DJ MIDDAY BRIEFING - Märkte
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FEIERTAGSHINWEIS
MONTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag des Meeres" geschlossen.
MÄRKTE AKTUELL (13.00 Uhr)
Index Stand %-Veränderung DAX 6.329 0,9% DAX-Future 6.374 0,3% MDAX 8.389 -0,9% TecDAX 721 -0,4% Euro-Stoxx-50 3.286 0,9% Stoxx-50 2.808 0,7% Dow-Jones 0 0,0% S&P-500-Index 0 0,0% Nasdaq-Comp. 0 0,0% EUREX zuletzt +/- Ticks Bund-Future 111,65 1
AUSBLICK AKTIEN USA
An den US-Börsen wird für Freitag mit einer Korrektur gerechnet, nachdem am Donnerstag nach Börsenschluss eine Reihe wichtiger US-Unternehmen enttäuschende Quartalsberichte vorgelegt hat. Lediglich die Zahlen von IBM überzeugten. Merrill Lynch, Google, Microsoft und AMD verfehlten dagegen die Erwartungen. Ihre Aktienkurse gerieten im nachbörslichen Handel stark unter Druck und dürften auch am Freitag deutlich nachgeben. Allerdings hat die Citigroup vor Börsenbeginn am Berichtstag überraschend gute Geschäftszahlen vorgelegt. Das dürfte die Stimmung im Bankensektor aufhellen. Bislang hatte die Bilanzsaison der Banken keine einheitliche Tendenz erkennen lassen: Vor dem enttäuschenden Merrill-Bericht hatten Wells Fargo und JP Morgan mit ihren Zahlen positiv überrascht und eine Rally im Sektor ausgelöst. Wichtige Konjunkturdaten sind für Freitag nicht angekündigt.
AUSBLICK UNTERNEHMEN
In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in Klammern):
Citigroup Inc, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: -0,60)
Honeywell International Inc, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 0,94)
AUSBLICK KONJUNKTUR +
Keine wichtigen Termine angekündigt.
AKTIEN EUROPA
Gut behauptet/Gegen Mittag erholen sich die europäischen Börsen von ihren anfänglichen Verlusten, nachdem die US-Bank Citigroup ihre Quartalszahlen vorgelegt hat. Die Zahlen sind nach Aussagen von Händlern überraschend gut ausgefallen. Die am Donnerstag nach Börsenschluss in den USA vorgelegten Quartalsergebnisse hatten dagegen mehrheitlich enttäuscht. Nach der Schlussglocke hatten mit AMD, Google, IBM, Merrill Lynch und Microsoft gleich eine Reihe prominenter US-Unternehmen ihre Zahlenwerke für das abgelaufene Vierteljahr vorgelegt und dabei bis auf IBM für Verdruss gesorgt. Robust zeigt sich am Freitagmittag der europäische Bankensektor, der um 1,2% zulegt. Die Aktien der Unternehmen aus dem europäischen Nahrungsmittelsektor wie auch der Einzelhandelsbranche leiden unter der gesenkten Gesamtjahresprognose des belgischen Einzelhandelskonzerns Delhaize. Beide geben rund 3% nach. Eine unerwartet niedrig ausgefallene Prognose von Nucor belastet zum Wochenausklang auch die deutschen und europäischen Stahlkocher. Der Rohstoffsektor sinkt im Gefolge des Ölpreisrückgangs um 3,5%. Die als defensiv geltenden Pharmawerte legen um 0,5% zu. Fester zeigt sich der europäische Technologiesektor, der um 1,2% anzieht. "Das sind noch die Nachwirkungen der guten Nokia-Zahlen vom Vortag. Die Punktlandung der Finnen hat vielen Investoren klar gemacht, dass sie das Bilder bei den Technologieaktien zuvor wohl etwas zu düster gezeichnet haben", sagt ein Händler.
AKTIEN TOKIO
Leichter/Gewinnmitnahmen haben den Tokioter Aktienmarkt zum Wochenausklang belastet. Der neuerliche drastische Rückgang des Ölpreises stützte den breiten Markt nicht, wie Händler sagten. Im frühen Handel hatte der Markt noch Kursgewinne verzeichnet und damit zunächst die positiven Vorgaben der Wall Street nachvollzogen. Allerdings hatten am Donnerstag nach Börsenschluss in den USA einige große Unternehmen, darunter die Investmentbank Merrill Lynch und der Suchmaschinenbetreiber Google, enttäuschende Quartalsbilanzen vorgelegt. Auch wegen des bevorstehenden langen Wochenendes hätten viele auf der sicheren Seite sein wollen: Am Montag bleibt die Tokioter Börse wegen eines Feiertags geschlossen. Der Bankensektor fiel nach anfänglichen Kursgewinnen zurück. Die Anleger seien nach den enttäuschenden Merrill-Zahlen vorsichtig geworden, zumal am Freitag noch die Citigroup und am Montag die Bank of America Quartalszahlen vorlegten, hieß es. Technologiewerte litten unter den schwachen Zahlen der US-Wettbewerber vom Vorabend. Die Aufwertung des Dollar zum Yen stützte den Sektor nicht.
ANLEIHEN
Kaum verändert/Die Erholung der Aktienmärkte lässt am Mittag die Anleger ihr Engagement in Anleihen verringern. Wichtige Konjunkturdaten, an denen der Markt sich orientieren könnte, wurden am Berichtstag nicht vorgelegt.
DEVISEN
Nur geringe Kursausschläge prägen am Freitagmittag das Bild der großen Währungspaare. Der Euro pendelt zum Dollar in einer engen Spanne von 1,5822 bis 1,5888 USD. Auch zum britischen Pfund und zum Schweizer Franken tritt die Gemeinschaftswährung mehr oder weniger auf der Stelle. Bei Dollar/Yen und Euro/Yen sind die Bewegungen ähnlich verhalten. Kursbewegende Konjunkturdaten stehen laut Händlern nicht auf der Agenda. Man blicke weiterhin auf die Aktienmärkte und die Entwicklungen im US-Finanzsektor. Jürgen Meyer von der Landesbank Baden-Württemberg spricht mit Blick auf die technische Lage des Euro von "Top-Bildung". Nur ein Schlusskurs des Euro über 1,5935 USD verleihe der Gemeinschaftswährung nochmals Unterstützung und die Chance auf Kurse um 1,6110 bis 1,6170 USD. Bei einem Fall unter 1,5820 USD könne es dagegen bis auf 1,5550 USD abwärts gehen.
Die Feinunze Gold wurde am Vormittag mit 961,50 USD gefixt nach einem Nachmittags-Fixing von 965,50 USD am Donnerstag.
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Europa Europa New York
(13.00) (7.32) (Vorabend)
EUR/USD 1,5849 1,5856 1,5830
USD/JPY 106,68 106,27 106,68
EUR/JPY 168,99 168,47 168,87
EUR/GBP 0,7942 0,7938 --
EUR/CHF 1,6199 1,6174 --
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July 18, 2008 07:01 ET (11:01 GMT)
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