DJ Wall Street dreht ins Minus - Gewinnmitnahmen nach Daten
NEW YORK (Dow Jones)--Nach einem Start mit positiven Vorzeichen drehen die US-Aktienmärkte am Freitag im frühen Verlauf ins Minus. Verhagelt hat die Stimmung den Börsianern der hinter der Erwartung zurückgebliebene Index der Verbraucherstimmung in den USA. Das von der Universität Michigan berechnete Sentiment-Barometer ist den Ergebnissen der ersten Umfrage zufolge im Mai auf einen Stand von 59,5 Punkten gesunken.
Damit wurde das niedrigste Niveau seit Juni 1980 markiert. Von Dow Jones befragte Ökonomen hatten im Mittel ihrer Prognosen hingegen einen Wert von 62,3 erwartet. Bis 16.57 Uhr MESZ fällt der Dow Jones Index für 30 Industriewerte (DJIA) um 0,5% oder 62 Punkte auf 12.931 und notiert damit nur knapp über Tagestief. Der S&P-500-Index gibt um 0,5% bzw 7 Stellen auf 1.417 ab. Etwas deutlicher fallen die Verluste des Nasdaq-Composite-Index aus, der sich um 0,9% oder 23 Zähler auf 2.511 abschwächt. Nach den Teils kräftigen Kursgewinnen vom Vortag sei der Markt nunmehr besonders bei den Technologiewerten auf Gewinnmitnahmen programmiert, heißt es im Handel.
Deutlich besser als der breite Markt halten sich unter den Standardwerten die Aktien der US-Ölkonzerne. Exxon Mobil verteuern sich um 1,5% auf 92,66 USD und sind damit größter Gewinner im DJIA. Für Chevron geht es um 1,4% auf 99,88 USD nach oben. Hier stützen die abermals gestiegenen Notierungen für Rohöl, die vor der Eröffnungsglocke ein neues Rekordhoch von 127,82 USD je Barrel markiert haben.
Wie vor dem Hintergrund des enttäuschenden Index der Verbraucherstimmung nicht anders zu erwarten, haben die Aktien der Unternehmen aus dem zyklischen Konsumsektor die rote Laterne unter den Standardwerten. Für den Automobilhersteller General Motors geht es um 2,9% auf 20,65 USD nach unten. Damit sind die Papiere größter Verlierer im DJIA. Die Aktien des Einzelhändlers Home Depot fallen um 1,5% auf 29,08 USD zurück.
DJG/jej/ros
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May 16, 2008 11:01 ET (15:01 GMT)
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