New York (BoerseGo.de) - Wer hätte das gedacht? Der Ölpreis springt um fast 6 Dollar und die Wall Street schließt im Plus. Die Börse ist eben immer immer für eine Überraschung gut. Vor ein paar Tagen noch führten wesentlich geringere Verteuerungen des Energieträgers zu rutschenden Kursen.
Ohnehin zeigten die Märkte heute eine sehr eigenwillige Logik. Der Wind wehte vom Devisenmarkt, also von den Bewegungen des Dollars und des Euros. Deren Wechselkurse wurde angeblich von den wachsenden Spannungen mit Russland beeinflusst, ausgelöst durch den Georgien-Konflikt. Die Situation erinnert fast an die Zeiten des „kalten Krieges“. Vor allem das zwischen USA und Polen vereinbarte Raketenschutzschild für das mitteleuropäische Land scheint Moskau zu erzürnen. Medienberichte kolportierten sogar, der russische Bär hätte angeblich mit einem Atomschlag gegen Polen gedroht. Was passierte? Nicht etwa der Euro, die Währung der unmittelbaren Nachbarn, geht in die Knie, sondern der Dollar. In der Vergangenheit stieg der Dollar stets in solchen geopolitisch „spannenden Zeiten“, weil er als sicherer Hafen galt.
Rohstoffe: Eigenwillige Bewegungen
Eigenwillige Bewegungen gab es auch bei den Rohstoffen. Heute wurde gemeldet, dass die aktuellen Vorräte beim Erdgas, die wie erwartet ausfielen, endlich wieder über dem 5- Jahres-Durchschnitt liegen. Was passiert? Der Erdgaspreis steigt am Terminmarkt deutlich an. Ähnlich ging es auch beim Öl zu. Gestern wurde ein überraschend starker Anstieg der US-Rohölbestände gemeldet. Was passiert? Der Rohölpreis zieht jäh in die Höhe.
Da die Medien für alles eine Erklärung haben (wenn auch nicht immer die richtige, aber wer kennt die schon) wird die Verteuerung von Öl, Erdgas und vielen anderen Rohstoffen (der CRB Commodity Index kletterte 3,7%) auf den Fall des Dollars und die Spannungen mit Russland zurück geführt. Umso mehr überrascht dann der Anstieg der Aktienkurse.
Das gilt umso mehr, weil die Finanz-Titel, die in der Regel den Gesamt-Trend des Marktes angeben, weiter auf Talfahrt blieben. Dazu trug heute die selber angeschlagene Citigroup bei, die wieder einmal ihre Gewinnschätzungen für das Trio Lehman Brothers, Goldman Sachs und Morgan Stanley herunterschraubte.
Konjunktur: Wenig Grund zur Erbauung
Angesichts der geopolitischen Zentrifugalkräfte standen die heutigen Konjunkturdaten eher im Schatten. Sie boten wenig Grund zur Erbauung, aber auch keinen Anlass zur Panik. Die vor Börsenstart verkündeten wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen zeigten ein mäßige Verbesserung. Sie fielen auf 432.000 ( Vorwoche wurde auf 445.000 revidiert von zuvor 450.000). Erwartet wurde ein Rückgang auf 440.000. Um 10:00 Uhr Ortszeit (16:00 Uhr) wurden weitere Daten nachgeliefert: Der Index der Philadelphia Fed verbesserte sich im August auf minus 12,7 (Konsens: 12,6, Juli: minus 16,3). Allerdings bedeuten Werte unter Null, dass die Industrie noch schrumpft. Eine Enttäuschung boten dagegen die Frühindikatoren der Beobachtungseinrichtung Conference Board. Diese Größe fiel im Juli um 0,7%. (Der Juni wurde auf Stagnation, also plus/minus 0,0, revidiert, von minus 0,1%). Erwartet wurde nur ein Rückgang um 0,2%. Die Komponente für die aktuelle Situation stieg aber im Juli um 0,1%. In den vergangenen 6 Monaten fiel dieses Konjunkturbarometer mit einer Jahresrate von 1,8%, das ist deutlich geringer als die Rückgänge von 4 bis 4,5%, die in den vergangenen Rezessionen üblich waren.
Pessimismus stärkt Aktienmarkt
Gestützt wurde die Börse durch die Flut der Quartalszahlen. Immerhin schneidet das Gros der Unternehmen - sofern es keine Banken sind - besser als erwartet ab, vor allem die Einzelhändler. Die heutige Widerstandsfähigkeit ist außerdem - so paradox es klingt - dem massiven Pessimismus - zu verdanken. Viele sind in Aktien unterinvestiert oder haben gar massive Positionen an Leerverkäufen aufgebaut. Das schafft wiederum Kaufzwang. Schnäppchenkäufe und die Eindeckung von Leerverkäufen in einigen Bereichen halfen dem Aktienmarkt anscheinend über die Runden. Die Tatsache, dass sich die Barometer nach einem schwachen Start allmählich wieder hocharbeiteten, mag dazu beigetragen haben.
Das Resultat: Der Dow Jones Industrial Average verbesserte sich 0,11% auf 11.430 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 avancierte 0,25% auf 1.277 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Composite Index bröckelt dagegen 0,36% auf 2.380 Punkte.
Dow Jones Average: Die üblichen Verdächtigen
Beim Dow hieß es zum Schluss versöhnlich 16 Gewinner zu 14 Verlierer. Dass die Rohstoff-Titel die Gewinnerliste anführten, versteht sich angesichts der heutigen Preisexplosion bei den Rohstoffen von selbst: Chevron plus 2,38 auf 88,52 Dollar, Exxon Mobil plus 1,95% auf 80,35 Dollar, Alcoa plus 1,36% auf 32,14 Dollar.
Überraschender ist, dass sich mit Home Depot noch ein Einzelhandel-Titel aufs Siegertreppchen schmuggelte. Mit einem Tagesgewinn von 2,31 auf 26,57 Dollar verpasste die Baumarktkette nur knapp die „Goldmedaille“. Die Ankündigung einer Quartalsdividende von 22,5 Cents je Aktie kam erst nach Börsenschluss. Vermutlich gibt es einen Zusammenhang mit den deutlichen Kursgewinnen bei einigen Eigenheimbauern. Anscheinend sieht der Markt beim Immobilienbereich den berühmten Silberstreif am Horizont. Hewlett Packard belegte mit plus 2,31% auf 26.57 Dollar noch einen 5. Platz. Der PC- und Drucker-König hatte bereits am Dienstag bei Gewinn, Umsatz und Ausblick geglänzt.
Die - heute überschaubare - Verliererliste wurde von den üblichen Verdächtigen angeführt, also wie fast schon gewohnt von den Finanzkonzernen (American International Group (minus 4,90% auf 19,78 Dollar) und General Motors (minus 2,36% auf 9,92 Dollar). Der Versicherungsriese rutschte damit auf den niedrigsten Kurs seit fast 13 Jahren. Die Citigroup schrieb dazu, die Investoren fixierten sich auf das Risiko, dass sich der weltweit größte Versicherer wegen der Verschlechterung seiner hypothekengesicherten Wertpapier frisches Kapital beschaffen muss. Die Citi bekräftigte aber ihre Kaufempfehlung und Kursziel 40,50 Dollar. Der Auto-Dinosaurier litt wieder unter der Ölpreisspirale
S&P 500: Das Netz lernt sprechen
Auch der breit gefasste S&P geizte nicht mit Lichtblicken. Dazu zählten auffallend viele Einzelhändler, häufig weil sie die Gewinnerwartungen schlugen. Dick`s Sporting Goods sprintete 14,38% auf 20,92 Dollar. Bei dem Sportwarenhändler fiel der Gewinn weniger als befürchtet. Außerdem verbesserte der Sportausrüster seinen Gewinnausblick für das Gesamtjahr. Limited Brands sprang 12,85% auf 20,28 Dollar. Der Damenbekleider meldete zwar ebenfalls weniger Gewinn, der Markt hatte aber mit Schlimmeren gerechnet. Children`s Place hüpfte 11,02% auf 40,81 Dollar. Die Ladenkette für Kinderbekleidung und Spielwaren steigerte ihren Umsatz - wie schon vorab gemeldet - um 16% gegenüber Vorjahr und sprang dabei überraschend in die Gewinnzone.
Centex stieg 7,54% auf 15,12 Dollar. Der Eigenheimbauer profitierte wohl von Eindeckungen bei Leerverkäufen. Das galt wohl auch für den Branchenkollege Lennar, der 5,81% auf 11,47 Dollar gewann.
Die an der New York Stock Exchange notierte Nortel Networks avancierte 3,36% auf 6,16 Dollar. Vielleicht half die Meldung, dass der kanadische Netzwerkausrüster das Unternehmen Diamond Ware kauft. Das ist ein Technologieunternehmen, dessen Software Sprache verarbeiten kann. Diese „sprechende Software“ wird bislang für Computerspiele und virtuelle Welten im Netz, aber auch für die militärische Konversation, eingesetzt. Analysten halten die Neuerwerbung für nützlich, weil diese Software auch für virtuelle Unternehmens-Meeting verwendet werden kann. Nortel bezahlt für den Kauf 10 Millionen Dollar.
Der Finanzbereich stand - wegen der noch nicht ausgestandenen Kreditkrise - weiterhin im Schatten, von Ausnahmen abgesehen. Dazu gehörte der angeschlagene Immobilienfinanzierer Fannie Mae, der 10,23% auf 4,85 Dollar gewann. Nach dem Crash der Vortage wurden wohl einige Leerverkäufe wieder abgedeckt. Der Rivale Freddie Mac verlor aber weitere 2,77% auf Dollar
Lehman Brothers zählte heute zu den Papieren, die per Saldo eher stabilisierend wirkten und bröckelten milde 0,07% auf 13,72 Dollar. Zeitweise stand das Papier noch unter Druck, auch weil die Citigroup ihre Gewinnschätzung für die Investmentbank herunterschraubte. Der Broker Ladenburg Thalmann half ihr wieder aber auf die Beine. Der Broker sieht in der Kursschwäche eine Chance und hob den angeschlagenen Finanz-Titel heute auf „Kaufen“ an. Die Bank sei vermutlich ein Kandidat für eine „feindliche“ Übernahme, hieß es zur Begründung.
Die heutige Preisexplosion beim Öl brachte wieder die Aktienkurse der ohnehin schon angeschlagenen Airlines ins Trudeln. Hinzu kam eine düstere Prognose des Branchenverbands International Air Transport Association (IATA). Wegen der extremen Spritverteuerung und der damit verbundenen Abkühlung der Weltwirtschaft könnte die Luftfahrtbranche in diesem Jahr weltweit insgesamt mehr als 6,1 Milliarden Dollar verlieren, sagte IATA-Verbandschef Giovanni Bisignani heute laut Wall Street Journal. „Wir stellen uns auf mehrere kollabierende Airline-Betreiber ein“, so Bisignani, berichtete das Blatt. „Wir sind eine fragile Industrie in der Krise“, resümiert der Experte. Die Konsequenz: Continental Airlines trudelte 5,41% auf 14,34 Dollar, AMR, die Mutter der American Airline, sank 2,71% auf 9,68 Dollar.
Burger King verlor 7,10% auf 25,50 Dollar. Der McDonald´s-Rivale steigerte seinen Gewinn um 42%, mehr als erwartet. Die unersättliche Wall Street störte sich aber an den Gewinnmargen. Barnes & Noble wurde 4,16% billiger und beschloss den Tag auf 24,67 Dollar. Der Buchhändler, der einen heftigen Konkurrenzkampf mit dem Online-King Amazon.com ausfechten muss, kürzte seinen Umsatzausblick für das Gesamtjahr.
Nasdaq: Nanos in Flammen
Die Nasdaq stand heute im Schatten. Dort spielten die haussierenden Rohstoffpapiere, die den anderen Indizes halfen, keine Rolle. Außerdem gab es bei einigen Technologieschwergewichten Enttäuschungen. Die Nasdaq litt auch unter einem Technologie-Titel, der gar nicht dort, sondern an der New York Stock Exchange gehandelt wird, nämlich Salesforce. Das Softwarepapier brach 18,45% auf 53,25 Dollar ein - und verdarb damit die Stimmung für den gesamten Softwarebereich. Der Spezialist für Unternehmens-Software steigerte zwar seinen Umsatz - wie bereits gestern nach Börsenschluss gemeldet - um 49%, gab aber einen enttäuschenden Ausblick auf den Gewinn des laufenden Quartals ab. Dabei wurde auf die Kosten der gestern gemeldeten Übernahme des Softwareunternehmens Instranet verwiesen. Der Broker Piper Jaffray degradiert den Software-Titel von „Kaufen“ auf „Neutral“. Kaufman Brothers bleiben zwar bei „Kaufen“, kürzen aber das Kursziel von 77 Dollar auf 70 Dollar. Der Broker Broadpoint Capital, der ebenfalls an seiner Kaufempfehlung festhält, kappt das Kursziel von 78 Dollar auf 73 Dollar.
Zu den Enttäuschungen trug auch JDS Uniphase bei und wurde mit einem Tagesverlust von 12,44% auf 10,42 Dollar abgestraft. Der Spezialist für Glasfaseroptik enttäuschte bei Gewinn und Umsatz
Apple bröckelte 0,88% auf 174,29 Dollar. Dort belasten wohl noch technische Probleme beim iPod-Nano. In Japan waren angeblich 2 dieser Minigeräte wegen defekter Batterien in Brand geraten. Apple will jetzt die Batterien von gefährdeten Geräten in Nippon austauschen. Der Smartphone-Rivale Research in Motion, Hersteller des BlackBerry, avancierte nachrichtenlos 1,55% auf 132,20 Dollar.
Die chip-Titel brachten wenig Glanz. Der Philadelphia Semiconductor Sector Index, der 19 Halbleiter-Titel erfasst, gab 0,34 % auf 361,45 Punkte ab.
Internet: Dynamisch durch die Flaute
Die an der Nasdaq notierten Flaggschiffe des Internets konnten sich dagegen achtbar schlagen. Google avancierte 0,32% auf 486,53 Dollar. Glaubt man dem Broker Kaufman Brothers wird der Suchmaschinenking kaum von der aktuellen weltweiten Konjunkturflaute berührt. Die über die Suchaufträge verkauften Anzeigen entwickeln sich in den USA weiterhin wie erwartet, beobachtet der Broker. Auch in Westeuropa sei, trotz des Konjunkturrückgangs, kaum eine Abschwächung zu beobachten, hiess es. Auch der Einfluss der Wechselkurse (fallende Kurse bei Euro, Pfund Sterling & Co. bedeuten tendenziell - in Dollar umgerechnet - geringere Auslandseinnahmen) sei bislang kaum spürbar. Der Broker Cowen glaubt ebenfalls, dass das Suchmaschinengeschäft bislang intakt geblieben ist. Zwar bleiben die Werbeaufträge aus den Branchen Eigenheime und Banken schwach, dafür aber geben die Werbekunden aus den Bereichen Technologie, Unterhaltung und Einzelhandel aggressiv Geld aus, hieß es dort. Cowen sieht Google als „Outperformer“. Die Aktie sollte in den kommenden 12 Monaten um 20% besser als der Gesamtmarkt abschneiden. Yahoo blieb wieder im Schatten und bröckelte 0,31% auf 19,11 Dollar. Bei Baidu.com, Chinas Marktführer bei den Suchmaschinen, griffen wohl Schnäpchenjäger zu. Das Ergebnis plus 0,65% auf 323,30 Dollar.
Amazon.com gewann 1,38% auf 83,26 Dollar. Dort half wohl die Meldung, dass die Onlineverkäufe in Großbritannien, dem Hauptmarkt von amazon.co.uk, sich dem allgemein schwachen Umfeld bislang entziehen konnten. Im Juli wuchs der britische E-Commerce um 15,2% gegenüber dem Vorjahr. Der gesamte britische Einzelhandel legte dagegen nur um 2,1% zu, aber immerhin besser als erwartet. Bereits im 2. Quartal hatte Amazon.com keine anzeoichen von Konjunkturschwäche gezeigt.
Der Rivale Ebay verlor dagegen 1,76% auf 24,52 Dollar. Dort schmilzt das Wachstum ab, weil der Onlineauktionator Marktanteile an Amazon.com und andere Onlinehändler verliert, die zu festen Preisen verkaufen. Gestern reagierte der virtuelle Marktplatz darauf und senkte seine Gebühren drastisch für Anbieter, die über Ebay Waren zu festen Preisen offerieren. Die UBS kommentierte die Gebührensenkung heute allerdings skeptisch. Es bestünde zwar die Chance, dass die Händler jetzt mehr Angebote auf die Ebay-Seiten stellen, die Reaktion auf der Nachfrageseite müsse aber erstmal abgewartet werden, hiess es. Die Schweizer hegen Zweifel, dass es Ebay mit diesem Schritt gelingt, die Wettbewerber bei Festpreisangeboten zu schlagen und damit das Wachstum neu zu entzünden. Die UBS senkte jedenfalls - wegen der geringeren Gebühreneinnahmen - ihre Gewinnschätzungen für 2008 und 2009 leicht.
Öl: Russland gewinnt
Viele hatten es vermutet, jetzt wird es von einer Studie bestätigt. Der Markt für Ölkontrakte, der letztlich den Weltmarktpreis für den Energieträger bestimmt, wird stark von Spekulanten beeinflusst, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Die für die zuständige US-Terminmärkte zuständige Einrichtung The Commodity Futures Trading Commission veröffentlichte heute einen Bericht zum Öl-Kontrakt-Markt. Danach hielt ein einziges Konglomerat 11 Prozent aller an der New York Mercantile Exchange gehandelten Kontrakte, zumindest an einem bestimmten Zeitpunkt im Juni. Dabei handelte es sich laut AP, die sich wiederum auf die Washington Post beruft, um die private Schweizerische Vitol Group. Diese Gruppe sei ein Spekulant, weil sie vorwiegend kurzfristig Ölkontrakte handelt, mit der Absicht, damit Gewinne zu erzielen.
Heute wurde der Ölpreis wieder in die Höhe katapultiert - zu Lasten der ohnehin schwächelnden Weltkonjunktur. MarketWatch verwies auf die Spannungen zwischen Russland und USA, die sich verschärft haben. Der Crude-Kontrakt für Oktober sprang 5,62 Dollar auf 121,18 Dollar. Zu den Gewinnern zählt selbstverständlich auch Russland. Der Nachfolger des Zarenreichs und der Sowjetunion ist einer der größten Lieferanten von Öl und Gas. Die Wirtschaft dort lebt vorwiegend von den Gewinnen aus den beiden Energieträgern.
Gold: Schwacher Dollar beflügelt Kurs
Das Gold profitierte heute wieder vom schwachen Dollar und dem steigenden Ölpreis, berichtete MarketWatch. Der Gold-Kontrakt für Dezember stieg heute 22,70 Dollar auf 839 Dollar.
Ohnehin zeigten die Märkte heute eine sehr eigenwillige Logik. Der Wind wehte vom Devisenmarkt, also von den Bewegungen des Dollars und des Euros. Deren Wechselkurse wurde angeblich von den wachsenden Spannungen mit Russland beeinflusst, ausgelöst durch den Georgien-Konflikt. Die Situation erinnert fast an die Zeiten des „kalten Krieges“. Vor allem das zwischen USA und Polen vereinbarte Raketenschutzschild für das mitteleuropäische Land scheint Moskau zu erzürnen. Medienberichte kolportierten sogar, der russische Bär hätte angeblich mit einem Atomschlag gegen Polen gedroht. Was passierte? Nicht etwa der Euro, die Währung der unmittelbaren Nachbarn, geht in die Knie, sondern der Dollar. In der Vergangenheit stieg der Dollar stets in solchen geopolitisch „spannenden Zeiten“, weil er als sicherer Hafen galt.
Rohstoffe: Eigenwillige Bewegungen
Eigenwillige Bewegungen gab es auch bei den Rohstoffen. Heute wurde gemeldet, dass die aktuellen Vorräte beim Erdgas, die wie erwartet ausfielen, endlich wieder über dem 5- Jahres-Durchschnitt liegen. Was passiert? Der Erdgaspreis steigt am Terminmarkt deutlich an. Ähnlich ging es auch beim Öl zu. Gestern wurde ein überraschend starker Anstieg der US-Rohölbestände gemeldet. Was passiert? Der Rohölpreis zieht jäh in die Höhe.
Da die Medien für alles eine Erklärung haben (wenn auch nicht immer die richtige, aber wer kennt die schon) wird die Verteuerung von Öl, Erdgas und vielen anderen Rohstoffen (der CRB Commodity Index kletterte 3,7%) auf den Fall des Dollars und die Spannungen mit Russland zurück geführt. Umso mehr überrascht dann der Anstieg der Aktienkurse.
Das gilt umso mehr, weil die Finanz-Titel, die in der Regel den Gesamt-Trend des Marktes angeben, weiter auf Talfahrt blieben. Dazu trug heute die selber angeschlagene Citigroup bei, die wieder einmal ihre Gewinnschätzungen für das Trio Lehman Brothers, Goldman Sachs und Morgan Stanley herunterschraubte.
Konjunktur: Wenig Grund zur Erbauung
Angesichts der geopolitischen Zentrifugalkräfte standen die heutigen Konjunkturdaten eher im Schatten. Sie boten wenig Grund zur Erbauung, aber auch keinen Anlass zur Panik. Die vor Börsenstart verkündeten wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen zeigten ein mäßige Verbesserung. Sie fielen auf 432.000 ( Vorwoche wurde auf 445.000 revidiert von zuvor 450.000). Erwartet wurde ein Rückgang auf 440.000. Um 10:00 Uhr Ortszeit (16:00 Uhr) wurden weitere Daten nachgeliefert: Der Index der Philadelphia Fed verbesserte sich im August auf minus 12,7 (Konsens: 12,6, Juli: minus 16,3). Allerdings bedeuten Werte unter Null, dass die Industrie noch schrumpft. Eine Enttäuschung boten dagegen die Frühindikatoren der Beobachtungseinrichtung Conference Board. Diese Größe fiel im Juli um 0,7%. (Der Juni wurde auf Stagnation, also plus/minus 0,0, revidiert, von minus 0,1%). Erwartet wurde nur ein Rückgang um 0,2%. Die Komponente für die aktuelle Situation stieg aber im Juli um 0,1%. In den vergangenen 6 Monaten fiel dieses Konjunkturbarometer mit einer Jahresrate von 1,8%, das ist deutlich geringer als die Rückgänge von 4 bis 4,5%, die in den vergangenen Rezessionen üblich waren.
Pessimismus stärkt Aktienmarkt
Gestützt wurde die Börse durch die Flut der Quartalszahlen. Immerhin schneidet das Gros der Unternehmen - sofern es keine Banken sind - besser als erwartet ab, vor allem die Einzelhändler. Die heutige Widerstandsfähigkeit ist außerdem - so paradox es klingt - dem massiven Pessimismus - zu verdanken. Viele sind in Aktien unterinvestiert oder haben gar massive Positionen an Leerverkäufen aufgebaut. Das schafft wiederum Kaufzwang. Schnäppchenkäufe und die Eindeckung von Leerverkäufen in einigen Bereichen halfen dem Aktienmarkt anscheinend über die Runden. Die Tatsache, dass sich die Barometer nach einem schwachen Start allmählich wieder hocharbeiteten, mag dazu beigetragen haben.
Das Resultat: Der Dow Jones Industrial Average verbesserte sich 0,11% auf 11.430 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 avancierte 0,25% auf 1.277 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Composite Index bröckelt dagegen 0,36% auf 2.380 Punkte.
Dow Jones Average: Die üblichen Verdächtigen
Beim Dow hieß es zum Schluss versöhnlich 16 Gewinner zu 14 Verlierer. Dass die Rohstoff-Titel die Gewinnerliste anführten, versteht sich angesichts der heutigen Preisexplosion bei den Rohstoffen von selbst: Chevron plus 2,38 auf 88,52 Dollar, Exxon Mobil plus 1,95% auf 80,35 Dollar, Alcoa plus 1,36% auf 32,14 Dollar.
Überraschender ist, dass sich mit Home Depot noch ein Einzelhandel-Titel aufs Siegertreppchen schmuggelte. Mit einem Tagesgewinn von 2,31 auf 26,57 Dollar verpasste die Baumarktkette nur knapp die „Goldmedaille“. Die Ankündigung einer Quartalsdividende von 22,5 Cents je Aktie kam erst nach Börsenschluss. Vermutlich gibt es einen Zusammenhang mit den deutlichen Kursgewinnen bei einigen Eigenheimbauern. Anscheinend sieht der Markt beim Immobilienbereich den berühmten Silberstreif am Horizont. Hewlett Packard belegte mit plus 2,31% auf 26.57 Dollar noch einen 5. Platz. Der PC- und Drucker-König hatte bereits am Dienstag bei Gewinn, Umsatz und Ausblick geglänzt.
Die - heute überschaubare - Verliererliste wurde von den üblichen Verdächtigen angeführt, also wie fast schon gewohnt von den Finanzkonzernen (American International Group (minus 4,90% auf 19,78 Dollar) und General Motors (minus 2,36% auf 9,92 Dollar). Der Versicherungsriese rutschte damit auf den niedrigsten Kurs seit fast 13 Jahren. Die Citigroup schrieb dazu, die Investoren fixierten sich auf das Risiko, dass sich der weltweit größte Versicherer wegen der Verschlechterung seiner hypothekengesicherten Wertpapier frisches Kapital beschaffen muss. Die Citi bekräftigte aber ihre Kaufempfehlung und Kursziel 40,50 Dollar. Der Auto-Dinosaurier litt wieder unter der Ölpreisspirale
S&P 500: Das Netz lernt sprechen
Auch der breit gefasste S&P geizte nicht mit Lichtblicken. Dazu zählten auffallend viele Einzelhändler, häufig weil sie die Gewinnerwartungen schlugen. Dick`s Sporting Goods sprintete 14,38% auf 20,92 Dollar. Bei dem Sportwarenhändler fiel der Gewinn weniger als befürchtet. Außerdem verbesserte der Sportausrüster seinen Gewinnausblick für das Gesamtjahr. Limited Brands sprang 12,85% auf 20,28 Dollar. Der Damenbekleider meldete zwar ebenfalls weniger Gewinn, der Markt hatte aber mit Schlimmeren gerechnet. Children`s Place hüpfte 11,02% auf 40,81 Dollar. Die Ladenkette für Kinderbekleidung und Spielwaren steigerte ihren Umsatz - wie schon vorab gemeldet - um 16% gegenüber Vorjahr und sprang dabei überraschend in die Gewinnzone.
Centex stieg 7,54% auf 15,12 Dollar. Der Eigenheimbauer profitierte wohl von Eindeckungen bei Leerverkäufen. Das galt wohl auch für den Branchenkollege Lennar, der 5,81% auf 11,47 Dollar gewann.
Die an der New York Stock Exchange notierte Nortel Networks avancierte 3,36% auf 6,16 Dollar. Vielleicht half die Meldung, dass der kanadische Netzwerkausrüster das Unternehmen Diamond Ware kauft. Das ist ein Technologieunternehmen, dessen Software Sprache verarbeiten kann. Diese „sprechende Software“ wird bislang für Computerspiele und virtuelle Welten im Netz, aber auch für die militärische Konversation, eingesetzt. Analysten halten die Neuerwerbung für nützlich, weil diese Software auch für virtuelle Unternehmens-Meeting verwendet werden kann. Nortel bezahlt für den Kauf 10 Millionen Dollar.
Der Finanzbereich stand - wegen der noch nicht ausgestandenen Kreditkrise - weiterhin im Schatten, von Ausnahmen abgesehen. Dazu gehörte der angeschlagene Immobilienfinanzierer Fannie Mae, der 10,23% auf 4,85 Dollar gewann. Nach dem Crash der Vortage wurden wohl einige Leerverkäufe wieder abgedeckt. Der Rivale Freddie Mac verlor aber weitere 2,77% auf Dollar
Lehman Brothers zählte heute zu den Papieren, die per Saldo eher stabilisierend wirkten und bröckelten milde 0,07% auf 13,72 Dollar. Zeitweise stand das Papier noch unter Druck, auch weil die Citigroup ihre Gewinnschätzung für die Investmentbank herunterschraubte. Der Broker Ladenburg Thalmann half ihr wieder aber auf die Beine. Der Broker sieht in der Kursschwäche eine Chance und hob den angeschlagenen Finanz-Titel heute auf „Kaufen“ an. Die Bank sei vermutlich ein Kandidat für eine „feindliche“ Übernahme, hieß es zur Begründung.
Die heutige Preisexplosion beim Öl brachte wieder die Aktienkurse der ohnehin schon angeschlagenen Airlines ins Trudeln. Hinzu kam eine düstere Prognose des Branchenverbands International Air Transport Association (IATA). Wegen der extremen Spritverteuerung und der damit verbundenen Abkühlung der Weltwirtschaft könnte die Luftfahrtbranche in diesem Jahr weltweit insgesamt mehr als 6,1 Milliarden Dollar verlieren, sagte IATA-Verbandschef Giovanni Bisignani heute laut Wall Street Journal. „Wir stellen uns auf mehrere kollabierende Airline-Betreiber ein“, so Bisignani, berichtete das Blatt. „Wir sind eine fragile Industrie in der Krise“, resümiert der Experte. Die Konsequenz: Continental Airlines trudelte 5,41% auf 14,34 Dollar, AMR, die Mutter der American Airline, sank 2,71% auf 9,68 Dollar.
Burger King verlor 7,10% auf 25,50 Dollar. Der McDonald´s-Rivale steigerte seinen Gewinn um 42%, mehr als erwartet. Die unersättliche Wall Street störte sich aber an den Gewinnmargen. Barnes & Noble wurde 4,16% billiger und beschloss den Tag auf 24,67 Dollar. Der Buchhändler, der einen heftigen Konkurrenzkampf mit dem Online-King Amazon.com ausfechten muss, kürzte seinen Umsatzausblick für das Gesamtjahr.
Nasdaq: Nanos in Flammen
Die Nasdaq stand heute im Schatten. Dort spielten die haussierenden Rohstoffpapiere, die den anderen Indizes halfen, keine Rolle. Außerdem gab es bei einigen Technologieschwergewichten Enttäuschungen. Die Nasdaq litt auch unter einem Technologie-Titel, der gar nicht dort, sondern an der New York Stock Exchange gehandelt wird, nämlich Salesforce. Das Softwarepapier brach 18,45% auf 53,25 Dollar ein - und verdarb damit die Stimmung für den gesamten Softwarebereich. Der Spezialist für Unternehmens-Software steigerte zwar seinen Umsatz - wie bereits gestern nach Börsenschluss gemeldet - um 49%, gab aber einen enttäuschenden Ausblick auf den Gewinn des laufenden Quartals ab. Dabei wurde auf die Kosten der gestern gemeldeten Übernahme des Softwareunternehmens Instranet verwiesen. Der Broker Piper Jaffray degradiert den Software-Titel von „Kaufen“ auf „Neutral“. Kaufman Brothers bleiben zwar bei „Kaufen“, kürzen aber das Kursziel von 77 Dollar auf 70 Dollar. Der Broker Broadpoint Capital, der ebenfalls an seiner Kaufempfehlung festhält, kappt das Kursziel von 78 Dollar auf 73 Dollar.
Zu den Enttäuschungen trug auch JDS Uniphase bei und wurde mit einem Tagesverlust von 12,44% auf 10,42 Dollar abgestraft. Der Spezialist für Glasfaseroptik enttäuschte bei Gewinn und Umsatz
Apple bröckelte 0,88% auf 174,29 Dollar. Dort belasten wohl noch technische Probleme beim iPod-Nano. In Japan waren angeblich 2 dieser Minigeräte wegen defekter Batterien in Brand geraten. Apple will jetzt die Batterien von gefährdeten Geräten in Nippon austauschen. Der Smartphone-Rivale Research in Motion, Hersteller des BlackBerry, avancierte nachrichtenlos 1,55% auf 132,20 Dollar.
Die chip-Titel brachten wenig Glanz. Der Philadelphia Semiconductor Sector Index, der 19 Halbleiter-Titel erfasst, gab 0,34 % auf 361,45 Punkte ab.
Internet: Dynamisch durch die Flaute
Die an der Nasdaq notierten Flaggschiffe des Internets konnten sich dagegen achtbar schlagen. Google avancierte 0,32% auf 486,53 Dollar. Glaubt man dem Broker Kaufman Brothers wird der Suchmaschinenking kaum von der aktuellen weltweiten Konjunkturflaute berührt. Die über die Suchaufträge verkauften Anzeigen entwickeln sich in den USA weiterhin wie erwartet, beobachtet der Broker. Auch in Westeuropa sei, trotz des Konjunkturrückgangs, kaum eine Abschwächung zu beobachten, hiess es. Auch der Einfluss der Wechselkurse (fallende Kurse bei Euro, Pfund Sterling & Co. bedeuten tendenziell - in Dollar umgerechnet - geringere Auslandseinnahmen) sei bislang kaum spürbar. Der Broker Cowen glaubt ebenfalls, dass das Suchmaschinengeschäft bislang intakt geblieben ist. Zwar bleiben die Werbeaufträge aus den Branchen Eigenheime und Banken schwach, dafür aber geben die Werbekunden aus den Bereichen Technologie, Unterhaltung und Einzelhandel aggressiv Geld aus, hieß es dort. Cowen sieht Google als „Outperformer“. Die Aktie sollte in den kommenden 12 Monaten um 20% besser als der Gesamtmarkt abschneiden. Yahoo blieb wieder im Schatten und bröckelte 0,31% auf 19,11 Dollar. Bei Baidu.com, Chinas Marktführer bei den Suchmaschinen, griffen wohl Schnäpchenjäger zu. Das Ergebnis plus 0,65% auf 323,30 Dollar.
Amazon.com gewann 1,38% auf 83,26 Dollar. Dort half wohl die Meldung, dass die Onlineverkäufe in Großbritannien, dem Hauptmarkt von amazon.co.uk, sich dem allgemein schwachen Umfeld bislang entziehen konnten. Im Juli wuchs der britische E-Commerce um 15,2% gegenüber dem Vorjahr. Der gesamte britische Einzelhandel legte dagegen nur um 2,1% zu, aber immerhin besser als erwartet. Bereits im 2. Quartal hatte Amazon.com keine anzeoichen von Konjunkturschwäche gezeigt.
Der Rivale Ebay verlor dagegen 1,76% auf 24,52 Dollar. Dort schmilzt das Wachstum ab, weil der Onlineauktionator Marktanteile an Amazon.com und andere Onlinehändler verliert, die zu festen Preisen verkaufen. Gestern reagierte der virtuelle Marktplatz darauf und senkte seine Gebühren drastisch für Anbieter, die über Ebay Waren zu festen Preisen offerieren. Die UBS kommentierte die Gebührensenkung heute allerdings skeptisch. Es bestünde zwar die Chance, dass die Händler jetzt mehr Angebote auf die Ebay-Seiten stellen, die Reaktion auf der Nachfrageseite müsse aber erstmal abgewartet werden, hiess es. Die Schweizer hegen Zweifel, dass es Ebay mit diesem Schritt gelingt, die Wettbewerber bei Festpreisangeboten zu schlagen und damit das Wachstum neu zu entzünden. Die UBS senkte jedenfalls - wegen der geringeren Gebühreneinnahmen - ihre Gewinnschätzungen für 2008 und 2009 leicht.
Öl: Russland gewinnt
Viele hatten es vermutet, jetzt wird es von einer Studie bestätigt. Der Markt für Ölkontrakte, der letztlich den Weltmarktpreis für den Energieträger bestimmt, wird stark von Spekulanten beeinflusst, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Die für die zuständige US-Terminmärkte zuständige Einrichtung The Commodity Futures Trading Commission veröffentlichte heute einen Bericht zum Öl-Kontrakt-Markt. Danach hielt ein einziges Konglomerat 11 Prozent aller an der New York Mercantile Exchange gehandelten Kontrakte, zumindest an einem bestimmten Zeitpunkt im Juni. Dabei handelte es sich laut AP, die sich wiederum auf die Washington Post beruft, um die private Schweizerische Vitol Group. Diese Gruppe sei ein Spekulant, weil sie vorwiegend kurzfristig Ölkontrakte handelt, mit der Absicht, damit Gewinne zu erzielen.
Heute wurde der Ölpreis wieder in die Höhe katapultiert - zu Lasten der ohnehin schwächelnden Weltkonjunktur. MarketWatch verwies auf die Spannungen zwischen Russland und USA, die sich verschärft haben. Der Crude-Kontrakt für Oktober sprang 5,62 Dollar auf 121,18 Dollar. Zu den Gewinnern zählt selbstverständlich auch Russland. Der Nachfolger des Zarenreichs und der Sowjetunion ist einer der größten Lieferanten von Öl und Gas. Die Wirtschaft dort lebt vorwiegend von den Gewinnen aus den beiden Energieträgern.
Gold: Schwacher Dollar beflügelt Kurs
Das Gold profitierte heute wieder vom schwachen Dollar und dem steigenden Ölpreis, berichtete MarketWatch. Der Gold-Kontrakt für Dezember stieg heute 22,70 Dollar auf 839 Dollar.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Maier Gerhard, Redakteur)
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