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MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)

DJ MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)

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ÜBERSICHT INDIZES

INDEX               zuletzt      +/- % 
DAX                 7.157         1,1% 
DAX-Future          7.224,0        1,0 
MDAX                9.900         0,3% 
TecDAX            866             0,5% 
Euro-Stoxx-50       3.863         0,2% 
Stoxx-50            3.280         0,3% 
Dow-Jones          12.987         0,0% 
S&P-500-Index       1.425         0,1% 
Nasdaq-Comp.        2.529        -0,2% 
EUREX               zuletzt  +/- Ticks 
Bund-Future    113,46              -10 
 

AKTIENMARKT

EURO-STOXX-50/STOXX-50

Mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung an Europas Börsen rechnen Händler am Montag. Die Daten der Vorwoche haben gezeigt, dass die Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Europa deutlich geringer ausfallen wird als in den USA, so ein Teilnehmer. Dies dürfte den institutionellen Investoren nicht entgangen sein. Es sei daher damit zu rechnen, dass weitere Gelder den Weg nach Europa fänden. Charttechnisch hat der Euro-Stoxx seinen wichtigen Widerstand bei 3.850 Punkten hinter sich gelassen. Als nächstes Ziel nennen Charttechniker nun den Bereich bei 3.915 Punkten. Die Auswirkungen des Verfalltermins an der Eurex dürften kaum belasten, heißt es. Etwas fester schlossen die Börsen am Freitag. Überwiegend gute Konjunkturnachrichten aus Europa und teils aus den USA verhalfen den Märkten zu einem freundlichen Wochenausklang. Dazu sorgte der kleine Verfalltermin der Mai-Optionen an der Terminbörse Eurex für leichten Nachfrageschub. Dagegen gab es nur wenige Unternehmensnachrichten. Autowerte profitierten von den Acea-Zahlen zu den Pkw-Neuzulassungen in Europa. Der Sektor-Index legte um 1,6% zu. Daimler stiegen um 1% auf 52,06 EUR, BMW um 1,1% auf 36,94 EUR, VW um 2,6% auf 193,65 EUR und Fiat um 2,2% auf 15,34 EUR.

DAX/MDAX/TECDAX

Fester präsentierte sich der DAX zum Wochenausklang. Positiv wirkte der sogenannte "Kleine Verfalltag". Unternehmensnachrichten gab es dagegen kaum. Bei den Konjunkturdaten sorgten die US-Baubeginne zunächst für ein euphorisches Zwischenspiel. Für Ernüchterung sorgte dann jedoch der Index der Uni Michigan für die US-Verbraucherstimmung. Automobilwerte profitierten von den Acea-Zahlen zu den Pkw-Neuzulassungen in Europa. Daimler stiegen um 1% auf 52,06 EUR, BMW kletterten um 1,1% auf 36,94 EUR und VW legten um 2,6% auf 193,65 EUR zu. Auch Reifenhersteller und Zulieferer Continental profitierten davon und sprangen um 3,8% auf 82,16 EUR.

DAX-FUTURES

Fester - Der FDAX profitierte von der späten Rally der Wall Street, die es nach im Tagesverlauf deutlichen Verlusten am Ende noch ins "neutrale" Territorium geschafft hat. Zuvor hätten kräftige Gewinnmitnahmen in den USA auch den DAX-Kontrakt von seinen am frühen Nachmittag erreichten Hochs heruntergerissen, hieß es. "Vor allem der Umsatz ist danach nochmal kräftig hochgegangen", so ein Händler. Allerdings sei der erfolgte Ausbruch über den wochenlangen Widerstandsbereich bei rund 7.125 Punkten nicht in Gefahr gewesen. Möglicherweise habe es sich am Berichtstag nur um einen Retest dieser Marke von oben gehandelt.

RENTEN-/GELDMARKT

RENTEN-FUTURES

Knapp behauptet - Der Bund notierte nach der DAX-Schlussglocke in einer engen Seitwärtsspanne, bevor er mit der Schlussrally an der Wall Street unter Druck kam. Händler bezeichneten den Handelsverlauf als nicht sehr dynamisch und verwiesen auf den unterdurchschnittlichen Umsatz. Immerhin befinde sich der Kontrakt nun in einer übergeordneten Bodenbildungs-Phase. Zudem sei die Marke um 113,20% auch im Tagesverlauf mehrfach getestet, jedoch nicht nach unten durchbrochen worden; ein Anstieg in Richtung 114% daher möglich.

GELDMARKT

Ein Marktteilnehmer prognostiziert für Montag Sätze von 3,97% zu 4,03%.

DEVISENMARKT

Der Euro startet am Montagmorgen wenig verändert zum Dollar in den europäisch geprägten Handel. Teilnehmer stellen sich angesichts des wenig ergiebigen Kalenders auf einen ruhigen Wochenstart ein. Grundsätzlich dürfte sich das Währungspaar in Abhängigkeit von Wirtschaftsdaten auf beiden Seiten des Atlantiks sowie dem Ölpreis in einer volatilen Seitwärtsbewegung weiter entwickeln.

DEVISEN       zuletzt      +/- % (ggü 0.00 Uhr) 
EUR/USD       1,5583      -0,1% 
EUR/JPY     162,2061       0,0% 
EUR/CHF       1,6317       0,0% 
USD/JPY     104,0690       0,1% 
USD/CHF       1,0469       0,1% 
GBP/USD       1,9566       0,0% 
EUR/GBP       0,7964      -0,1% 
 

ÖLMARKT (NYMEX LIGHT SWEET)

aktuell   Vortag New York 
USD    126,42    126,29 
 Der Preis für den führenden Juni-Kontrakt der Sorte Light Sweet Crude legte um 1,7% bzw 2,17 USD auf 126,29 USD. Zuvor markierte er im Verlauf ein neues Rekordhoch bei 127,82 USD. Händler machen unter anderem eine Goldman-Sachs-Studie für den neuerlichen Anstieg verantwortlich. Die Analysten heben ihre Prognose für den durchschnittlichen Ölpreis für die zweite Jahreshälfte auf 141 USD je Barrel von zuvor 107 USD an."Ein technisch bullisches Momentum hat den Markt heute angetrieben, Fundamentaldaten wurden einfach übergangen", fügte Öl-Stratege Eric Wittenauer von Wachovia Securities hinzu. 
 

AUSBLICK UNTERNEHMEN (u.a.)

Austrian Airlines: Verkehrszahlen April

Gaz de France: Hauptversammlung

Uniqa Group: Hauptversammlung

=== 
   DJG/eyh/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 19, 2008 01:48 ET (05:48 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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