Der bislang zweitägige Streik von 27.000
Beschäftigten bei Boeing
Die japanischen Zulieferer Fuji Heavy Industries
Die größte Boeing-Gewerkschaft IAM hatte am Samstag zum Streik aufgerufen, nachdem Verhandlungen über höhere Löhne und die zunehmende Auslagerung von Tätigkeiten ergebnislos geblieben waren. Die IAM lehnte dabei das "beste und letzte" Angebot von Boeing, einer Lohnsteigerung von elf Prozent ab. Sie fordert ein Plus von 13 Prozent und höhere Rentenzahlungen.
Der Streik hemmt den Bau der Modelle 737, 747, 767 sowie 777 und verzögert vor allem die Arbeiten an Boeings neuem Hoffnungsträger 787 "Dreamliner", bei dem der Konzern ohnehin bereits mehr als ein Jahr im Verzug ist. Boeing hat für die Maschine bereits 900 Bestellungen. Massive Verschiebungen könnten zu hohen Strafzahlungen an die Fluggesellschaften führen. Boeing verbuchte 2007 einen Überschuss von 4,1 Milliarden Dollar und hat derzeit Rekord-Aufträge über 275 Milliarden Dollar in den Büchern./FX/RX/edh/wiz
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AXC0030 2008-09-08/09:09
