennbar seien, sagte am Sonntag der Fraktionschef der Republikaner im Repräsentantenhaus, John Boehner.
Mindestens 54 Tote bei Anschlägen im Irak
Bei zahlreichen Anschlägen im Irak sind am Sonntag mindestens 54 Menschen ums Leben gekommen. Allein auf einem Lebensmittel-Großmarkt in Bagdad kamen bei der Explosion einer Autobombe 30 Menschen ums Leben. Der Anschlag im Stadtviertel Bajaa, in dem sowohl Schiiten als auch Sunniten leben, war einer der blutigsten der vergangenen Tage in Bagdad. Dort dauert die Offensive irakischer und amerikanischer Soldaten zur Verbesserung der Sicherheitslage bereits seit elf Wochen an.
Merkel verlangt Respekt für Köhlers Entscheidung
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in den anhaltenden Streit über die Entscheidung des Bundespräsidenten zur Begnadigung des RAF- Terroristen Christian Klar eingeschaltet und mehr Zurückhaltung angemahnt. In einer am Sonntag von Regierungssprecher Thomas Steg verbreiteten Erklärung fordert sie zu "Respekt vor dem Amt und der Person" von Bundespräsident Horst Köhler auf.
Israels Verteidigungsminister will wegen Libanon-Berichts zurücktreten
Der israelische Verteidigungsminister Amir Perez will wegen des vernichtenden Kommissionsberichts zum Libanon-Krieg zurücktreten, jedoch noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Das kündigte er am Samstag in einem Fernsehinterview an. Vermutlich werde er sein Amt nach den Vorwahlen seiner Arbeitspartei Ende des Monats niederlegen. "Ich habe meine Entscheidung getroffen", sagte Perez dem Sender Channel Two. Er sei jedoch der Überzeugung, dass ein sofortiger Rücktritt dem Land schaden werde.
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