DJ EU: Slowakische Unternehmen sind mit Euro-Planung spät dran
BRÜSSEL (Dow Jones)--Fünfeinhalb Monate, bevor die Slowakei den Euro einführt, sollten Unternehmen und Banken nach Auffassung der EU-Kommission ihre Vorbereitungen beschleunigen, um eine reibungslose Umstellung auf die neue Währung sicherzustellen. Bislang hätten die Geschäftsbanken erst 27% der nach Schätzung der slowakischen Nationalbank benötigten 188 Mio Banknoten bestellt, teilte die Kommission am Freitag mit. In früheren Fällen seien zu dem Zeitpunkt bereits durchschnittlich 67% der Banknoten bestellt gewesen. Auch die Unternehmen seien "spät dran" mit ihrer Planung der benötigten Bargeldmengen.
Die 5,4 Millionen Slowaken seien mit der Wirtschafts- und Währungsunion unterdessen bereits gut vertraut, hieß es weiter. In einer Eurobarometer-Umfrage im Mai hatten 64% angegeben, sich sehr gut oder gut über die Umstellung von der Krone auf den Euro informiert zu sein. Um Befürchtungen der Bürger vor Preissteigerungen zu beseitigen, appellierte die Kommission an die Unternehmen, einen Kodex zu unterzeichnen und sich damit zu verpflichten, die Umrechnungsregeln einzuhalten. Der Umrechnungskurs für einen Euro ist von den EU-Finanzministern auf 30,1260 Slowakische Kronen festgelegt worden.
DJG/ang/apo
(END) Dow Jones Newswires
July 18, 2008 07:18 ET (11:18 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.
