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ne-na.de/Semantisches Web und das Ende der Google-Erfolgsstory - Suchmaschinen sollen mit Alltagswissen ausgestattet werden

DJ ne-na.de/Semantisches Web und das Ende der Google-Erfolgsstory - Suchmaschinen sollen mit Alltagswissen ausgestattet werden

ne-na.de/Semantisches Web und das Ende der Google-Erfolgsstory - 
Suchmaschinen sollen mit Alltagswissen ausgestattet werden 
 
Graz/München/Berlin, 5. September - Vision und Praxis von so genannter 
Semantik- und Web-2.0-Technologie thematisierte die Konferenz Triple-I in 
Graz http://triple-i.tugraz.at: Mit der Einbindung von Alltagswissen will 
Henry Lieberman vom MIT dafür sorgen, dass Computer Menschen tatsächlich 
verstehen. ,,Wenn wir wollen, dass Computer Menschen wirklich helfen, dann 
brauchen die Rechner Zugriff zu Alltagswissen", so Henry Lieberman, Leiter 
der Software Agent Gruppe am Massachusetts Institute of Technology MIT 
http://web.media.mit.edu/lieber/, auf der Wissensmanagement-Konferenz 
Triple-I. Dazu sammelt sein Team grundlegende triviale Informationen und 
entwickelt daraus Ontologien, um beispielsweise die den Satz ,,Ich bin 
gefeuert worden" richtig zu deuten. Mit deren Hilfe wird das Wissen in 
maschinenlesbare Informationen übersetzt. 
 
Entsprechende Systeme könnten Anwender nach einem Bericht der Computer 
Zeitung http://www.computer-zeitung.de zum Beispiel bei der Terminplanung 
unterstützen. Die Software erkennt etwa, dass der Nutzer für eine bestimmte 
Verabredung einen Routenplaner oder eine Hotelreservierung benötigt. Dies 
kann das System verstehen, da es die grundlegende Information hat, dass ein 
Termin den Aufenthalt an einem anderen Ort erfordert. ,,Solche Technologien 
können laut Lieberman auch in anderen Szenarien zum Einsatz kommen wie etwa 
bei der Kundenbetreuung oder beim Helpdesk. Ebenso gibt es Versuche, 
Suchmaschinen mit Alltagswissen auszustatten. Anwender könnten dann Anfragen 
in natürlicher Sprache eingeben. Damit verheißt der Wissenschaftler das 
Einlösen des Versprechens, das die semantischen Technologien von Beginn an 
begleitet: Die Möglichkeit, dass Computer ihre menschlichen Nutzer 
tatsächlich verstehen", so die Computer Zeitung. 
 
,,Mit der semantischen Suche versucht man die Ergebnisse der Sprachforschung 
zu nutzen, um Suchbegriffe oder natürlich-sprachliche Suchanfragen tiefer zu 
analysieren und semantisch anzureichern. Suchergebnisse sollen am Ende 
präziser und besser strukturiert herausgegeben sowie um viele andere, nahe 
liegende Themengebiete angereichert werden. Idealerweise kann eine gestellte 
Frage dann auch in einem Satz beantwortet werden", erklärt 
Sprachdialogexperte Lupo Pape, Geschäftsführer von SemanticEdge 
http://www.semanticedge.de in Berlin. 
 
Diesem Trend entgegen komme die immer stärkere semantische Aufbereitung der 
Webinhalte in vielen Suchbereichen durch Internetnutzer, die weltweit in 
Netzwerken aktiv seien. Das beste Beispiel hierfür sei Wikipedia. Und genau 
da setzt die von Microsoft übernommene Firma Powerset 
http://www.powerset.com an. Sie versucht, diese schon strukturiert 
eingegebenen Inhalte noch besser ,suchbar' zu machen und dabei auch 
natürlich-sprachliche Eingaben zu interpretieren. Das Ergebnis ist sehr viel 
spannender als die Google-Suche mit den endlosen Trefferlisten", meint Pape 
gegenüber NeueNachricht http://www.ne-na.de. Das sei genau der richtige Weg 
und könnte der Anfang vom Ende der Google-Erfolgsstory werden. 
 
Gekoppelt mit Spracherkennung und Sprachsynthese komme man zu ganz neuen 
Sucherfahrungen. ,,Eine gesprochene Frage zu einem beliebigen Thema wird auch 
durch einen gesprochenen Satz beantwortet. Dieses Szenario ist keinesfalls 
Science-Fiction, denn parallel zu den Fortschritten in der Suchtechnologie 
macht auch die Spracherkennung Entwicklungssprünge. Auch die 
Dialogtechnologie spielt hier ein bedeutende Rolle, da bei vielen Anfragen 
weiterführende Fragen und Präzisierungen erforderlich sind, die einen 
intelligenten Dialog erforderlich machen", sagt Pape. 
 
Die Frage ,,Wie komme ich jetzt am schnellsten nach Berlin?" mache die 
Klärung erforderlich, ob man mit dem Zug, dem Auto oder dem Flugzeug reisen 
möchte. ,,Es wird noch lange dauern, bis die vielen Fragen, die irgendjemand 
zu irgendeinem Zeitpunkt hat. beantwortet werden können. Aber in vielen 
Domänen, in denen die Informationen semantisch schon sehr gut erschlossen 
und die wichtigsten Nutzungsszenarien klar sind, ist jetzt schon vieles 
möglich. Beispielsweise Fahrplaninformationen und Navigationssysteme, um von 
A nach B zu kommen. Oder Wissensfragen, die über Dienste wie Wikipedia 
beantwortet werden", resümiert Pape. Eine Meldung vom medienbüro.sohn. Für 
den Inhalt ist das medienbüro.sohn verantwortlich. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

September 05, 2008 05:09 ET (09:09 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
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