DJ CORPORATE NEWS/BlackRock: Hohe Goldnachfrage und sinkendes Angebot machen MLIIF World Gold Fund zur ertragsstarken Depotkomponente
BlackRock: Hohe Goldnachfrage und sinkendes Angebot machen MLIIF World Gold Fund zur ertragsstarken Depotkomponente
Der Höhenflug des Goldpreises scheint unaufhaltsam: Erst vor kurzem erreichte das gelbe Metall ein neues Allzeithoch. Anleger schätzen Gold weltweit als wertstabile Anlage bei stärkeren Inflationstendenzen und als "sicheren Hafen" in unruhigen Börsenzeiten. Zudem korreliert der Goldpreis wenig mit anderen Anlageklassen wie Anleihen oder Aktien, sodass Goldinvestments auch Diversifikationsvorteile bergen. Physisches Gold bringt allerdings keine laufenden Erträge.
Mit dem Merrill Lynch International Investment Fund (MLIIF) World Gold Fund ist das anders: Der Fonds vereinnahmt die von Goldförderunternehmen ausgeschütteten Dividenden und schafft so stabile Erträge, zudem profitieren Anleger von der Hebelwirkung, die bei einer Goldrallye die Aktien von Förderfirmen oft stärker steigen lässt als den Basiswert. Der World Gold Fund gehört zu den größten und besten Edelmetallportfolios, die am deutschen Markt zugelassen sind.
In den fünf Jahren per Ende Dezember 2007 erzielte das Produkt einen kumulierten Wertzuwachs von mehr als 221 Prozent, die jährliche Rendite lag bei gut 26 Prozent. Sein Vergleichsindex, der FTSE Gold Mines (cap) stieg im gleichen Zeitraum um 131,6 Prozent, die annualisierte Wertentwicklung lag bei 18,3 Prozent.
Der Fonds investiert 70 Prozent seines Vermögens in Aktien von Unternehmen, die überwiegend im Goldbergbau tätig sind. Zusätzlich kann er in Unternehmen anlegen, deren Geschäftsaktivitäten überwiegend in den Bereichen sonstige Edelmetalle oder Mineralien, Grundmetalle oder Bergbau liegen. Gold oder Metalle werden nicht in physischer Form gehalten.
Die Aussichten für den Edelmetallsektor sind gut, denn vor allem asiatische Verbraucher schätzen mit zunehmendem Wohlstand den Glanz von Gold, Silber und Platin. Angetrieben werden könnte die Nachfrage auch von Zentralbanken aus dem Nahen und Mittleren Osten oder aus Asien, die eine Aufstockung ihrer Goldreserven erwägen, um unabhängiger vom US-Dollar zu werden. Auf der Angebotsseite dagegen wird es eng, denn die globale Goldproduktion geht zurück, die leicht erschließbaren Vorkommen gehen zur Neige.
Weil es immer schwerer und teurer wird, Vorkommen auszubeuten und neue Projekte zu realisieren, steigt die Zahl der Fusionen und Übernahmen. Dabei werden hohe Übernahmeprämien gezahlt, zum Nutzen der Goldaktien-Anleger. Die von der Ratingagentur Standard & Poor´s mit der Bestnote "AAA" im Fund Management Rating versehenen Fondsmanager Evy Hambro und Graham Birch investieren mit dem World Gold Fund in ein Portfolio aus 50 bis 80 Aktien jeder Größe. Vor allem Substanzwerte mit hohen Dividenden bestehen vor den Augen der erfahrenen Manager, Zockeraktien werden von Hambro und Birch gemieden.
Die Suche nach den besten Anlagechancen hat zu einer größeren regionalen Streuung im Fonds geführt. Derzeit sind Europa, Lateinamerika sowie Australien/Asien am stärksten übergewichtet, eine deutliche Untergewichtung gegenüber der Benchmark besteht dagegen bei Titeln aus Nordamerika. Aktuell würde ein kurzfristiges Abflauen der Goldnachfrage seitens der Schmuckindustrie als Reaktion auf die Rekordpreise von Anfang Januar zwar nicht überraschen, wegen des zunehmenden Wohlstands in den Schwellenländern bleibt der Ausblick langfristig aber gut.
Auch Anleger dürften das gelbe Metall weiter stark nachfragen, während die Produktion in den Goldminen wohl weiter auf der Stelle treten oder gar sinken wird. Damit sich dieser Trend stabilisiert oder gar umkehrt, müsste der Goldpreis die magische Grenze von 1.000 US-Dollar pro Feinunze überschreiten. Bis dahin ist ausgehend von den aktuellen Notierungen noch viel Luft, sodass Rückschläge am Markt für den Neueinstieg oder die Ausweitung von Positionen genutzt werden können.
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May 12, 2008 05:00 ET (09:00 GMT)
