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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

DJ MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

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FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: Wegen des Feiertages "Labor Day" bleiben die Börsen in den USA geschlossen.

TAGESTHEMA

Der auf die US-Südstaatenmetropole New Orleans zusteuernde Wirbelsturm "Gustav" hat über dem Golf von Mexiko an Stärke verloren. Das US-Hurrikanzentrum stufte das Unwetter auf einen Sturm der Kategorie drei zurück. In der Karibik kamen durch den Sturm in den vergangenen Tagen mindestens 81 Menschen ums Leben.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

FINANZKRISE

Die US-Regulierungsbehörde Federal Deposit Insurance Corp. hat die US-Bank Integrity Bancshares Inc. of Alpharetta geschlossen und alle Einlagen an die Regions Financial Corp. of Birmingham verkauft. Damit ist das Institut bereits die zehnte Bank, die im Rahmen der US-Finanzkrise bankrott geht.

MÄRKTE AKTUELL (7.33 Uhr)

INDIZES

INDEX                zuletzt  +/- % 
S&P-500-Future         1.279   -0,2 
Nasdaq-Future          1.871   -0,2 
Nikkei-225            12.873   -1,5 
Hang-Seng-Index       20.906   -1,7 
Straits-Times-Index    2.704   -1,3 
 

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt  +/- % 
EUR/USD    1,4631  -0,5% 
EUR/JPY  158,8084  -0,3% 
EUR/CHF    1,6141  -0,1% 
USD/JPY  108,5470   0,2% 
USD/CHF    1,1027   0,4% 
GBP/USD    1,8031  -0,5% 
EUR/GBP    0,8116   0,0% 
 

ÖLPREIS (NYMEX LIGHT SWEET)

aktuell    Vortag New York 
USD    116,38     115,46 

Der Ölpreis hat am Freitag mit der anhaltenden Ungewissheit hinsichtlich der Auswirkungen des Hurrikans Gustav knapp behauptet geschlossen. Der Settlementpreis an der New Yorker Rohstoffbörse (Nymex) für den marktführenden Oktober-Kontrakt auf ein Barrel der Rohölsorte WTI fiel um 0,13 USD bzw 0,1% auf 115,46 USD. Das Tageshoch lag bei 118,76 USD, das Tagestief bei 115,00 USD. Während der tropische Sturm Gustav noch immer die größte Bedrohung für die wichtigen Produktionsstätten an der US-Golfküste seit drei Jahren darstelle, sei sein tatsächlicher Pfad weiterhin zu unklar, um starke Käufe auszulösen, hieß es. Während der Handel an der Nymex am Montag wegen des Labor Days geschlossen bleiben wird, wird ab Sonntag bereits der elektronische Handel wieder einsetzen.

AKTIEN TOKIO (VERLAUF)

Schwach - Aus technischer Sicht könne das am Donnerstag erreichte Tageshoch von 12.847 Punkten eine Unterstützungslinie markieren, meint Hiroyuki Fukunaga, CEO von Investrust. Die Kurse könnten sich vorerst ohne eindeutige Richtung entwickeln, so Fukunaga, bis am Dienstag in den USA der ISM-Index veröffentlicht wird. Wenn dieser besser als erwartet ausfällt, könne dies in Tokio zu Käufen führen, vermutet Fukunaga. Die Papiere von Großbanken geben deutlich nach: Mizuho Financial Group verlieren 2,6% auf 458.000 JPY und Mitsubishi UFJ 2,1% auf 821 JPY.

AKTIEN HONGKONG (MITTAGS)

Schwach - Negative Vorgaben aus Wall Street und Schanghai belasten die Börse in Hongkong. In China gibt der Shanghai Composite Index um 2,6% nach. Ein Marktexperte von ICEA erkennt aus technischer Sicht in Hongkong einen Abwärtstrend, da der Index in den vergangenen drei Handelstagen nie die Widerstandslinie des gleitenden 20-Tage-Durchschnitts durchbrochen habe. China Shenhua verlieren nach der Veröffentlichung von Ergebnissen 1,7% auf 26,55 HKD. China Mobile sinken um 2,6% auf 87,40 HKD und Esprit um 6,7% auf 60,65 HKD.

AKTIEN SINGAPUR (MITTAGS)

Schwach - Nur knapp über 300 Mio Aktien wechseln am Vormittag den Besitzer. Die Händler warteten auf Informationen zu den Auswirkungen des Hurrikans "Gustav" auf die Ölpreise sowie die im Laufe der Wochen anstehenden US-Konjunkturdaten, heißt es. Die Citigroup prognostiziert für die nächste Zeit einen anhaltenden Abwärtstrend, da Fondsmanager pessimistisch würden. Sie erwarteten, dass Fondsmanager im Bärenmarkt bei jeder Erholung verkauften und die Barquote erhöhten, bevor sie in der nächsten Bullenphase wieder einstiegen, so die Citi-Analysten.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Dell haben auch am Freitag im nachbörslichen Handel zwischenzeitlich noch unter dem bereits am Donnerstag veröffentlichten enttäuschenden Quartalsgewinn gelitten. Das Papier wurde auf nasdaq.com vorübergehend mit einem Abschlag von mehr als 12% gehandelt. Zum Ende des nachbörslichen Handels erholte es sich dann jedoch wieder und schloss um 19.59 Uhr (Ortszeit) bei 21,69 USD auf dem Endniveau des regulären Handels. PetSmart gewannen dagegen nachbörslich auf nasdaq.com zeitweise mehr als 10%, schlossen dann aber um 19.57 Uhr bei 27 USD und damit ebenfalls auf dem Schlussniveau des regulären Handels. Das Management hatte zuvor einen besser als erwarteten Ausblick verkündet.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 0,96 Mrd  0,96 Mrd 
Gewinner        1.132 
Verlierer       1.930 
Unverändert       106 
 

INDIZES

DJIA           11.544   -1,5% 
S&P-500         1.283   -1,4% 
Nasdaq-Comp     2.367   -1,8% 
Nasdaq-100      1.873   -2,2% 
 

Schwach - Deutliche Verluste haben am Freitag die Aktienkurse an der Wall Street verzeichnet. Händler begründeten diese mit Gewinnmitnahmen nach dem Anstieg des Vortages und vor dem langen Feiertagswochenende. Zudem hätten im Technologiesektor die schwachen Geschäftszahlen von Dell belastet. Viele Anleger blickten auch mit Sorge auf den am Abend zum Hurrikan hochgestuften Sturm Gustav, der Kurs Richtung US-Golfküste nimmt. An der Nasdaq brachen Dell um 13,8% ein, nachdem der Computerhersteller mit seinem Geschäftsausweis die Prognosen verfehlt hatte. Die Analysten der Deutsche Bank haben in der Folge bereits ihr Kursziel auf 28 von 32 USD gesenkt, halten ihre Kaufempfehlung aber aufrecht. "Trotz starken Umsatzwachstums und Marktanteilsgewinnen hat Dell wegen zu aggressiver Preissenkungen die Erwartungen verfehlt", kommentierten die Analysten.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  101-18/32    -9/32     3,81% 
30-Jährige  101- 8/32   -25/32     4,42% 
 

Etwas leichter - Händler begründeten die Abschläge mit Gewinnmitnahmen und Positionsglattstellungen vor dem langen Wochenende. Auch der Kurssturz bei den deutschen Bund-Futures am Nachmittag wegen sinkender Hoffnungen auf eine Zinssenkung der EZB habe sich auf den amerikanischen Markt übertragen, hieß es. "Es ist ein ruhiges Geschäft vor dem Labor-Day-Wochenende und einige Händler haben einfach nur ihre Positionen etwas angepasst", kommentierte Theodore Ake, Händler bei Mizuho Securities USA. "Ich würde nicht zu viel hineinlesen." Auch die Konjunkturdaten zum Einkaufsmanagerindex Chicago und zur Verbraucherstimmung seien über den Erwartungen ausgefallen und belasteten die Kurse. Zuvor hätten die Daten zu den Persönlichen Ausgaben die Notierungen noch leicht gestützt, sagen Händler.

=== 
   DJG/reh/gei/raz 
 

(END) Dow Jones Newswires

September 01, 2008 01:43 ET (05:43 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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