Zürich (ots) - Krankenversicherer: Helsana fordert ein neues
Modell für die Solvenz-Sicherung der Krankenkassen. Gerade im
Hinblick auf die Anlagerisiken soll das bestehende System der Quoten
für Mindestreserven fallen gelassen werden, sagt der
Helsana-Finanzchef, Daniel H. Schmutz, in einem Interview mit dem
Fachmagazin "Schweizer Versicherung". Es soll durch eine
risikobasierte Aufsicht wie etwa dem Swiss Solvency Test oder der
Solvency II ersetzt werden. Die derzeitigen Reservequoten würden zu
viele Faktoren ausblenden, die für die Stabilität eines Versicherers
zentral seien. Dies zeige die aktuelle Finanzmarktkrise. Weiter warnt
Schmutz davor, dem herrschenden politischen Druck zu einem weiteren
Abbau der Reserven nachzugeben. "Werden die Mindestquoten weiter
gesenkt, drohen kumulierte Defizite, wie wir sie schon von der AHV
und der IV kennen", warnt er.
Kontakt:
Werner Rüedi, Chefredaktor "Schweizer Versicherung, Zürich. Tel. 043
444 59 00.
Modell für die Solvenz-Sicherung der Krankenkassen. Gerade im
Hinblick auf die Anlagerisiken soll das bestehende System der Quoten
für Mindestreserven fallen gelassen werden, sagt der
Helsana-Finanzchef, Daniel H. Schmutz, in einem Interview mit dem
Fachmagazin "Schweizer Versicherung". Es soll durch eine
risikobasierte Aufsicht wie etwa dem Swiss Solvency Test oder der
Solvency II ersetzt werden. Die derzeitigen Reservequoten würden zu
viele Faktoren ausblenden, die für die Stabilität eines Versicherers
zentral seien. Dies zeige die aktuelle Finanzmarktkrise. Weiter warnt
Schmutz davor, dem herrschenden politischen Druck zu einem weiteren
Abbau der Reserven nachzugeben. "Werden die Mindestquoten weiter
gesenkt, drohen kumulierte Defizite, wie wir sie schon von der AHV
und der IV kennen", warnt er.
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Werner Rüedi, Chefredaktor "Schweizer Versicherung, Zürich. Tel. 043
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