Düsseldorf (ots) - Der Koordinator für die deutsch-amerikanischen Beziehungen in der Bundesregierung, Karsten Voigt (SPD), hat vor überzogenen Erwartungen an den designierten US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama gewarnt. "Falls Obama Präsident werden sollte, wird er mit einem Lächeln, aber mit Nachdruck mehr Soldaten für Afghanistan einfordern", sagte Voigt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Das könnte aber schwierig werden. Ich sehe keine Mehrheit im Deutschen Bundestag für ein dauerhaftes Engagement im Süden Afghanistans." Deutschland müsse den Besuch Obamas nutzen, um konkrete Vorstellungen einer echten transatlantischen Partnerschaft zu präsentieren, schlug Voigt vor.
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