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aktiencheck.de/Scoach (Frankfurt) - Sorgen um die Weltwirtschaft

DJ aktiencheck.de/Scoach (Frankfurt) - Sorgen um die Weltwirtschaft

Sorgen um die Weltwirtschaft 
 
Die europäischen Aktienmärkte setzen ihren Krebsgang in gewohnter 
Manier fort. Händler verweisen auf den festsitzenden Pessimismus. 
Derzeit lähmt die Furcht, dass sich die Weltwirtschaft deutlich 
abkühlt. Das ist eine Folge der nach wie vor überhöhten 
Rohstoffpreise, die die Kaufkraft der Verbraucher abschöpfen und den 
Unternehmen zu hohe Kosten aufbürden, erklären Volkswirte. Trotz 
Abkühlung der Weltkonjunktur gibt es heute schon wieder einen Angriff 
der Rohstoffspekulation, die die Preisspirale bei Öl und 
Nahrungsmitteln wieder höher schraubt und damit die Krise 
verschärft. Der volatile DAX verliert zeitweise 1,25 Prozent und 
pendelt derzeit bei 6.396 Punkten. 
 
Wie gewohnt leiden vor allem die Auto-Titel und die Deutsche Lufthansa unter 
der Ölverteuerung und der dadurch erzeugten 
Konjunkturabschwächung. Zu den Verlierern zählt auch die Metro, 
wegen des Kaufkraftverlust bei den Verbrauchern. TUI steht ebenfalls unter 
Druck. Dort belastet auch der Rauswurf aus dem DAX und ein Pressebericht, 
dass die geplante Fusion von Germanwings, TUIfly und Condor - also der 
Billigflugtöchter von Lufthansa , TUI und Thomas Cook - auf der Kippe 
steht. 
 
Rohstoffe: Rohstoffspekulation greift wieder an 
 
Der Kontrakt für Brent Crude kostet 108,57 Dollar. Der Future für 
die US-Sorte WTI ist 110,39 Dollar teuer. Um 16:35 Uhr sind die 
Ölvorräte der Vorwoche fällig, wegen des US-Feiertags am 
Montag einen Tag später als gewohnt. Der Gold-Kontrakt wird bei 808,38 
Dollar gehandelt. 
 
K+S ausgereizt? 
 
Lange wurde es erwartet, jetzt ist es Realität. K+S, früher als 
Kali und Salz bekannt, steigt in den DAX auf. Damit honorieren die 
Börsenbetreiber die enormen Kursgewinne des Düngemittelherstellers 
in den vergangenen Monaten. Am 22. September wird der Agrarzulieferer - als 
erster Rohstoffwert - im Blue Chip Index notiert. Das findet auch an der 
Plattform Scoach Frankfurt Beachtung. Schon seit Monaten sind dort Derivate 
auf den Profiteur des Agrarbooms sehr gefragt. Zu den Umsatzspitzenreitern 
bei den gehebelten Produkten zählt heute ein Knock-Out Zertifikat Wave 
Short auf K+S, emittiert von der Deutschen Bank (WKN: DB17GH). Die 
Knock-Out-Schwelle liegt bei 101,70 Euro, der Hebel beträgt aktuell 
1,7. Das Derivat ist eine Wette auf fallende Kurse bei K+S. Vermutlich sind 
die Käufer davon überzeugt, dass die Rallye bei K+S inzwischen 
ausgereizt ist. Außerdem sind Rohstoffwerte an der Börse nicht 
mehr en vogue. 
 
Ausblick Termine USA 
 
Die US-Futures singen ebenfalls den Blues und bewegen sich Richtung 
Süden. Der Verlauf der US-Aktienmärkte dürfte vor allem vom 
Ölpreis abhängen, der derzeit schon wieder ansteigt. Um 14:30 Uhr 
werden die Arbeitslosenmeldungen der Vorwoche erwartet, sowie die 
Produktivität vom 2. Quartal (Revision), um 16:00 Uhr folgt der 
Einkaufsmanager Index-Dienstleistungen vom August. Im Laufe des Tages sind 
die Quartalszahlen von Ciena (Netzwerkausrüster), Hayes Lemmerz 
(Autozulieferer), Quiksilver (Textilhersteller), Take-Two (Computerspiele) 
und Toll Brothers (Eigenheimbauer) fällig. 
 
Disclaimer 
Die nachfolgenden News werden Ihnen direkt von der Redaktion von Scoach 
bereitgestellt. Die hierin enthaltenen Angaben und Mitteilungen sind 
ausschließlich zur Information bestimmt. Keine der hierin enthaltenen 
Informationen begründet ein Angebot zum Verkauf oder die Werbung von 
Angeboten zum Kauf eines Wertpapiers. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

September 04, 2008 07:46 ET (11:46 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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