Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, bewertet die Aktie von ARQUES Industries mit 'Kaufen'. Am 21. August habe ARQUES die Zahlen zum 2. Quartal 2008 veröffentlicht. Die Umsatzerlöse seien darin gegenüber dem Vorjahr um +283,8 % auf 1.279,8 Mio. Euro gestiegen, das EBITDA habe gegenüber dem Vorjahr um +66 % auf 29,9 Mio. Euro zugelegt und es sei ein EBIT von -15,6 Mio. Euro erzielt worden. Das enorme Wachstum des Umsatzes sei vor allem auf die Akquisition der Actebis-Gruppe zurückzuführen gewesen, deren anualisierter Umsatz bei ca. 3 Mrd. Euro liege und zuletzt das Sentiment in der Aktie deutlich belastet habe.
Wie auch im 1. Quartal habe ARQUES im 1. Quartal ein negatives EBIT erzielt. Dafür seien vor allem hohe Abschreibungen von insgesamt 24,6 Mio. Euro auf den Goodwill, den Markennamen und die Assets der Mitte August verkaufte Beteiligung Schöps gewesen, die laut IFRS bereits im 2. Quartal hätten berücksichtigt werden müssen. Ausserdem seien die operativen Abschreibungen akquisitionsbedingt deutlich höher, was das Quartals-EBIT von 9,2 Mio. Euro auf -15,6 Mio. Euro zusätzlich negativ bedingte. Das Finanzergebnis habe sich aufgrund der gestiegenen Finanzverbindlichkeiten infolge der Actebis Akquisition deutlich verschlechtert und habe sich zum Halbjahr auf -14,7 Mio. Euro im Vergleich zu -2,3 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahresquartal belaufen. Somit habe das Konzernergebnis noch mal deutlicher im Minus gelegen. Positiv dagegen habe sich der Free-Cash-Flow entwickelt. Dieser habe zum Halbjahr bei 39,1 Mio. Euro nach -18,3 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum gelegen.
Laut Handelsblatt habe sich der Finanzinvestor Aurelius, deren CEO auch einer der Gründer von ARQUES gewesen sei, nach dem Schaeffler-Vorbild den Zugriff auf Anteile von ARQUES gesichert. Die Aktie von ARQUES sei historisch günstig bewertet, Aurelius habe das gleiche Geschäftsmodell und könnte durch eine Beteiligung oder Übernahme die eigene Präsenz am Kapitalmarkt erhöhen.
Nur aufgrund der Übernahme-Fantasie stufen die Analysten vom Bankhaus Lampe die ARQUES Industries-Aktie von 'Verkaufen' auf 'Kaufen' hoch und steigern das Kursziel von zuvor 7,50 Euro auf 11 Euro.
Wie auch im 1. Quartal habe ARQUES im 1. Quartal ein negatives EBIT erzielt. Dafür seien vor allem hohe Abschreibungen von insgesamt 24,6 Mio. Euro auf den Goodwill, den Markennamen und die Assets der Mitte August verkaufte Beteiligung Schöps gewesen, die laut IFRS bereits im 2. Quartal hätten berücksichtigt werden müssen. Ausserdem seien die operativen Abschreibungen akquisitionsbedingt deutlich höher, was das Quartals-EBIT von 9,2 Mio. Euro auf -15,6 Mio. Euro zusätzlich negativ bedingte. Das Finanzergebnis habe sich aufgrund der gestiegenen Finanzverbindlichkeiten infolge der Actebis Akquisition deutlich verschlechtert und habe sich zum Halbjahr auf -14,7 Mio. Euro im Vergleich zu -2,3 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahresquartal belaufen. Somit habe das Konzernergebnis noch mal deutlicher im Minus gelegen. Positiv dagegen habe sich der Free-Cash-Flow entwickelt. Dieser habe zum Halbjahr bei 39,1 Mio. Euro nach -18,3 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum gelegen.
Laut Handelsblatt habe sich der Finanzinvestor Aurelius, deren CEO auch einer der Gründer von ARQUES gewesen sei, nach dem Schaeffler-Vorbild den Zugriff auf Anteile von ARQUES gesichert. Die Aktie von ARQUES sei historisch günstig bewertet, Aurelius habe das gleiche Geschäftsmodell und könnte durch eine Beteiligung oder Übernahme die eigene Präsenz am Kapitalmarkt erhöhen.
Nur aufgrund der Übernahme-Fantasie stufen die Analysten vom Bankhaus Lampe die ARQUES Industries-Aktie von 'Verkaufen' auf 'Kaufen' hoch und steigern das Kursziel von zuvor 7,50 Euro auf 11 Euro.
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