New York (BoerseGo.de) - Die Wall Street beendete die turbulente Woche mit einer positiven Note. Auftrieb bekam der Markt vor allem von den heutigen ermutigenden Konjunkturdaten: Die - bereits vor Börsenstart gemeldeten - Auftragseingänge für dauerhafte Güter (Autos, Computer etc.) stiegen um 0,8 Prozent. Erwartet wurde dagegen ein Rückgang um 0,3 Prozent, der Vormonat wurde auf plus 0,1 Prozent revidiert (vorher: Stagnation). Ohne die volatilen Transportgüter (Autos) sprangen die Auftragseingänge sogar um 2,0 Prozent (Erwartung: minus 0,2 Prozent, der Vormonat wurde auf minus 0,5 Prozent korrigiert (von minus 0,8 Prozent). Volkswirte gehen davon aus, dass die US-Wirtschaft im 2. Quartal um 2,5% gewachsen ist - von Rezession keine Spur.
Gut für die angeschlagenen Nerven mancher Zeitgenossen waren auch die um 16:00 Uhr MEZ gelieferten Immobiliendaten: Im Juni bröckelte die Zahl der verkauften neuen Eigenheime lediglich auf 530.000 (der Mai wurde auf 533.000 hochrevidiert, von 512.000). Der Konsens stellte einen Rückgang auf 503.000 in Aussicht. Experten sehen jetzt Anzeichen einer Stabilisierung des kränkelnden Immobilienmarktes.
Luft zum Atmen
Hilfreich war auch das Öl, das seinen Rückzug fortsetzte und damit den Aktienmärkten Luft zum Atmen ließ. Einen Dämpfer gab es allerdings gegen 19.00 Uhr MEZ. Die Ratingagentur S&P setzte einen Teil der Verbindlichkeiten der beiden Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac auf ihre „Negative Beobachtungs-Liste“. Damit erhöht sich das Risiko, dass das Rating der beiden angeschlagenen Finanzkonzerne heruntergestuft wird. Das würde wiederum deren Fähigkeit einschränken, Gelder aufzunehmen, und damit die kriselnden Finanzmärkte zusätzlich belasten. Kein Wunder, dass die Pendel von S&P 500 und Dow danach zeitweise wieder in den negativen Bereich zurückschlugen, wenn auch nur leicht.
Per Saldo überwogen allerdings die positiven Faktoren. Hilfreich war wohl auch die Eindeckung von Leerverkäufen. Sowohl an der New York Stock Exchange als auch an der Nasdaq hatten die Leerverkäufe in der vergangenen Woche ein neues Allzeithoch erreicht. Da die Spieler die geliehen Aktien wieder zurückgeben müssen, entsteht dadurch ein wachsender Kaufdruck.
Der Dow Jones Industrial Average verbesserte sich um homöopathische 0,19% auf 11.370 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 gewann immerhin 0,42% auf 1.257 Punkte und der technologielastige Nasdaq Composite Index kletterte sogar 1,33% auf 2.310 Punkte.
Vergleich zur Vorwoche
Dow minus 1,09%
S&P 500 minus 0,23%
Nasdaq dagegen plus 1,22%
Branchen im Vergleich zur Vorwoche:
Tops:
Airlines +16.51%
Krankenkassen +13.01%
Netzwerkausrüster +6.42%
Biotech +5.40%
Casinos +4.73%
Flops:
Gold minus -7,47%
Investmentbanken -6,05%
Halbleiter -5,64%
Öldienstleister - 4,35%
Stahl -4,26%
Dow Jones Average: Fuß fassen im Internet
Unter den 30 Dow-Titeln gab es immerhin 17 Gewinner, einer (General Electric) stagnierte. Der König des Dow war Microsoft, die 2,83% auf 26,16 Dollar gewann. Damit konnte der Software-Titel zumindest einen Teil seines gestrigen Verlustes von 3,8% wieder aufholen. Vielleicht kam heute die gestrige Analystenkonferenz der Redmonter besser an. CEO Steve Ballmer will viel Geld ausgeben, um im Internet endlich Fuß zu fassen - allerdings ohne Yahoo. Boeing belegte mit plus 2,08% auf 63,83 Dollar den 2. Platz. Der Flugzeugbauer war gestern noch um 6,3% getrudelt. Auch Alcoa durfte noch mit aufs Siegertreppchen und avancierte 1,69% auf 31,81 Dollar. Dort half der anziehende Aluminium-Preis und die wiederaufgefrischte Beliebtheit der Rohstoff-Titel - trotz Ölpreisrückgang.
Der Flop des Dow war General Motors. Dort wird es fast schon zur Gewohnheit. Der Auto-Titel rutschte 8,46% auf 11,90 Dollar. Dessen CEO Rick Wagoner erklärte, der Verkaufseinbruch vom Juni (US-Autoverkäufe minus 15%) setze sich auch im Juli fort. „Keine Änderung“, war sein Fazit. Die Bank of America beugte sich der noch nicht ausgestandenen Finanzkrise und verlor 3,46% auf 29,58 Dollar. Der Telefonriese Verizon gab 1,82% auf 34,45 Dollar. Dort belastet das schwache Festnetzgeschäft.
S&P 500: Kein Frühstück mehr bei Tiffany`s?
Dank seiner breiten Streuung ging es auch im S&P sehr bunt zu. ITT Corporation gewann 6,40% auf 66,68 Dollar. Der Maschinenbauer meldete mehr Gewinn und Umsatz als erwartet und hob seinen Ausblick an. Legg Mason stieg 3,40% auf 39,51 Dollar. Der Fondsverwalter, der auch zu den größten Aktionären von Yahoo gehört, meldete zwar einen Verlust, dank einer Sonderbelastung. Der Finanzdienstleister tröste aber sein Aktionäre anscheinend erfolgreich mit der Meldung, dass die Abflüsse aus seinen Geldmarktfonds abgeebbt sind. Das Schlimmste sei vorbei.
Die angeschlagenen Fluglinien profitierten wieder vom Rückzug des Ölpreises: Continental Airline plus 3,33% auf 12,71 Dollar und AMR Corp, die Mutter der American Airlines, plus 4,66% auf 8,53 Dollar. United States Steel wurde 3,71% teurer und schloss auf 141,07 Dollar. Vielleicht halfen die überraschend guten Auftragseingänge von heute.
Pulte Homes avancierte 2,54% auf 11,31 Dollar. Der angeschlagene Eigenheimbauer wurde heute von den überraschend guten Hausverkäufen beschwingt. American Axle & Manufacturing Holdings verbesserte sich 1,40% auf 6,51 Dollar. Der Autozulieferer meldete zwar einen Verlust, bedingt durch eine Streik. Zur Strafe will er aber die Belegschaft drastisch abbauen. Viacom avancierte 1,64% auf 30,39 Dollar. Goldman Sachs hob die Medienaktie (MTV) heute von „Neutral“ auf „Kaufen“. Das Kursziel beträgt 37 Dollar. Anlass dazu war, dass jetzt ein anderer Analyst der Investmentbank die Aktie beobachtet, hieß es. Der Neukömmling glaubt, dass der Aktienkurs zu Unrecht gedrückt wurde. Der Bereich Media Networks treibe das Umsatzwachstum auf eine jährliche Rate von 14%.
Nautilus tauchte 10,10% auf 4,63 Dollar. Die Amerikaner wurden berühmt für ihre ausgeklügelten Fitnessgeräte. Heute kaufen aber viele Fitness-Studios billigere Nachahmerprodukte. Das spart Geld, ist aber schlecht für Nautilus. Daher kränkelt der Fitness-Pionier schon eine Weile an der Wall Street. Der Broker Merriman regierte heute darauf und degradierte Nautilus von „ Neutral“ auf „Verkaufen“. Der Broker mache sich zunehmend Sorgen „um die Gesundheit der Verbraucher“, hieß die Begründung. Der Erfolg des Fitness-Ausstatters hinge stark vom „Heim-Fitness-Markt“ ab, also Geräte, die nicht in den sparsamen Studios stehen, sondern in Eigenheimen. Daher sei das Unternehmen von der rohstoffpreisbedingten Konsumflaute betroffen und die Aktie überbewertet
Abercrombie & Fitch sank 7,49% auf 55,86 Dollar. Der Bekleidungshändler musste gleich zwei Nackenschläge einstecken. CFO Michael Kramer, die Stimme des Unternehmens für die Investoren, desertierte zur Konkurrenz. Außerdem degradierte die Bank of America die Textilkette von „Kaufen“ auf „Neutral“. Der Heimwerkeraustatter Black & Decker schlug zwar mit Gewinn und Umsatz die Erwartungen, brach aber dennoch 4,70% auf 56,93 Dollar ein. Vermutlich störten sich die Investoren an dem Ausblick, immerhin ist das Unternehmen vom angeschlagenen Baumarkt abhängig.
Tiffany & Co wurde 3,77% auf 37,24 Dollar billiger. Die Bank of America degradierte den New Yorker Edeljuwelier von „Neutral“ auf „Verkaufen“. Begründung: Sparmaßnahmen der Fluggesellschaften. Weil die internationalen Airlines wegen der Ölkrise ihre Flüge nach New York und anderen US-Zielen einschränken, finden weniger potentielle Kunden in die Glamour-Shops von Tiffany, hieß es.
Zahlreiche Finanz-Titel wurden ebenfalls gedrückt. Stellvertretend: Wachovia minus 7,58% auf 14,50 Dollar. Der Broker Morgan Keegan degradierte die Bank auf „Underperform“. Der Finanz-Titel sei seit dem Tief vom 15. Juli um 73% geklettert, zu stark glaubt der Broker.
Nasdaq: Moden kommen und gehen
Die Nasdaq, die heute die anderen Barometer kräftig ausperformte, profitierte vermutlich von dem „konjunkturellen Aufatmen“ und der Tatsache, dass es dort keine belastenden Investmentbanken, Hypothekenriesen und Kreditversicherer gibt. Hilfreich war wohl auch die Eindeckung von Leerverkäufen, die den Kursen zahlreicher ausgebombter Technologie-Titel gut taten.
Zugpferd war vor allem Juniper Networks, die um 17,72% explodierte und auf 26.57 Dollar. Der Netzwerkausrüster meldete gestern nach Börsenschluss mehr Gewinn und Umsatz als erwartet. Heute applaudieren die Analysten. Die Citigroup wertete die Technologieaktie von „Halten“ auf „Kaufen“ auf, mit einem Kursziel von 31 Dollar. Gleichzeitig wurde das Papier in die „Top Picks live“-Liste aufgenommen. Der Verkäufe des Produkts „Ethernet Switch“ entwickelten sich besser als erwartet, hieße es. Das Unternehmen gewinne insgesamt Marktanteile dazu und verbessere daher seine Gewinnmargen. Die Citi erwartet deshalb mindestens 20% Wachstum in den kommenden Quartalen. Die Credit Suisse verbesserte das Kursziel von 20 auf 21 Dollar, blieb aber bei ihrem Urteil „Neutral“. Begründung: Hohe Bewertung der Aktie und ein herausforderndes konjunkturelles Umfeld.
Auch die kleineren Broker kommentierten wohlwollend. Der Broker BWS Financial beförderte Juniper von „Halten“ auf „Kaufen“ und schraubte sein Kursziel von 25 Dollar auf 32 Dollar hoch. Begründung: Der Netzwerkausrüster erobere zusätzliche Marktanteile. Der Broker Friedman Billings verbesserte von „Market Perform“ auf „Outperform“. Dort wurde das Kursziel von 27 Dollar auf 29 Dollar gelupft. Gelobt wurde der kontinuierlich solide Nachfragetrend. Außerdem setze das Management seine Ziel „stark um“, hieß es. Der Broker Robert W. Baird, der an seinem Urteil „Outperform“ festhält, verbesserte sein Kursziel von 34 Dollar auf 36 Dollar.
Die Kursexplosion bei Juniper half auch dem Branchenführer Cisco, der um 3,08% auf 22,43 Dollar anzog. Die Eindeckung von Leerverkäufen dürfte auch den Chip-Titeln etwas geholfen haben. Der Philadelphia Semiconductor Sector Index, der 19 Halbleiter-Titel erfasst, avancierte 0,61% auf 337,63 Punkte. Varian Semi verlor allerdings 8,51% auf 26,97 Dollar. Der Halbleiterausrüster gab einen schwachen Ausblick ab, zur Strafe kappten gleich 3 Broker die Kursziele: Needham von 42 Dollar auf 30 Dollar, Stifel Nicolaus von 49 Dollar auf 41 Dollar und Broadpoint Capital von 39 Dollar auf 32 Dollar. Alle bleiben aber bei der Empfehlung „Kaufen“
Apple gewann 1,94% auf 162,12 Dollar. Gestern gingen allerdings 4,4% verloren. Anscheinend ist die Begeisterung für das neue iPhone abgeebbt. Der Smartphone-Rivale Research in Motion, Hersteller des BlackBerry, avancierte 2,51% auf 117,43 Dollar.
Der an der Nasdaq notierte Nebenwert Crox implodierte dagegen 44,69% auf 4,95 Dollar. Der Hersteller von bunten Plastikschuhen - im vergangenen Jahr noch einer der Kultaktien - fällt an der der Wall Street zunehmend in Ungnade. Auch dort kommen gehen die Moden. Das für ausgefallene Fußbekleidung bekannte Unternehmen gab gestern nach Börsenschluss eine saftige Gewinnwarnung ab. Für das laufende Quartal wurde die unternehmenseigene Gewinnprognose auf 3 bis 7 Cents je Aktie gekappt (vorher: 42 bis 47 Cents, Konsens: 41 Cents). Der Broker Robert W. Baird reagierte heute und senkte sein Urteil von „Outperform“ auf „Neutral“. Das Kursziel wurde von 21 Dollar auf 5 Dollar eingedampft.
Internet: Strategische Gedankenspiele
Yahoo gewann 2,92% auf 21,13 Dollar. Das ist überraschend, immerhin hat Microsoft-CEO Steve Ballmer erklärt, er würde das Ziel einer Übernahme von Yahoo nicht mehr verfolgen. Entweder schenken die Investoren dem keinen Glauben oder sie betrieben strategische Gedankenspiele und spekulierten auf Alternativen. Gelegentlich wurde etwa der Medienkonzern News Corp. (MySpace, Wall Street Journal) als möglicher Partner ins Gespräch gebracht, dessen Chef Rupert Murdoch winkte aber stets ab. Google kletterte 3,44% auf 491,98 Dollar. Der Suchmaschinen-King war an der Wall Street in Ungnade gefallen, weil er vergangene Woche die Gewinnerwartungen glatt verfehlte. Heute bekamen die Kalifornier allerdings wieder einmal Rückendeckung. Der Broker Soleil hob den Dienstleister von „Halten“ auf „Kaufen“ an, das Kursziel beträgt dort 580 Dollar. Die Aktie sei seit Jahresanfang 30% gefallen, die Nasdaq lediglich 12%, hieß es. In dem aktuellen Kurs sei lediglich ein jahresdurchschnittliches Gewinnwachstum von 13% für die kommenden 10 Jahre eingepreist, kalkulierte der Broker. Da das Potential des Suchmaschinen-Kings aber größer sei, bekomme der Investor diese zusätzlichen Wachstumschancen (also über plus 13% p.a.) kostenlos. Der Broker Cowen & Co. bekräftigte sein Urteil „Outperform“. Dort glaubt man, dass Google eines Tages auch mit seinen sonstigen Angeboten, etwa dem Video-Portal YouTube Geld verdient, das bislang wenig abwirft. Baidu.com, Chinas Marktführer bei den Suchmaschinen, gab 0,80% auf 332,40 Dollar ab. Gestern war der Kurs um 16% gesprungen. Chinas Antwort auf Google hatte am Mittwoch ein Gewinnplus vom 87% verkündet. Goldman Sachs hob heute das Kursziel von 310 Dollar auf 350 Dollar, blieb aber bei dem Urteil „Neutral“.
Amazon.com bröckelte 0,52%% auf 78,31 Dollar. Im Tagesverlauf war die Notiz um die Null-Linie gependelt. Anscheinend gab es Ermüdungserscheinungen nach dem gestrigen Kurssprung von 11,6. Die Quartalszahlen vom Mittwoch (Beschleunigung auf 41% Umsatz-Wachstum, ohne den positiven Einfluss der Dollarschwäche auf die Auslandsumsätze immerhin noch plus 35%, Wachstum auf dem US-Heimatmarkt von 31% auf 35% beschleunigt) hatten vermutlich einen Short-Squeeze ausgelöst. Spieler mussten sich eindecken, die zuvor auf schwache Zahlen wetteten und Leerverkäufe tätigten. Der Rivale Ebay, der gestern noch im Schatten stand, gewann 4,14% auf 25,40 Dollar.
Netflix zog um 4,19% auf 27,85 Dollar an. Die Onlinevideothek übertraf im Rahmen der heutigen Quartalszahlen die Gewinnererwartung, Umsatz und Ausblick bewegten sich im Rahmen der Schätzungen. Der Dienstleister rechnet mit einer leichten Verbesserung der Gewinnmargen, trotz Investitionen in den Internet-Download von Movies. „Das negative gesamtwirtschaftliche Umfeld berührt uns nicht“, erklärte das Management in der Ertrags-Konferenz.
Öl: Wachsende Benzinvorräte drücken den Preis
Das Öl setzte heute seinen Rückzug fort, wenn auch nur gemächlich. Experten verweisen auf ein ungewöhnliches Phänomen: Mitten in der Reise- und Feriensaison steigen in den USA die Benzinvorräte kräftig an. Möglich macht das eine deutlich geringere Nachfrage nach Benzin, als Reaktion auf die Preisexplosion beim Sprit. Auch in Europa und Japan geht der Spritverbrauch zurück. Das Ergebnis: Der Crude-Kontrakt für September bröckelte heute 2,23 Dollar auf 123,26 Dollar, meldete AP. Das sind rund 4% weniger als in der Vorwoche.
Gold: Mangelnde Dollarstärke hilft
Der Dollar pendelte heute einen Tick unter dem gestrigen Spielraum. Das schien wieder Goldkäufe anzuregen, da sich das Metall traditionell spiegelverkehrt zum Greenback bewegt. Der Gold-Kontrakt für August gewann heute 4,50 Dollar auf 926,80 Dollar. Das bedeutet allerdings einen Wochenverlust von 31,20 Dollar.
Ausblick:
Montag:
Quartalszahlen: Amgen (Biotech), Kraft Foods (Lebensmittel), Sohu.com (Onlineportal China). Verizon (Telefonriese)
Dienstag:
Quartalszahlen: Colgate-Palmolive (Haushaltswaren). Electronic Arts (Computerspiele). RF Micro Devices (Funk-.Chips), Viacom (Medien: MTV), Waste Management (Abfall-Entsorger, Recycling),
Mittwoch:
16:35 Uhr Ölvorräte der Vorwoche
Quartalszahlen: Akamai (Online Dienstleister) Corning (Flachbildschirme), Starbucks, Visa (Kreditkarten), Walt Disney
Donnerstag:
14:30 Uhr Wachstum Q2 (BIP) plus Arbeitslosenmeldungen der Vorwoche, 15:45 Uhr Chicago Einkaufsmanager-Index vom Juli (Industrieentwicklung im Ballungsgebiet).
Quartalszahlen: CA (Software), Eastman Kodak, Expedia (Online-Reisebüro), Exxon Mobil, Mastercard, Motorola (Handys), Nautilus (Fitnessgeräte), TheStreet,com (Online Finanzinfos), Weight Watchers International
Freitag:
14:30 Uhr Jobdaten Juli (neue Arbeitsplätze, Arbeitslosenquote, Stundenlöhne), 16:00 Uhr Bauausgaben Juni plus Einkaufsmanager-Index USA vom Juli
Quartalszahlen: Nortel Networks (Netzwerkausrüster), Sun Microsystems (Server)
Gut für die angeschlagenen Nerven mancher Zeitgenossen waren auch die um 16:00 Uhr MEZ gelieferten Immobiliendaten: Im Juni bröckelte die Zahl der verkauften neuen Eigenheime lediglich auf 530.000 (der Mai wurde auf 533.000 hochrevidiert, von 512.000). Der Konsens stellte einen Rückgang auf 503.000 in Aussicht. Experten sehen jetzt Anzeichen einer Stabilisierung des kränkelnden Immobilienmarktes.
Luft zum Atmen
Hilfreich war auch das Öl, das seinen Rückzug fortsetzte und damit den Aktienmärkten Luft zum Atmen ließ. Einen Dämpfer gab es allerdings gegen 19.00 Uhr MEZ. Die Ratingagentur S&P setzte einen Teil der Verbindlichkeiten der beiden Hypothekenriesen Fannie Mae und Freddie Mac auf ihre „Negative Beobachtungs-Liste“. Damit erhöht sich das Risiko, dass das Rating der beiden angeschlagenen Finanzkonzerne heruntergestuft wird. Das würde wiederum deren Fähigkeit einschränken, Gelder aufzunehmen, und damit die kriselnden Finanzmärkte zusätzlich belasten. Kein Wunder, dass die Pendel von S&P 500 und Dow danach zeitweise wieder in den negativen Bereich zurückschlugen, wenn auch nur leicht.
Per Saldo überwogen allerdings die positiven Faktoren. Hilfreich war wohl auch die Eindeckung von Leerverkäufen. Sowohl an der New York Stock Exchange als auch an der Nasdaq hatten die Leerverkäufe in der vergangenen Woche ein neues Allzeithoch erreicht. Da die Spieler die geliehen Aktien wieder zurückgeben müssen, entsteht dadurch ein wachsender Kaufdruck.
Der Dow Jones Industrial Average verbesserte sich um homöopathische 0,19% auf 11.370 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 gewann immerhin 0,42% auf 1.257 Punkte und der technologielastige Nasdaq Composite Index kletterte sogar 1,33% auf 2.310 Punkte.
Vergleich zur Vorwoche
Dow minus 1,09%
S&P 500 minus 0,23%
Nasdaq dagegen plus 1,22%
Branchen im Vergleich zur Vorwoche:
Tops:
Airlines +16.51%
Krankenkassen +13.01%
Netzwerkausrüster +6.42%
Biotech +5.40%
Casinos +4.73%
Flops:
Gold minus -7,47%
Investmentbanken -6,05%
Halbleiter -5,64%
Öldienstleister - 4,35%
Stahl -4,26%
Dow Jones Average: Fuß fassen im Internet
Unter den 30 Dow-Titeln gab es immerhin 17 Gewinner, einer (General Electric) stagnierte. Der König des Dow war Microsoft, die 2,83% auf 26,16 Dollar gewann. Damit konnte der Software-Titel zumindest einen Teil seines gestrigen Verlustes von 3,8% wieder aufholen. Vielleicht kam heute die gestrige Analystenkonferenz der Redmonter besser an. CEO Steve Ballmer will viel Geld ausgeben, um im Internet endlich Fuß zu fassen - allerdings ohne Yahoo. Boeing belegte mit plus 2,08% auf 63,83 Dollar den 2. Platz. Der Flugzeugbauer war gestern noch um 6,3% getrudelt. Auch Alcoa durfte noch mit aufs Siegertreppchen und avancierte 1,69% auf 31,81 Dollar. Dort half der anziehende Aluminium-Preis und die wiederaufgefrischte Beliebtheit der Rohstoff-Titel - trotz Ölpreisrückgang.
Der Flop des Dow war General Motors. Dort wird es fast schon zur Gewohnheit. Der Auto-Titel rutschte 8,46% auf 11,90 Dollar. Dessen CEO Rick Wagoner erklärte, der Verkaufseinbruch vom Juni (US-Autoverkäufe minus 15%) setze sich auch im Juli fort. „Keine Änderung“, war sein Fazit. Die Bank of America beugte sich der noch nicht ausgestandenen Finanzkrise und verlor 3,46% auf 29,58 Dollar. Der Telefonriese Verizon gab 1,82% auf 34,45 Dollar. Dort belastet das schwache Festnetzgeschäft.
S&P 500: Kein Frühstück mehr bei Tiffany`s?
Dank seiner breiten Streuung ging es auch im S&P sehr bunt zu. ITT Corporation gewann 6,40% auf 66,68 Dollar. Der Maschinenbauer meldete mehr Gewinn und Umsatz als erwartet und hob seinen Ausblick an. Legg Mason stieg 3,40% auf 39,51 Dollar. Der Fondsverwalter, der auch zu den größten Aktionären von Yahoo gehört, meldete zwar einen Verlust, dank einer Sonderbelastung. Der Finanzdienstleister tröste aber sein Aktionäre anscheinend erfolgreich mit der Meldung, dass die Abflüsse aus seinen Geldmarktfonds abgeebbt sind. Das Schlimmste sei vorbei.
Die angeschlagenen Fluglinien profitierten wieder vom Rückzug des Ölpreises: Continental Airline plus 3,33% auf 12,71 Dollar und AMR Corp, die Mutter der American Airlines, plus 4,66% auf 8,53 Dollar. United States Steel wurde 3,71% teurer und schloss auf 141,07 Dollar. Vielleicht halfen die überraschend guten Auftragseingänge von heute.
Pulte Homes avancierte 2,54% auf 11,31 Dollar. Der angeschlagene Eigenheimbauer wurde heute von den überraschend guten Hausverkäufen beschwingt. American Axle & Manufacturing Holdings verbesserte sich 1,40% auf 6,51 Dollar. Der Autozulieferer meldete zwar einen Verlust, bedingt durch eine Streik. Zur Strafe will er aber die Belegschaft drastisch abbauen. Viacom avancierte 1,64% auf 30,39 Dollar. Goldman Sachs hob die Medienaktie (MTV) heute von „Neutral“ auf „Kaufen“. Das Kursziel beträgt 37 Dollar. Anlass dazu war, dass jetzt ein anderer Analyst der Investmentbank die Aktie beobachtet, hieß es. Der Neukömmling glaubt, dass der Aktienkurs zu Unrecht gedrückt wurde. Der Bereich Media Networks treibe das Umsatzwachstum auf eine jährliche Rate von 14%.
Nautilus tauchte 10,10% auf 4,63 Dollar. Die Amerikaner wurden berühmt für ihre ausgeklügelten Fitnessgeräte. Heute kaufen aber viele Fitness-Studios billigere Nachahmerprodukte. Das spart Geld, ist aber schlecht für Nautilus. Daher kränkelt der Fitness-Pionier schon eine Weile an der Wall Street. Der Broker Merriman regierte heute darauf und degradierte Nautilus von „ Neutral“ auf „Verkaufen“. Der Broker mache sich zunehmend Sorgen „um die Gesundheit der Verbraucher“, hieß die Begründung. Der Erfolg des Fitness-Ausstatters hinge stark vom „Heim-Fitness-Markt“ ab, also Geräte, die nicht in den sparsamen Studios stehen, sondern in Eigenheimen. Daher sei das Unternehmen von der rohstoffpreisbedingten Konsumflaute betroffen und die Aktie überbewertet
Abercrombie & Fitch sank 7,49% auf 55,86 Dollar. Der Bekleidungshändler musste gleich zwei Nackenschläge einstecken. CFO Michael Kramer, die Stimme des Unternehmens für die Investoren, desertierte zur Konkurrenz. Außerdem degradierte die Bank of America die Textilkette von „Kaufen“ auf „Neutral“. Der Heimwerkeraustatter Black & Decker schlug zwar mit Gewinn und Umsatz die Erwartungen, brach aber dennoch 4,70% auf 56,93 Dollar ein. Vermutlich störten sich die Investoren an dem Ausblick, immerhin ist das Unternehmen vom angeschlagenen Baumarkt abhängig.
Tiffany & Co wurde 3,77% auf 37,24 Dollar billiger. Die Bank of America degradierte den New Yorker Edeljuwelier von „Neutral“ auf „Verkaufen“. Begründung: Sparmaßnahmen der Fluggesellschaften. Weil die internationalen Airlines wegen der Ölkrise ihre Flüge nach New York und anderen US-Zielen einschränken, finden weniger potentielle Kunden in die Glamour-Shops von Tiffany, hieß es.
Zahlreiche Finanz-Titel wurden ebenfalls gedrückt. Stellvertretend: Wachovia minus 7,58% auf 14,50 Dollar. Der Broker Morgan Keegan degradierte die Bank auf „Underperform“. Der Finanz-Titel sei seit dem Tief vom 15. Juli um 73% geklettert, zu stark glaubt der Broker.
Nasdaq: Moden kommen und gehen
Die Nasdaq, die heute die anderen Barometer kräftig ausperformte, profitierte vermutlich von dem „konjunkturellen Aufatmen“ und der Tatsache, dass es dort keine belastenden Investmentbanken, Hypothekenriesen und Kreditversicherer gibt. Hilfreich war wohl auch die Eindeckung von Leerverkäufen, die den Kursen zahlreicher ausgebombter Technologie-Titel gut taten.
Zugpferd war vor allem Juniper Networks, die um 17,72% explodierte und auf 26.57 Dollar. Der Netzwerkausrüster meldete gestern nach Börsenschluss mehr Gewinn und Umsatz als erwartet. Heute applaudieren die Analysten. Die Citigroup wertete die Technologieaktie von „Halten“ auf „Kaufen“ auf, mit einem Kursziel von 31 Dollar. Gleichzeitig wurde das Papier in die „Top Picks live“-Liste aufgenommen. Der Verkäufe des Produkts „Ethernet Switch“ entwickelten sich besser als erwartet, hieße es. Das Unternehmen gewinne insgesamt Marktanteile dazu und verbessere daher seine Gewinnmargen. Die Citi erwartet deshalb mindestens 20% Wachstum in den kommenden Quartalen. Die Credit Suisse verbesserte das Kursziel von 20 auf 21 Dollar, blieb aber bei ihrem Urteil „Neutral“. Begründung: Hohe Bewertung der Aktie und ein herausforderndes konjunkturelles Umfeld.
Auch die kleineren Broker kommentierten wohlwollend. Der Broker BWS Financial beförderte Juniper von „Halten“ auf „Kaufen“ und schraubte sein Kursziel von 25 Dollar auf 32 Dollar hoch. Begründung: Der Netzwerkausrüster erobere zusätzliche Marktanteile. Der Broker Friedman Billings verbesserte von „Market Perform“ auf „Outperform“. Dort wurde das Kursziel von 27 Dollar auf 29 Dollar gelupft. Gelobt wurde der kontinuierlich solide Nachfragetrend. Außerdem setze das Management seine Ziel „stark um“, hieß es. Der Broker Robert W. Baird, der an seinem Urteil „Outperform“ festhält, verbesserte sein Kursziel von 34 Dollar auf 36 Dollar.
Die Kursexplosion bei Juniper half auch dem Branchenführer Cisco, der um 3,08% auf 22,43 Dollar anzog. Die Eindeckung von Leerverkäufen dürfte auch den Chip-Titeln etwas geholfen haben. Der Philadelphia Semiconductor Sector Index, der 19 Halbleiter-Titel erfasst, avancierte 0,61% auf 337,63 Punkte. Varian Semi verlor allerdings 8,51% auf 26,97 Dollar. Der Halbleiterausrüster gab einen schwachen Ausblick ab, zur Strafe kappten gleich 3 Broker die Kursziele: Needham von 42 Dollar auf 30 Dollar, Stifel Nicolaus von 49 Dollar auf 41 Dollar und Broadpoint Capital von 39 Dollar auf 32 Dollar. Alle bleiben aber bei der Empfehlung „Kaufen“
Apple gewann 1,94% auf 162,12 Dollar. Gestern gingen allerdings 4,4% verloren. Anscheinend ist die Begeisterung für das neue iPhone abgeebbt. Der Smartphone-Rivale Research in Motion, Hersteller des BlackBerry, avancierte 2,51% auf 117,43 Dollar.
Der an der Nasdaq notierte Nebenwert Crox implodierte dagegen 44,69% auf 4,95 Dollar. Der Hersteller von bunten Plastikschuhen - im vergangenen Jahr noch einer der Kultaktien - fällt an der der Wall Street zunehmend in Ungnade. Auch dort kommen gehen die Moden. Das für ausgefallene Fußbekleidung bekannte Unternehmen gab gestern nach Börsenschluss eine saftige Gewinnwarnung ab. Für das laufende Quartal wurde die unternehmenseigene Gewinnprognose auf 3 bis 7 Cents je Aktie gekappt (vorher: 42 bis 47 Cents, Konsens: 41 Cents). Der Broker Robert W. Baird reagierte heute und senkte sein Urteil von „Outperform“ auf „Neutral“. Das Kursziel wurde von 21 Dollar auf 5 Dollar eingedampft.
Internet: Strategische Gedankenspiele
Yahoo gewann 2,92% auf 21,13 Dollar. Das ist überraschend, immerhin hat Microsoft-CEO Steve Ballmer erklärt, er würde das Ziel einer Übernahme von Yahoo nicht mehr verfolgen. Entweder schenken die Investoren dem keinen Glauben oder sie betrieben strategische Gedankenspiele und spekulierten auf Alternativen. Gelegentlich wurde etwa der Medienkonzern News Corp. (MySpace, Wall Street Journal) als möglicher Partner ins Gespräch gebracht, dessen Chef Rupert Murdoch winkte aber stets ab. Google kletterte 3,44% auf 491,98 Dollar. Der Suchmaschinen-King war an der Wall Street in Ungnade gefallen, weil er vergangene Woche die Gewinnerwartungen glatt verfehlte. Heute bekamen die Kalifornier allerdings wieder einmal Rückendeckung. Der Broker Soleil hob den Dienstleister von „Halten“ auf „Kaufen“ an, das Kursziel beträgt dort 580 Dollar. Die Aktie sei seit Jahresanfang 30% gefallen, die Nasdaq lediglich 12%, hieß es. In dem aktuellen Kurs sei lediglich ein jahresdurchschnittliches Gewinnwachstum von 13% für die kommenden 10 Jahre eingepreist, kalkulierte der Broker. Da das Potential des Suchmaschinen-Kings aber größer sei, bekomme der Investor diese zusätzlichen Wachstumschancen (also über plus 13% p.a.) kostenlos. Der Broker Cowen & Co. bekräftigte sein Urteil „Outperform“. Dort glaubt man, dass Google eines Tages auch mit seinen sonstigen Angeboten, etwa dem Video-Portal YouTube Geld verdient, das bislang wenig abwirft. Baidu.com, Chinas Marktführer bei den Suchmaschinen, gab 0,80% auf 332,40 Dollar ab. Gestern war der Kurs um 16% gesprungen. Chinas Antwort auf Google hatte am Mittwoch ein Gewinnplus vom 87% verkündet. Goldman Sachs hob heute das Kursziel von 310 Dollar auf 350 Dollar, blieb aber bei dem Urteil „Neutral“.
Amazon.com bröckelte 0,52%% auf 78,31 Dollar. Im Tagesverlauf war die Notiz um die Null-Linie gependelt. Anscheinend gab es Ermüdungserscheinungen nach dem gestrigen Kurssprung von 11,6. Die Quartalszahlen vom Mittwoch (Beschleunigung auf 41% Umsatz-Wachstum, ohne den positiven Einfluss der Dollarschwäche auf die Auslandsumsätze immerhin noch plus 35%, Wachstum auf dem US-Heimatmarkt von 31% auf 35% beschleunigt) hatten vermutlich einen Short-Squeeze ausgelöst. Spieler mussten sich eindecken, die zuvor auf schwache Zahlen wetteten und Leerverkäufe tätigten. Der Rivale Ebay, der gestern noch im Schatten stand, gewann 4,14% auf 25,40 Dollar.
Netflix zog um 4,19% auf 27,85 Dollar an. Die Onlinevideothek übertraf im Rahmen der heutigen Quartalszahlen die Gewinnererwartung, Umsatz und Ausblick bewegten sich im Rahmen der Schätzungen. Der Dienstleister rechnet mit einer leichten Verbesserung der Gewinnmargen, trotz Investitionen in den Internet-Download von Movies. „Das negative gesamtwirtschaftliche Umfeld berührt uns nicht“, erklärte das Management in der Ertrags-Konferenz.
Öl: Wachsende Benzinvorräte drücken den Preis
Das Öl setzte heute seinen Rückzug fort, wenn auch nur gemächlich. Experten verweisen auf ein ungewöhnliches Phänomen: Mitten in der Reise- und Feriensaison steigen in den USA die Benzinvorräte kräftig an. Möglich macht das eine deutlich geringere Nachfrage nach Benzin, als Reaktion auf die Preisexplosion beim Sprit. Auch in Europa und Japan geht der Spritverbrauch zurück. Das Ergebnis: Der Crude-Kontrakt für September bröckelte heute 2,23 Dollar auf 123,26 Dollar, meldete AP. Das sind rund 4% weniger als in der Vorwoche.
Gold: Mangelnde Dollarstärke hilft
Der Dollar pendelte heute einen Tick unter dem gestrigen Spielraum. Das schien wieder Goldkäufe anzuregen, da sich das Metall traditionell spiegelverkehrt zum Greenback bewegt. Der Gold-Kontrakt für August gewann heute 4,50 Dollar auf 926,80 Dollar. Das bedeutet allerdings einen Wochenverlust von 31,20 Dollar.
Ausblick:
Montag:
Quartalszahlen: Amgen (Biotech), Kraft Foods (Lebensmittel), Sohu.com (Onlineportal China). Verizon (Telefonriese)
Dienstag:
Quartalszahlen: Colgate-Palmolive (Haushaltswaren). Electronic Arts (Computerspiele). RF Micro Devices (Funk-.Chips), Viacom (Medien: MTV), Waste Management (Abfall-Entsorger, Recycling),
Mittwoch:
16:35 Uhr Ölvorräte der Vorwoche
Quartalszahlen: Akamai (Online Dienstleister) Corning (Flachbildschirme), Starbucks, Visa (Kreditkarten), Walt Disney
Donnerstag:
14:30 Uhr Wachstum Q2 (BIP) plus Arbeitslosenmeldungen der Vorwoche, 15:45 Uhr Chicago Einkaufsmanager-Index vom Juli (Industrieentwicklung im Ballungsgebiet).
Quartalszahlen: CA (Software), Eastman Kodak, Expedia (Online-Reisebüro), Exxon Mobil, Mastercard, Motorola (Handys), Nautilus (Fitnessgeräte), TheStreet,com (Online Finanzinfos), Weight Watchers International
Freitag:
14:30 Uhr Jobdaten Juli (neue Arbeitsplätze, Arbeitslosenquote, Stundenlöhne), 16:00 Uhr Bauausgaben Juni plus Einkaufsmanager-Index USA vom Juli
Quartalszahlen: Nortel Networks (Netzwerkausrüster), Sun Microsystems (Server)
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Maier Gerhard, Redakteur)
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