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aktiencheck.de/ETFs: Banken und Asien sind gesucht

DJ aktiencheck.de/ETFs: Banken und Asien sind gesucht

*Fondsthemen der Woche* 
 
  · Fonds-Marktbericht 
  · ETF-Marktbericht 
  · Branchen, Regionen, Märkte: Nahrungsmittel und Getränke 
  · Fonds im Fokus: OP Food 
  · Vier Fragen an: Jürg Fritsche, GS&P 
  · Statistiken 
 
26. August. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die jüngste Verkaufswelle an der 
Wall Street führt zu einem Umsatzanstieg bei Indexfonds auf die großen 
Aktienindizes. "Die meisten Investoren bevorzugen nach wie vor Positionen, 
die von fallenden Kursen profitieren. Nur wenige Anleger stellen sich gegen 
den Trend", erklären die zuständigen Händler der HypoVereinsbank. 
Überwiegend Verkäufer registrieren sie bei den meist gehandelten ETFs auf 
den DAX® und den DJ Euro Stoxx 50 (WKNs 593393 und 593395). 
 
Short-ETFs sind der Renner 
 
 
Die Skepsis der Anleger gegenüber der kurzfristigen Entwicklung an den 
Aktienmärkten drückt sich in verstärkten Käufen von Short-ETFs auf die 
großen Indizes DAX (WKN DBX1DS) und DJ Euro Stoxx 50 (WKN DBX1SS) aus. Diese 
Produkte sind invers mit der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Index 
verknüpft. Das heißt, auf eine negative Indexentwicklung hin entwickelt sich 
der Fonds im gleichen Verhältnis positiv. 
 
Attraktivität von Geldmarkt-ETFs bleibt hoch 
 
 
Von der Schwäche an den Aktienmärkten profitieren zudem Geldmarkt-ETFs wie 
der DB X-Trackers II-Eonia Total Return (WKN DBX0AN) oder der Lyxor Euro 
Cash (WKN LYX0B6). Beide Indexfonds sind an eine täglich rollierende Einlage 
zum EONIA-Satz gekoppelt. Zu diesem von der Europäischen Zentralbank 
festgesetzten effektiven Zinssatz handeln Banken untereinander Tagesgeld. 
Michael Salorno von der Société Générale erklärt die hohen Umsätze dieser 
Produkte vor allem mit der Verunsicherung der Investoren: "Das gestörte 
Vertrauen in die Aktienanlage ist an der bestehenden hohen Liquidität 
abzulesen. Obwohl die Bewertungen an den Aktienmärkten optisch niedrig 
erscheinen, suchen Anleger bevorzugt nach einer attraktiven Parkmöglichkeit 
ihres Kapitals am Geldmarkt." Niedrige Geldmarktrenditen würden den in der 
Regel höheren Ertragschancen bei Aktien aus Risikogesichtspunkten derzeit 
vorgezogen. 
 
Banken von Anlegern gesucht 
 
 
Besondere Aufmerksamkeit richten Investoren auf den Bankensektor. "Den 
schlechten Nachrichten mit möglichen weiteren Insolvenzen aus den USA steht 
der wahrscheinliche Verkauf der Dresdner Bank durch die Allianz gegenüber. 
Einige Anleger glauben, dass dies zu einer neuen Konsolidierungswelle in der 
deutschen Bankenlandschaft führen und auch den Verkauf der Postbank 
beschleunigen wird", erklärt ein Händler. Hohe Umsätze beobachten sie beim 
iShares DJ Stoxx 600 Banks (DE) (WKN 628934) und beim iShares DJ Eurostoxx 
600 Banks (WKN 628930), die sich beide auf denselben Index mit allen Banken 
im marktbreiten DJ Stoxx 600 beziehen. 
 
Öl- und Rohstoffbranche auf der Kaufliste 
 
 
Ein Blick auf andere Branchenindizes zeigt, dass ETFs auf Öl und Gasaktien 
gesucht sind. Überwiegend gekauft werden Produkte auf Öl (WKNs A0KRKN und 
A0KRJX) sowie der iShares DJ Stoxx 600 Basic Resources (DE) (WKN 634472). 
Steigende Nachfrage verzeichnet auch ein ETF auf den Index DJ Stoxx 600 Oil 
& Gas (WKN DBX1SG). Größte Werte in dem Index sind die Ölkonzerne BP, 
Royal Dutch, Shell, Total und Eni. Gekauft wird zudem ein Produkt, das den 
Index MSCI Russland abbildet (DBX1RC). Vertreten sind Werte wie der 
Gasversorger Gazprom oder der Ölkonzern Lukoil. 
 
Anleger favorisieren Asien 
 
 
Michalik 
 
Steigende Nachfrage beobachtet Thorsten Michalik von der Deutschen Bank bei 
ETFs mit asiatischen Aktien. "Große asiatische Aktienindizes wie der Nikkei 
225, der Shanghai A-Index oder auch der Hongkonger Hang Seng haben in der 
vergangenen Woche zentrale Unterstützungslinien erreicht. Die Mehrheit der 
Anleger hält die Kursabschläge für übertrieben und setzt deshalb auf eine 
kurzfristige Erholung." 
 
Gesucht sind der iShares MSCI Japan (WKN A0DPMW), der DB X-Trackers FTSE 
Vietnam (WKN DB1XAG) und Lyxor China (WKN A0F5BW). 
 
© 26.August 2008/Andreas Wolf 
 
Weiterführende Links 
==================== 
 
  · Unser täglicher Marktbericht ist auch als Podcast erhältlich 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

September 02, 2008 09:27 ET (13:27 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

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