Düsseldorf (ots) - Der Chef der Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, hat das Milliarden-Paket der Bundesregierung zur Bewältigung der Finanzkrise begrüßt. "Der Einsatz ist umfassend genug, um das Risiko einer systemischen Krise deutlich zu reduzieren", sagte er der "Westdeutschen Zeitung" (Dienstag/Düsseldorf). Allerdings werde die Krise in den Bankbilanzen "noch mehrere Jahre tiefe Spuren hinterlassen", fügte er hinzu.
Dass die Bundesregierung ihr Ziel, 2011 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, aufgeben musste, bezeichnete Rürup vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Abkühlung als "das kleinere Problem". Entscheidend sei, dass der Arbeitsmarkt nach wie vor gut laufe. "In den vergangenen Jahren wurde die Sockelarbeitslosigkeit abgebaut", sagte Rürup. "Das kommt uns jetzt zugute."
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