Augsburg (BoerseGo.de) - Nach einem Nettoverlust im ersten Quartal 2008 ist die Patrizia Immobilien AG im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Verantwortlich war in erster Linie die veränderte Marktbewertung der Zinssicherungsinstrumente.
Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, stiegen die Umsatzerlöse im zweiten Quartal auf 51,7 Millionen Euro, nach 34,9 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von 13,4 auf 17,5 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis EBIT legte von 13,2 auf 17,3 Millionen Euro zu. Das Nettoergebnis verbesserte sich von 7,1 auf 19,9 Millionen Euro.
Auf Halbjahressicht wurde das Unternehmen durch das schwache erste Quartal belastet. So ging der Nettogewinn im Halbjahresvergleich auf 1,84 Millionen Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 9,82 Millionen Euro).
Das Unternehmen hält an der gegebenen Prognose von 25-30 Millionen Euro Ergebnis vor Steuern für das Gesamtjahr 2008 fest. Der Vorstand geht davon aus, dass der weitere Verlauf des in der Immobilienbranche stärkeren 2. Halbjahres das Erreichen der Prognose sichern wird.
