New York (BoerseGo.de) - Die heutige Entwicklung an der Wall Street entsprach einem Zustand, den der Volksmund als „manisch-depressiv“ bezeichnet. Laut Wikipedia geht es dabei um „Auslenkungen der Aktivität und der Stimmung, die weit außerhalb des Normalniveaus in Richtung Depression oder Manie schwanken“. Die US-Aktienmärkte starteten heute in Panik-Stimmung, die dem Dow Jones schnell einen Verlust von fast 700 Punkten zufügte. Kurz nach der Start folgte eine Rallye-Phase, die den Dow kurzfristig mehr als 100 Punkte ins Plus trieb. Diese verpuffte aber rasch wieder und Dow & Co. verloren wieder bis zu 7 Prozent. Kurz vor Börsenende kam es wieder zu einer scharfen Rallye, die aber nicht bis zur Schlussglocke durchgehalten wurde. Beim Dow lagen zwischen Tageshoch (8.901 Punkte) und Tagestief (7.882 Punkte) mehr als 1.000 Punkte, also mehr als 10%.
Extreme Zentrifugalkräfte
Die bizarren Schwankungen sind die Folge extremer Zentrifugalkräfte. Einerseits herrscht die Angst, dass sich die Kreditkrise ausweitet und den Unternehmen die Zuflüsse liquider Mittel abschneidet; und dass das Ganze bald in eine Rezession mündet. Die Misere spiegelt sich auch in dem ungewöhnlich hohen Zinssatz wider, zu dem sich die Banken derzeit gegenseitig beleihen. Keine Bank scheint der anderen zu trauen. Heute standen die beiden „letzten Mohikaner“ der Investmentbanken im Blickpunkt der Anleger. Vor allem Morgan Stanley rutschte in einem Tempo in den Keller, der verdächtig an Lehman Brothers und Bear Stearns erinnerte. Aber auch Goldman Sachs gerät zunehmend unter Druck.
Andererseits half aber die Hoffnung, dass die Märke den Boden gefunden haben. Notwendig dafür ist allerdings, dass die derzeitige Kreditblockade zwischen den Banken schleunigst aufgehoben wird, weil sonst der gesamten Weltwirtschaft der Liquiditätssaft abgedreht wird. Dafür wird das bereits in die Wege geleitete Maßnahmenbündel, einschließlich dem 700 Milliarden Dollar Rettungspaket und den weltweiten Zinssenkungen, laufend ausgebaut. Die US-Regierung überlegt, zur Vertrauensförderung direkt bei wichtigen Banken einzusteigen, also über den Ankauf derer Aktien. Im Gespräche sind auch staatliche Garantien für die Bankeinlagen. In seiner Rede versprach US-Präsident George Bush heute Nachmittag, die Regierung setze aggressiv ein weite Palette von Werkzeugen ein, um die Märkte zu stabiliseren und die Finanzkrise zu entspanne. Hoffnungen wurden auch auf das laufende G-7-Treffen gesetzt, allerdings ohne konkrete Ergebnisse.
Zweitschwächste Woche seit 1900
Nach jetzt acht aufeinander folgenden Tagen mit Kursverlusten schloss der Dow heute die zweitschwächste Woche seit 1900 ab. Der bislang größte Wochenverlust ging bis zum 14. Dezember 1914. Binnen 10 Handelstagen verlor der Dow 21 Prozent.
Der Dow Jones Industrial Average verlor heute wieder 1,49 Prozent auf 8.451 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 sank 1,18 Prozent auf 899 Punkte. Im Tagesverlauf pendelte das Barometer zwischen einem Verlust von 7,3 Prozent und einem Gewinn von 2,9 Prozent. Der technologielastige Nasdaq Composite Index gewann 0,27 Prozent auf 1.649 Punkte.
Vergleich zur Vorwoche
Dow Jones minus 18,2%
S&P 500 ebenfalls minus 18,2%
Nasdaq minus 13,6%
Dow Jones Average: Gewinner der Krise
Von den 30 Blue Chips des Dow schlossen immerhin 10 im Plus.
Tops:
An der Spitze lagen wieder die Großbanken, allen voran JP Morgan Chase mit plus 13,5% auf 41,64 Dollar. Die Citigroup gewann 9,1% auf 14,11 Dollar und die Bank of America avancierte 6,3% auf 20,87 Dollar. Die Finanzriesen dürften als Gewinner aus der Kreditkrise hervorgehen und vom Untergehen der kleineren Herausforderer profitieren.
General Electric schmuggelte sich mit einem Tagesgewinn von 13,1% auf 21,50 Dollar noch auf den 2. Platz. Der heute gemeldete Quartalsgewinn des Mischkonzerns war zwar um 22 Prozent zurückgegangen, traf aber genau die gesenkten Erwartungen der Analysten, der Umsatz lag allerdings einen Tick darunter. Der Konglomerat hält sowohl an seinem Gewinnausblick für das Gesamtjahr als auch an seiner Dividende in 2009 (1,24 Dollar je Aktie) fest. Die Finanztochter GE Capital verdiene im laufenden Gesamtjahr mehr als 9 Milliarden Dollar, hieß es.
Flops:
Die Rohstoffkonzerne litten dagegen unter dem Platzen der Spekulationsblasen bei Energie und anderen Rohstoffen und zogen den Dow heute ins Minus. Alcoa war heute der Flop des Dow und trudelte 9,7% auf 11,25 Dollar. Schon am Dienstag hatte der Rohstoffkonzern die Ertragssaison im Dow mit einem Fehlstart eingeleitet, weil er die Erwartungen der Analysten verpasste. Der Aluminiumriese leidet schon seit längerem unter dem Preisverfall beim leichten Metall.
Der freie Fall des Ölpreises und die Angst vor einer Rezession, die die Nachfrage nach Öl weiter abschmelzen lässt setzte die Energieriesen unter Druck. Chevron rutschte 9,6% auf 57,83 Dollar. Der Ölgigant gab bereits gestern nach Börsenschluss einen Ausblick auf das abgeschlossene 3. Quartal. Das Downstream-Geschäft (Raffinerien, Tankstellen) habe sich zwar verbessert, im Upstream-Geschäft (Produktion) sei der Gewinn dagegen geringer als im Vorquartal.
Exxon Mobil verlor 8,3% auf 62,36 Dollar.
Wie gewohnt hatte der breit gestreute S&P wesentlich mehr Lichtblicke, darunter viele Finanzkonzerne.
Tops:
XL Capital sprang 35% auf 5,43 Dollar. Der auf den Bermudas residierende Assekuranzriese war gestern noch um 54% eingebrochen. Heute berichtete der Finanzkonzern, dass sein Investment-Portfolio im 3. Quartal - wegen deftiger Abschreibungen dank der Finanzkrise - zwischen 1 Milliarde und 1,2 Milliarden Dollar verloren hat, die Wall Street hatte aber anscheinend mit Schlimmeren gerechnet.
SLM Corporation kletterte 21% auf 7,72 Dollar. Der Studentenfinanzierer, auch bekannt als Sallie Mae, profitierte davon, dass die US-Regierung die Kredite an die angehenden Akademiker sichern will.
Aeropostale verteuerte sich 7,2% auf 25,91 Dollar. Das ist wohl der Citigroup zu verdanken, die heute die New Yorker Fashionkette von „Verkaufen“ auf „Halten“ aufwertete. Die aktuelle Börsennotiz liege unter ihrem Kursziel von 27 Dollar, hieß es. Außerdem hätten die New Yorker im September starke Verkaufszahlen erreicht und besäßen das Potential, weitere Marktanteile zu gewinnen.
DreamWorks Animation avancierte 3,8% auf 25,23 Dollar. Das Hollywood-Studio, das sich auf computeranimierte Spielfilme spezialisiert, wurde beim BrokerJefferies & Co von „Halten“ auf „Kaufen“ befördert. Das Kursziel beträgt 33 Dollar.
Zu den Lichtblicken zählten auch die Airlines, die - wie bereits gestern - vom fallenden Ölpreis beflügelt wurden: US Airways sprang 27% auf 4,60 Dollar. AMR, die Mutter der American Airlines, kletterte 20% auf 8,00 Dollar. JP Morgan hatte bereits am Mittwoch die Flugtransporter als krass unterbewertet bezeichnet. „Wir haben noch nie ein derartiges Missverhältnis zwischen Fundamentalfaktoren und Aktien erlebt“, hieß es.
Flops:
Morgan Stanley rutsche 22,3% auf 9,68 Dollar. Der Finanzfirma, neben Goldman Sachs die einzige, die von fünf Investmentbanken übrig geblieben ist, setzte heute ihren freien Fall fort und zog damit zeitweise den gesamten Markt mit in die Tiefe. Die Aktie leidet seit Tagen unter einem beträchtlichen Vertrauensschwund. Dazu trug heute auch die Ratingagentur Moody´s bei, die damit drohte, das Rating der Morgan Stanley-Verbindlichkeiten wegen der Kreditkrise zu senken. Analyst Richard Bove vom Broker Ladenburg Thalmann schrieb heute dazu an seine Klienten, der Kurssturz erinnere an den Kursverfall bei Lehman Brothers. „Man muss den Atem anhalten und hoffen, dass es sich jetzt um einen anderen Film handelt“, kommentierte der Analyst. Das Wall Street Journal schrieb dazu, dass sich die Bank jetzt in eine kritische Testphase eingetreten ist. Die Investoren wetten jetzt darauf, dass Morgan Stanley das nächste Opfer ist, kommentierte das Blatt. Sollte die Bank gerettet werden, sei das ein entscheidender Meilenstein auf der Suche nach einem Boden für den Gesamtmarkt. Das Wall Street Journal verweist auf die Gespräche mit der Mitsubishi UFJ Financial Group über deren beabsichtige Kapitalspritze im Volumen von 9 Milliarden Dollar. Gerüchte über ein Scheitern des Deals hatte die Aktie zeitweise in den freien Fall gebracht. Beide Verhandlungs betonen aber, dass alles nach Plan laufe und der Deal bis Dienstag unter Dach und Fach sein. Das Wall Street Jounral hält es auch für möglich, dass Mitsubishi außerdem einen sehr großen Kreditspielraum anbietet. Denkbar sei auch, dass eine andere Bank oder auch die US-Regierung einspringt.
Goldman Sachs litt ebenfalls unter mangelndem Vertrauen und sank 12% auf 88,80 Dollar.
Macy`s verbilligte sich 13% auf 9,92 Dollar. Die Kaufhauskette kappte ihren Ausblick auf das Gesamtjahr.
Der Energieversorger AES geriet anscheinend in den Sog der fallenden Rohstoffaktien und verlor 11,6% auf 7,63 Dollar.
Nicht einmal die vermeintlich defensiven Nahrungsmittel-Titel blieben von der Abwärtsspirale an der Wall Street verschont. Der Ketchup-King H. J. Heinz Company gab 3,6% auf 41,58 Dollar ab. Die Deutsche Bank degradierte den Lebensmittelhersteller heute von „Kaufen“ auf „Halten“ und kürzte das Kursziel um 3 Dollar auf 53 Dollar. Man sei über die wirtschaftliche Schwäche in Frankreich, Holland, Italien und Großbritannien besorgt, hieß es zur Begründung. Belastend sei auch der wachsende Wettbewerb, etwa mit Frankreichs Carrefour SA.
Nasdaq: Der Glaube an das Überleben
Die Nasdaq zeigte an diesem hypernervösen Tag viel Licht und Schatten. Bei manchen Papieren griffen die Schäppchenjäger zu, trotz Rezessionsangst. Zu den hellsten Sternen am Firmament der Nasdaq zählte Apple mit einem Kurssprung um 9% auf 96,80 Dollar. Hilfreich war dabei auch ein - wenn auch gemischtes - Analystenurteil. Der Broker Oppenheimer dampfte zwar sein Kursziel auf 145 Dollar ein (vorher: 213 Dollar), bekräftigte aber sein Anlageurteil „Outperform“, da die aktuelle Börsennotiz deutlich darunter liegt. Der Broker sieht zu aktuellen Kursen beträchtlichen Wert in der Aktie. Jetzt brauche man kein Vertrauen in das Wachstum des Unternehmens mehr, um die Aktie zu kaufen. Jetzt reiche bereits schon der Glaube an das Überleben von Apple, um dort einzusteigen, hieß es. Der heutige Kurs bedeute, der Technologiekonzern wachse künftig (bis zum Ende aller Zeiten) nur noch mit einer inflationsbereinigten Zuwachswarte von 3% p.a. Trotz der gegenwärtigen Panik sei die Bank aber bereit, auf eine wesentliche bessere Entwicklung zu wetten, auch für die nächste Zeit. Außerdem behauptete der TV-Guru Jim Cramer vor dem Kanal CNBC, dass die Bullen den Kurs in die Höhe treiben werden.
Der Smartphone-Rivale Research in Motion, Hersteller des BlackBerry, brach dagegen 6,4% auf 55,28 Dollar ein. Der europäische Geschäftspartner, die britische Telefongesellschaft Orange, stoppte den Verkauf des neuen Modells „Bold“ wegen Software-Problemen. Gestern war der Kurs der Kanadier noch von Übernahmefantasien getrieben worden.
Intel verlor 2,6% auf 15,19 Dollar. Schuld daran war wohl der Broker ThinkPanmure, der den Chip-Riesen auf „Verkaufen“ degradierte und das Kursziel von 24 Dollar auf 12 Dollar barbierte. Dafür werden angeblich schwächere Ausgaben von Unternehmen und Verbrauchern angeführt. Außerdem glaubt der Broker, dass der Wettbewerbsdruck des neu-strukturierten Rivalen Advanced Micro Devices (AMD) zunimmt. AMD fiel allerdings 5,7% auf 3,81 Dollar. Der Philadelphia Semiconductor Sector Index, der 19 Halbleiter-Titel erfasst, bröckelte 0,9% auf 246,11 Punkte.
Internet: Parallele Welten?
Die an der Nasdaq notierten Flaggschiffe des Internets profitierten überwiegend von der Schlussrallye. Google avancierte 0,9% auf 332 Dollar. Das 52-Wochenhoch liegt allerdings bei 747 Dollar. Der Suchmaschinen-Goliath ist - wie viele Technologiewerte - in die Mühle der Herabstufungen und Kurszielsenkungen geraten. Den heutigen Tag nutzen gleich 2 Broker um ihre Google-Urteile zu korrigieren. Der Broker RBC Capital Markets schraubte sein Kursziel von 600 Dollar auf 500 Dollar herunter, bleibt aber bei seiner Einschätzung „Outperform“. Der Broker Bernstein Research senkte von 660 Dollar auf 560 Dollar. Dort bleibt das Urteil bei „Übergewichten“. In den vergangenen Tagen kürzten bereits Morgan Stanley, Stifel Nicolaus, American Technology, Collins Stewart und Soleil. Alle glauben, dass sich Google zwar tapfer schlägt, aber nicht völlig immun ist gegen die aktuelle Krise. Daher nahmen die Broker ihre Gewinnschätzungen wegen der erwarteten konjunkturbedingten Verlangsamung der Werbeeinnahmen zurück.
Yahoo befindet sich sowieso in Ungnade und verlor heute 2,9% auf 12,29 Dollar. Das tiefste Niveau seit mehr als fünf Jahren. Die aktuelle Konjunkturschwäche vergrößert die Zweifel an den Werbeeinnahmen und damit am Geschäftsmodell des Portalbetreibers
Baidu.com, Chinas Marktführer bei den Suchmaschinen, avancierte 3,7% auf 213,75 Dollar.
Amazon.com verbesserte sich bloß 0,5% auf 56,25 Dollar. Vergangenen Freitag kostete das Papier noch 67 Dollar. Amazon.com litt nicht nur unter der zeitweisen Panik, sondern auch unter den Korrekturen der Analysten. Goldman Sachs trimmte heute das Kursziel von 98 Dollar auf 93 Dollar, bleibt aber bei der Kaufempfehlung. (Kein Wunder bei dem Unterschied zum aktuellen Börsenkurs). Die Schwäche von Euro und Pfund Sterling dämpfe die Auslandeinnahmen in Dollar umgerechnet. Außerdem wirkten die schwachen Verbraucherausgaben als Wachstumsbremse. Allerdings gewinne der E-Commerce-Pionier Marktanteile, dank seiner niedrigen Preise. Goldman Sachs korrigierte den für dieses Jahr erwarteten Gewinn je Aktie auf 1,92 Dollar (vorher: 1,98 Dollar) und für 2009 auf 2,45 Dollar (vorher: 2,58 Dollar). Merrill Lynch (also das Research der verblichenen Investmentbank) schloss sich dem an und schraubte das Kursziel heute von 85 Dollar auf 73 Dollar herunter. Gewinnschätzung je Aktie für 2009: 2,35 Dollar (vorher: 2,43 Dollar).Der Broker BWS Financial hob den Internet-Titel zwar von „Verkaufen“ auf „Halten“, senkte aber sein Kursziel von 57 Dollar auf 54 Dollar. Bereits gestern schraubte der Broker Stifel Nicolaus sein Kursziel für die E-Commerce-Aktie von 99 Dollar auf 76 Dollar herunter, blieb aber bei seiner Kaufempfehlung. Der Broker Piper Jaffray (Urteil: „Neutral“) ging von 80 Dollar auf 65 Dollar herunter. Am Mittwoch 22.10 muss der Onlinehändler Farbe bekennen. Dann sind die Quartalszahlen und der Ausblick auf das bereits angebrochene Weihnachtsquartal fällig.
Überraschend ist, dass der Rivale Ebay heute nachrichtenlos 4,8% auf 16,73 Dollar kletterte. Der virtuelle Auktionator hat einen noch größeren - wechselkursempfindlichen - Auslandsanteil als Amazon.com und muss sich ebenfalls mit dem widrigen konjunkturellen Umfeld herumschlagen. Die Wall Street ordnete die beiden Konkurrenten heute aber in parallele Welten ein.
Öl: Brutalität des Marktes
Das Öl bekam heute die Brutalität des Marktes zu spüren. Der Crude-Kontrakt für November plumpste heute an der New York Mercantile Exchange 8,89 Dollar, also 10,3%, auf 77,70 Dollar, Das sind 17,2% weniger als vergangenen Freitag und der tiefste Stand seit Mitte September 2007, berichtete MarketWatch.
Gold: Im Schatten der Dollarstärke
Das Gold litt heute wieder unter der Dollarstärke. Der Gold-Kontrakt für Dezember verlor heute 27,70 Dollar auf 831,30 Dollar, berichtete MarketWatch.
Ausblick:
Montag:
Dienstag:
Quartalszahlen: Johnson & Johnson (Pharma), PepsiCo
Mittwoch:
14:30 Uhr Einzelhandelsumsätze und Erzeugerpreise, jeweils vom September plus Empire State Index (Industrieentwicklung im Ballungsgebiet New York) vom Oktober, 16:00 Uhr Lagerhaltung vom August, 16:35 Uhr Ölvorräte der Vorwoche, 20:00 Beige Book der Fed zur wirtschaftlichen Lage der Nation
Quartalszahlen: Ebay, JP Morgan Chase, Novellus (Halbleiter-Ausrüster), Coca Cola, Wells Fargo (Bank)
Donnerstag:
14:30 Uhr Arbeitslosenmeldungen der Vorwoche plus Verbraucherpreise vom September, 15:15 Uhr Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung vom Oktober, 16:00 Uhr Index der Philadelphia Fed (Industrieentwicklung im Ballungsgebiet).
Quartalszahlen: Advanced Micro Devices (AMD, Intel-Rivale), Citigroup, Google, IBM, Nucor (Stahl)
Freitag:
14:30 Uhr Baugenehmigungen und -starts vom September
Quartalszahlen: Honeywell (Mischkonzern, Flugzeugteile)
Extreme Zentrifugalkräfte
Die bizarren Schwankungen sind die Folge extremer Zentrifugalkräfte. Einerseits herrscht die Angst, dass sich die Kreditkrise ausweitet und den Unternehmen die Zuflüsse liquider Mittel abschneidet; und dass das Ganze bald in eine Rezession mündet. Die Misere spiegelt sich auch in dem ungewöhnlich hohen Zinssatz wider, zu dem sich die Banken derzeit gegenseitig beleihen. Keine Bank scheint der anderen zu trauen. Heute standen die beiden „letzten Mohikaner“ der Investmentbanken im Blickpunkt der Anleger. Vor allem Morgan Stanley rutschte in einem Tempo in den Keller, der verdächtig an Lehman Brothers und Bear Stearns erinnerte. Aber auch Goldman Sachs gerät zunehmend unter Druck.
Andererseits half aber die Hoffnung, dass die Märke den Boden gefunden haben. Notwendig dafür ist allerdings, dass die derzeitige Kreditblockade zwischen den Banken schleunigst aufgehoben wird, weil sonst der gesamten Weltwirtschaft der Liquiditätssaft abgedreht wird. Dafür wird das bereits in die Wege geleitete Maßnahmenbündel, einschließlich dem 700 Milliarden Dollar Rettungspaket und den weltweiten Zinssenkungen, laufend ausgebaut. Die US-Regierung überlegt, zur Vertrauensförderung direkt bei wichtigen Banken einzusteigen, also über den Ankauf derer Aktien. Im Gespräche sind auch staatliche Garantien für die Bankeinlagen. In seiner Rede versprach US-Präsident George Bush heute Nachmittag, die Regierung setze aggressiv ein weite Palette von Werkzeugen ein, um die Märkte zu stabiliseren und die Finanzkrise zu entspanne. Hoffnungen wurden auch auf das laufende G-7-Treffen gesetzt, allerdings ohne konkrete Ergebnisse.
Zweitschwächste Woche seit 1900
Nach jetzt acht aufeinander folgenden Tagen mit Kursverlusten schloss der Dow heute die zweitschwächste Woche seit 1900 ab. Der bislang größte Wochenverlust ging bis zum 14. Dezember 1914. Binnen 10 Handelstagen verlor der Dow 21 Prozent.
Der Dow Jones Industrial Average verlor heute wieder 1,49 Prozent auf 8.451 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 sank 1,18 Prozent auf 899 Punkte. Im Tagesverlauf pendelte das Barometer zwischen einem Verlust von 7,3 Prozent und einem Gewinn von 2,9 Prozent. Der technologielastige Nasdaq Composite Index gewann 0,27 Prozent auf 1.649 Punkte.
Vergleich zur Vorwoche
Dow Jones minus 18,2%
S&P 500 ebenfalls minus 18,2%
Nasdaq minus 13,6%
Dow Jones Average: Gewinner der Krise
Von den 30 Blue Chips des Dow schlossen immerhin 10 im Plus.
Tops:
An der Spitze lagen wieder die Großbanken, allen voran JP Morgan Chase mit plus 13,5% auf 41,64 Dollar. Die Citigroup gewann 9,1% auf 14,11 Dollar und die Bank of America avancierte 6,3% auf 20,87 Dollar. Die Finanzriesen dürften als Gewinner aus der Kreditkrise hervorgehen und vom Untergehen der kleineren Herausforderer profitieren.
General Electric schmuggelte sich mit einem Tagesgewinn von 13,1% auf 21,50 Dollar noch auf den 2. Platz. Der heute gemeldete Quartalsgewinn des Mischkonzerns war zwar um 22 Prozent zurückgegangen, traf aber genau die gesenkten Erwartungen der Analysten, der Umsatz lag allerdings einen Tick darunter. Der Konglomerat hält sowohl an seinem Gewinnausblick für das Gesamtjahr als auch an seiner Dividende in 2009 (1,24 Dollar je Aktie) fest. Die Finanztochter GE Capital verdiene im laufenden Gesamtjahr mehr als 9 Milliarden Dollar, hieß es.
Flops:
Die Rohstoffkonzerne litten dagegen unter dem Platzen der Spekulationsblasen bei Energie und anderen Rohstoffen und zogen den Dow heute ins Minus. Alcoa war heute der Flop des Dow und trudelte 9,7% auf 11,25 Dollar. Schon am Dienstag hatte der Rohstoffkonzern die Ertragssaison im Dow mit einem Fehlstart eingeleitet, weil er die Erwartungen der Analysten verpasste. Der Aluminiumriese leidet schon seit längerem unter dem Preisverfall beim leichten Metall.
Der freie Fall des Ölpreises und die Angst vor einer Rezession, die die Nachfrage nach Öl weiter abschmelzen lässt setzte die Energieriesen unter Druck. Chevron rutschte 9,6% auf 57,83 Dollar. Der Ölgigant gab bereits gestern nach Börsenschluss einen Ausblick auf das abgeschlossene 3. Quartal. Das Downstream-Geschäft (Raffinerien, Tankstellen) habe sich zwar verbessert, im Upstream-Geschäft (Produktion) sei der Gewinn dagegen geringer als im Vorquartal.
Exxon Mobil verlor 8,3% auf 62,36 Dollar.
Wie gewohnt hatte der breit gestreute S&P wesentlich mehr Lichtblicke, darunter viele Finanzkonzerne.
Tops:
XL Capital sprang 35% auf 5,43 Dollar. Der auf den Bermudas residierende Assekuranzriese war gestern noch um 54% eingebrochen. Heute berichtete der Finanzkonzern, dass sein Investment-Portfolio im 3. Quartal - wegen deftiger Abschreibungen dank der Finanzkrise - zwischen 1 Milliarde und 1,2 Milliarden Dollar verloren hat, die Wall Street hatte aber anscheinend mit Schlimmeren gerechnet.
SLM Corporation kletterte 21% auf 7,72 Dollar. Der Studentenfinanzierer, auch bekannt als Sallie Mae, profitierte davon, dass die US-Regierung die Kredite an die angehenden Akademiker sichern will.
Aeropostale verteuerte sich 7,2% auf 25,91 Dollar. Das ist wohl der Citigroup zu verdanken, die heute die New Yorker Fashionkette von „Verkaufen“ auf „Halten“ aufwertete. Die aktuelle Börsennotiz liege unter ihrem Kursziel von 27 Dollar, hieß es. Außerdem hätten die New Yorker im September starke Verkaufszahlen erreicht und besäßen das Potential, weitere Marktanteile zu gewinnen.
DreamWorks Animation avancierte 3,8% auf 25,23 Dollar. Das Hollywood-Studio, das sich auf computeranimierte Spielfilme spezialisiert, wurde beim BrokerJefferies & Co von „Halten“ auf „Kaufen“ befördert. Das Kursziel beträgt 33 Dollar.
Zu den Lichtblicken zählten auch die Airlines, die - wie bereits gestern - vom fallenden Ölpreis beflügelt wurden: US Airways sprang 27% auf 4,60 Dollar. AMR, die Mutter der American Airlines, kletterte 20% auf 8,00 Dollar. JP Morgan hatte bereits am Mittwoch die Flugtransporter als krass unterbewertet bezeichnet. „Wir haben noch nie ein derartiges Missverhältnis zwischen Fundamentalfaktoren und Aktien erlebt“, hieß es.
Flops:
Morgan Stanley rutsche 22,3% auf 9,68 Dollar. Der Finanzfirma, neben Goldman Sachs die einzige, die von fünf Investmentbanken übrig geblieben ist, setzte heute ihren freien Fall fort und zog damit zeitweise den gesamten Markt mit in die Tiefe. Die Aktie leidet seit Tagen unter einem beträchtlichen Vertrauensschwund. Dazu trug heute auch die Ratingagentur Moody´s bei, die damit drohte, das Rating der Morgan Stanley-Verbindlichkeiten wegen der Kreditkrise zu senken. Analyst Richard Bove vom Broker Ladenburg Thalmann schrieb heute dazu an seine Klienten, der Kurssturz erinnere an den Kursverfall bei Lehman Brothers. „Man muss den Atem anhalten und hoffen, dass es sich jetzt um einen anderen Film handelt“, kommentierte der Analyst. Das Wall Street Journal schrieb dazu, dass sich die Bank jetzt in eine kritische Testphase eingetreten ist. Die Investoren wetten jetzt darauf, dass Morgan Stanley das nächste Opfer ist, kommentierte das Blatt. Sollte die Bank gerettet werden, sei das ein entscheidender Meilenstein auf der Suche nach einem Boden für den Gesamtmarkt. Das Wall Street Journal verweist auf die Gespräche mit der Mitsubishi UFJ Financial Group über deren beabsichtige Kapitalspritze im Volumen von 9 Milliarden Dollar. Gerüchte über ein Scheitern des Deals hatte die Aktie zeitweise in den freien Fall gebracht. Beide Verhandlungs betonen aber, dass alles nach Plan laufe und der Deal bis Dienstag unter Dach und Fach sein. Das Wall Street Jounral hält es auch für möglich, dass Mitsubishi außerdem einen sehr großen Kreditspielraum anbietet. Denkbar sei auch, dass eine andere Bank oder auch die US-Regierung einspringt.
Goldman Sachs litt ebenfalls unter mangelndem Vertrauen und sank 12% auf 88,80 Dollar.
Macy`s verbilligte sich 13% auf 9,92 Dollar. Die Kaufhauskette kappte ihren Ausblick auf das Gesamtjahr.
Der Energieversorger AES geriet anscheinend in den Sog der fallenden Rohstoffaktien und verlor 11,6% auf 7,63 Dollar.
Nicht einmal die vermeintlich defensiven Nahrungsmittel-Titel blieben von der Abwärtsspirale an der Wall Street verschont. Der Ketchup-King H. J. Heinz Company gab 3,6% auf 41,58 Dollar ab. Die Deutsche Bank degradierte den Lebensmittelhersteller heute von „Kaufen“ auf „Halten“ und kürzte das Kursziel um 3 Dollar auf 53 Dollar. Man sei über die wirtschaftliche Schwäche in Frankreich, Holland, Italien und Großbritannien besorgt, hieß es zur Begründung. Belastend sei auch der wachsende Wettbewerb, etwa mit Frankreichs Carrefour SA.
Nasdaq: Der Glaube an das Überleben
Die Nasdaq zeigte an diesem hypernervösen Tag viel Licht und Schatten. Bei manchen Papieren griffen die Schäppchenjäger zu, trotz Rezessionsangst. Zu den hellsten Sternen am Firmament der Nasdaq zählte Apple mit einem Kurssprung um 9% auf 96,80 Dollar. Hilfreich war dabei auch ein - wenn auch gemischtes - Analystenurteil. Der Broker Oppenheimer dampfte zwar sein Kursziel auf 145 Dollar ein (vorher: 213 Dollar), bekräftigte aber sein Anlageurteil „Outperform“, da die aktuelle Börsennotiz deutlich darunter liegt. Der Broker sieht zu aktuellen Kursen beträchtlichen Wert in der Aktie. Jetzt brauche man kein Vertrauen in das Wachstum des Unternehmens mehr, um die Aktie zu kaufen. Jetzt reiche bereits schon der Glaube an das Überleben von Apple, um dort einzusteigen, hieß es. Der heutige Kurs bedeute, der Technologiekonzern wachse künftig (bis zum Ende aller Zeiten) nur noch mit einer inflationsbereinigten Zuwachswarte von 3% p.a. Trotz der gegenwärtigen Panik sei die Bank aber bereit, auf eine wesentliche bessere Entwicklung zu wetten, auch für die nächste Zeit. Außerdem behauptete der TV-Guru Jim Cramer vor dem Kanal CNBC, dass die Bullen den Kurs in die Höhe treiben werden.
Der Smartphone-Rivale Research in Motion, Hersteller des BlackBerry, brach dagegen 6,4% auf 55,28 Dollar ein. Der europäische Geschäftspartner, die britische Telefongesellschaft Orange, stoppte den Verkauf des neuen Modells „Bold“ wegen Software-Problemen. Gestern war der Kurs der Kanadier noch von Übernahmefantasien getrieben worden.
Intel verlor 2,6% auf 15,19 Dollar. Schuld daran war wohl der Broker ThinkPanmure, der den Chip-Riesen auf „Verkaufen“ degradierte und das Kursziel von 24 Dollar auf 12 Dollar barbierte. Dafür werden angeblich schwächere Ausgaben von Unternehmen und Verbrauchern angeführt. Außerdem glaubt der Broker, dass der Wettbewerbsdruck des neu-strukturierten Rivalen Advanced Micro Devices (AMD) zunimmt. AMD fiel allerdings 5,7% auf 3,81 Dollar. Der Philadelphia Semiconductor Sector Index, der 19 Halbleiter-Titel erfasst, bröckelte 0,9% auf 246,11 Punkte.
Internet: Parallele Welten?
Die an der Nasdaq notierten Flaggschiffe des Internets profitierten überwiegend von der Schlussrallye. Google avancierte 0,9% auf 332 Dollar. Das 52-Wochenhoch liegt allerdings bei 747 Dollar. Der Suchmaschinen-Goliath ist - wie viele Technologiewerte - in die Mühle der Herabstufungen und Kurszielsenkungen geraten. Den heutigen Tag nutzen gleich 2 Broker um ihre Google-Urteile zu korrigieren. Der Broker RBC Capital Markets schraubte sein Kursziel von 600 Dollar auf 500 Dollar herunter, bleibt aber bei seiner Einschätzung „Outperform“. Der Broker Bernstein Research senkte von 660 Dollar auf 560 Dollar. Dort bleibt das Urteil bei „Übergewichten“. In den vergangenen Tagen kürzten bereits Morgan Stanley, Stifel Nicolaus, American Technology, Collins Stewart und Soleil. Alle glauben, dass sich Google zwar tapfer schlägt, aber nicht völlig immun ist gegen die aktuelle Krise. Daher nahmen die Broker ihre Gewinnschätzungen wegen der erwarteten konjunkturbedingten Verlangsamung der Werbeeinnahmen zurück.
Yahoo befindet sich sowieso in Ungnade und verlor heute 2,9% auf 12,29 Dollar. Das tiefste Niveau seit mehr als fünf Jahren. Die aktuelle Konjunkturschwäche vergrößert die Zweifel an den Werbeeinnahmen und damit am Geschäftsmodell des Portalbetreibers
Baidu.com, Chinas Marktführer bei den Suchmaschinen, avancierte 3,7% auf 213,75 Dollar.
Amazon.com verbesserte sich bloß 0,5% auf 56,25 Dollar. Vergangenen Freitag kostete das Papier noch 67 Dollar. Amazon.com litt nicht nur unter der zeitweisen Panik, sondern auch unter den Korrekturen der Analysten. Goldman Sachs trimmte heute das Kursziel von 98 Dollar auf 93 Dollar, bleibt aber bei der Kaufempfehlung. (Kein Wunder bei dem Unterschied zum aktuellen Börsenkurs). Die Schwäche von Euro und Pfund Sterling dämpfe die Auslandeinnahmen in Dollar umgerechnet. Außerdem wirkten die schwachen Verbraucherausgaben als Wachstumsbremse. Allerdings gewinne der E-Commerce-Pionier Marktanteile, dank seiner niedrigen Preise. Goldman Sachs korrigierte den für dieses Jahr erwarteten Gewinn je Aktie auf 1,92 Dollar (vorher: 1,98 Dollar) und für 2009 auf 2,45 Dollar (vorher: 2,58 Dollar). Merrill Lynch (also das Research der verblichenen Investmentbank) schloss sich dem an und schraubte das Kursziel heute von 85 Dollar auf 73 Dollar herunter. Gewinnschätzung je Aktie für 2009: 2,35 Dollar (vorher: 2,43 Dollar).Der Broker BWS Financial hob den Internet-Titel zwar von „Verkaufen“ auf „Halten“, senkte aber sein Kursziel von 57 Dollar auf 54 Dollar. Bereits gestern schraubte der Broker Stifel Nicolaus sein Kursziel für die E-Commerce-Aktie von 99 Dollar auf 76 Dollar herunter, blieb aber bei seiner Kaufempfehlung. Der Broker Piper Jaffray (Urteil: „Neutral“) ging von 80 Dollar auf 65 Dollar herunter. Am Mittwoch 22.10 muss der Onlinehändler Farbe bekennen. Dann sind die Quartalszahlen und der Ausblick auf das bereits angebrochene Weihnachtsquartal fällig.
Überraschend ist, dass der Rivale Ebay heute nachrichtenlos 4,8% auf 16,73 Dollar kletterte. Der virtuelle Auktionator hat einen noch größeren - wechselkursempfindlichen - Auslandsanteil als Amazon.com und muss sich ebenfalls mit dem widrigen konjunkturellen Umfeld herumschlagen. Die Wall Street ordnete die beiden Konkurrenten heute aber in parallele Welten ein.
Öl: Brutalität des Marktes
Das Öl bekam heute die Brutalität des Marktes zu spüren. Der Crude-Kontrakt für November plumpste heute an der New York Mercantile Exchange 8,89 Dollar, also 10,3%, auf 77,70 Dollar, Das sind 17,2% weniger als vergangenen Freitag und der tiefste Stand seit Mitte September 2007, berichtete MarketWatch.
Gold: Im Schatten der Dollarstärke
Das Gold litt heute wieder unter der Dollarstärke. Der Gold-Kontrakt für Dezember verlor heute 27,70 Dollar auf 831,30 Dollar, berichtete MarketWatch.
Ausblick:
Montag:
Dienstag:
Quartalszahlen: Johnson & Johnson (Pharma), PepsiCo
Mittwoch:
14:30 Uhr Einzelhandelsumsätze und Erzeugerpreise, jeweils vom September plus Empire State Index (Industrieentwicklung im Ballungsgebiet New York) vom Oktober, 16:00 Uhr Lagerhaltung vom August, 16:35 Uhr Ölvorräte der Vorwoche, 20:00 Beige Book der Fed zur wirtschaftlichen Lage der Nation
Quartalszahlen: Ebay, JP Morgan Chase, Novellus (Halbleiter-Ausrüster), Coca Cola, Wells Fargo (Bank)
Donnerstag:
14:30 Uhr Arbeitslosenmeldungen der Vorwoche plus Verbraucherpreise vom September, 15:15 Uhr Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung vom Oktober, 16:00 Uhr Index der Philadelphia Fed (Industrieentwicklung im Ballungsgebiet).
Quartalszahlen: Advanced Micro Devices (AMD, Intel-Rivale), Citigroup, Google, IBM, Nucor (Stahl)
Freitag:
14:30 Uhr Baugenehmigungen und -starts vom September
Quartalszahlen: Honeywell (Mischkonzern, Flugzeugteile)
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Maier Gerhard, Redakteur)
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