Frankfurt (BoerseGo.de) - Die Fluggesellschaft Air Berlin hat die Auseinandersetzung gegen die Investmentbank Dresdner Kleinwort vor der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen des Verdachts auf Insiderhandel und Marktmanipulation von Dresdner Kleinwort im Zusammenhang mit einer Analystenschätzung verloren. Medienberichten zufolge fand die BaFin keine Hinweise, dass die Dresdner-Bank-Tochter unkorrekt gehandelt hatte.
Laut Air Berlin gab es rund um den Veröffentlichungstermin einer Dresdner-Kleinwort-Analysteneinschätzung sehr hohe Handelsaktivitäten im Handel der Dresdner Bank mit Air-Berlin-Aktien. In der fraglichen Analysteneinschätzung war das Kursziel der Air-Berlin-Aktie auf null Euro gesenkt worden. Für die inhaltlichen Fragen der Analysteneinschätzung erklärte sich die BaFin für nicht zuständig, da die Studie in London erarbeitet worden war.
