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ne-na.de/Feinschliff für natürliche Spracherkennung - Systeme mit freiem Dialog setzen sich immer stärker durch

DJ ne-na.de/Feinschliff für natürliche Spracherkennung - Systeme mit freiem Dialog setzen sich immer stärker durch

ne-na.de/Feinschliff für natürliche Spracherkennung - Systeme mit freiem 
Dialog setzen sich immer stärker durch 
 
Berlin/Bonn, 18. September 2007 - Technologien für die Spracherkennung 
zählen zu den aufstrebenden Branchen weltweit. Nach einer Datamonitor-Studie 
werden die Umsätze mit entsprechenden Techniken im laufenden Jahr um 22 
Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar klettern. In Deutschland werde die Marke 
von 100 Millionen Dollar übertroffen. Nach Ansicht von Marktexperten wird 
sich die Automatisierung mit natürlicher Spracherkennung in fast allen 
Wirtschaftsbranchen etablieren. Qualitätskriterien sollen diese Entwicklung 
befördern. 
 
Für das Berliner Unternehmen SemanticEdge http://www.semanticedge.de, 
dreimaliger Voice Award-Gewinner http://www.voice-award.de, müssen sich 
diese Kriterien an vier Größen messen lassen, die nicht nur isoliert die 
Sprachapplikation betrachten, sondern auch die Erwartungen des Kunden und 
die Ziele des Unternehmens mit einbeziehen. Dazu zählen die Erwartungen des 
Kunden in Bezug auf ein Unternehmen und dessen Kundenserviceprozesse, die 
Anforderungen des Kunden an das Voice User Interface (VUI) als Schnittstelle 
zwischen Mensch und Maschine, die Zielsetzungen des Unternehmens bezüglich 
des Kunden und schließlich die Anforderungen des Unternehmens an das VUI als 
IT System. ,,Mit Spracherkennern, die ein viel größeres Vokabular und auch 
mehrere Informationen in einem Satz erkennen lassen, sind die Möglichkeiten 
im Dialogdesign in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Damit einher geht 
aber auch eine deutliche größere Herausforderungen an das Dialogmanagement 
sowie die Entwicklung und Administration natürlich-sprachlicher Dialoge. 
Aufgrund der Vielfalt der Dialogvarianten ist die Entwicklung von freieren, 
eventbasierten Dialogen, bei denen mehrere Stichworte oder ganze Sätze in 
einem Schritt erkannt werden sollen und der Dialog fallspezifisch auf das 
Verstandene eingeht, sehr komplex. Neben der Erstellung der Dialoge ist auch 
der Feinschliff der Applikation sehr aufwendig", erklärt 
SemanticEdge-Geschäftsführer Lupo Pape. Gleichzeitig aber seien die 
Anforderungen der Anwender in der Regel nicht so individuell, dass nicht ein 
signifikanter Teil der Dialoge auf der Basis vorgefertigter und im 
Livebetrieb feingeschliffener Applikationsmodule abgebildet werden könne, um 
dann um individuelle Erweiterungen und Änderungen ergänzt zu werden. 
 
,,Wie beim Enterprise Resource Planning lieg auch bei der 
Sprachautomatisierung die Zukunft bei modularen Applikationen und komplett 
konfigurierbaren Branchenlösungen, die man schnell an die Vorgaben der 
Anwender anpassen kann mit einem immer höheren und robusteren Niveau der 
Dialogintelligenz . Eine neue Generation hoch modularer und damit 
vielschichtig konfigurierbarer Sprachapplikationen bieten zusätzlich auch 
als Hosted-Solution die Möglichkeit eines kostengünstigen Einstiegs für 
Anwender in komplexe, natürlich-sprachliche Multi-Service-Portale auf der 
Basis einer pro Call-Abrechnung. 
 
Neben dem Bereitstellen reiner Hosting-Kapazitäten zeichnet sich daher ein 
neuer Trend dahingehend ab, dass auch Applikationen nicht gekauft, sondern 
entsprechend der Nutzung bezahlt werden", so die Markterfahrung von Pape. 
Insgesamt sei es bemerkenswert, in wie vielen unterschiedlichen Branchen 
sich der Trend zur Sprachautomatisierung durchsetzt. ,,Das belegen die 
Referenzprojekte unseres Unternehmens. So wurde bei der Sparda-Bank Hamburg 
das alte IVR-System durch ein natürlich-sprachliches Dialogsystem ersetzt 
mit deutlich erweitertem Servicespektrum. Die voll automatisierten Services 
umfassen die externen und internen Überweisungen, Kontostands- und 
Umsatzabfragen, Ansagen der Bonuspunkte und des Freistellungsauftrags, 
Kreditkartensperre, Bestellung von Formularen, Änderung der Geheimzahl, 
Vermittlung an einen namentlich bekannten Mitarbeiter oder an eine 
Abteilung, Ansage von Bankleitzahlen sowie Filial- und 
Geldautomatenstandorte", erläutert Pape. 
 
Das Sprachportal habe sich hier zur zentralen Anlaufstelle für sämtliche 
Anrufe etabliert: ,,Es nimmt einen Großteil der in die Bank eingehenden 
Anrufe entgegen mit einem Automatisierungsgrad von rund 75 Prozent. Es setzt 
sich damit deutlich von den reinen Telefonbanking-Systemen der Konkurrenz 
ab, die nicht als Unternehmensportal, sondern als reine 
Telefonbanking-Anwendung geschaltet sind. Anstelle starrer Menüs à la ,sagen 
Sie Kontostand, wenn Sie...' gibt das System dem Anrufer die Initiative mit 
,Wie kann ich Ihnen helfen?'. Der Anrufer kann dann in ganzen Sätzen gleich 
den gewünschten Service auswählen. Das System passt den Dialog dynamisch an 
die Äußerungen des Kunden und das im System hinterlegte Domainwissen an wie 
verfügbare Konten, Kontostände, Überziehungskredite oder Überweisungslimits. 
Die Applikation besteht zu 100 Prozent aus Sprachsynthese und ist damit das 
erste Sprachportal im deutschen Sprachraum, das ausschließlich auf 
Text-to-Speech (TTS) setzt", so Pape. SemanticEdge verfüge damit über einen 
enormen Vorsprung beim Einsatz von Sprachsynthese: ,,Aus unser langjährigen 
Erfahrung wissen wir, wie man Ansagen mit Sprachsynthese am besten aufbauen 
muss und wie sie verfeinert werden können", sagt Pape. 
 
Bei den Services für Filialen und Geldautomaten erlaube das Sprachportal die 
Erkennung sämtlicher Ortsnamen in Norddeutschland und sämtlicher 
Straßennamen in Hamburg in einem einzigen Dialogschritt. Das mache die 
Nutzung für die Kunden sehr angenehm und einfach. Als erstes System weltweit 
erlaube es eine komplett automatisierte externe Überweisung inklusive 
Aufnahme des Empfängernamens und des freien Verwendungszwecks ohne 
Nachbearbeitung. ,,Der Verwendungszweck kann dabei bis zu 54 Stellen 
alphanumerisch sein. Der Automationsgrad liegt bei über 80 Prozent. Bei der 
Vermittlung an einen Mitarbeiter der Bank ist das Lotus-Notes-System 
eingebunden, um die Anwesenheit zu überprüfen. So kann online geprüft 
werden, ob eine Vermittlung an den Mitarbeiter Sinn macht. Es können auch 
sofort alternative Ansprechpartner vorgeschlagen werden. In einer Pilotphase 
wurden Kunden in die Bewertung und Optimierung des Sprachportals 
eingeschaltet. Sie haben sich dabei deutlich für die Einführung des 
Sprachportals entschieden. Ein eingeführtes Qualitätsmanagement der 
Sparda-Bank Hamburg überwacht ständig alle Beschwerden, die über sämtliche 
Kanäle (Callcenter, E-Mail, Post, Filiale) erfasst werden. Die 
Beschwerderate liegt bei unter 5 Promille und damit auf der gleichen Höhe 
wie für die Kontaktstellen Filiale oder Internet", erläutert Pape. 
 
In einer Pilotphase wurden Kunden in die Bewertung und Optimierung des 
Sprachportals eingeschaltet. Die Kunden haben sich dabei deutlich für die 
Einführung des Sprachportals entschieden. Ein eingeführtes 
Qualitätsmanagement der Sparda-Bank Hamburg überwacht ständig alle 
Beschwerden, die über sämtliche Kanäle (Call Center, E-Mail, Post, Filiale) 
erfasst werden. Die Beschwerderate liegt bei unter 5 Promille und damit auf 
der gleichen Höhe wie für die Kontaktstellen Filiale oder Internet. 
 
,,Interessante Einsatzgebiete gibt es auch für die Logistikbranche. 
Herausragend ist hier die Paketdienst Info von DHL. Die Frage, ob die 
bestellten Schuhe noch pünktlich zum Wochenende oder der neue MP3-Player 
früh genug für die Urlaubsreise geliefert werden, können mit diesem Dienst 
in kürzester Zeit geklärt werden. Der Anrufer gibt lediglich eine 
Sendungsnummer ein. Das System schickt das Ergebnis der Abfrage zudem auf 
Wunsch auch per Fax oder SMS an den Nutzer. Der kann sich aber auch zu einem 
menschlichen Agenten durchstellen lassen", so Pape. 
 
Bis zu 60 verschiedene Lieferzustände könne die Sendungsauskunft mitteilen. 
Der erwartete Automatisierungsgrad von 20 Prozent sei mittlerweile weit 
übertroffen worden und liege bei 57 Prozent. ,,Auf der Basis 
unterschiedlicher Informationen aus dem Backend-System werden mit Hilfe 
einer intelligenten Sprachgenerierungskomponente des NLU Dialogmanagers zur 
Laufzeit grammatikalisch korrekte Sätze und Zusammenfassungen aus den 
Backend-Daten generiert. Ein Parser verbunden mit umfangreicher 
Businesslogik überprüft dabei in Freitexten vorliegende Informationen auf 
relevante Inhalte. Dabei werden auch Orts-, Straßen- und Eigennamen sauber 
ausgesprochen. Der Dialog erlaubt Rückfragen zu einzelnen Informationen. 
Nach der Aufnahme der Sendungsnummer werden die Anrufe an Servicemitarbeiter 
weitergeleitet. Mithilfe einer komplexen CTI-Lösung erhalten die Mitarbeiter 
mit dem Anruf auch gleich die Statusinformationen auf Ihren Bildschirm. Nach 
der Ansage können die Informationen auch via SMS oder Fax versandt werden. 
Nach der Einführung des Systems wurde die Kundenakzeptanz durch eine 
umfangreiche Kundenbefragung überprüft. 500 Anrufer wurden einen Tag nach 
der Nutzung zu 25 Fragen interviewt. Die Kundenbefragung ergab eines der 
besten Ergebnisse, die im Kundenservicebereich konzernweit je durchgeführt 
worden sind. Auf der Basis dieser Ergebnisse wurde der weitere Ausbau der 
Sprachportale als eine strategisch bedeutende Technologie für die DHL 
entschieden", führt Pape aus. 
 
Sprachportale spielen nach seiner Prognose auch bei der mobilen 
Kommunikation eine entscheidende Rolle: Jedes noch so einfache Telefon 
erlaube den Zugriff auf Telefonbücher und Kalender, die auf einem Server 
hinterlegt sind. Der Anruf auf einer Servicenummer und die anschließende 
Weiterverteilung der Anrufe in IP-Netze spare Kosten und der Nutzer habe 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 18, 2007 05:40 ET (09:40 GMT)

© 2007 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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