Hamburg (ots) - Es ist ein Mammutprojekt, das in wenigen Tagen startet: Am kommenden Freitag, 9. Januar, beginnt die aufwendige Nachrüstung des Hamburger Elbtunnels. Maßgeblich beteiligt an der Umsetzung der noch höheren Sicherheitsstandards in den Tunnelröhren 1 bis 3 ist der internationale Technologie- und Montagedienstleister Cegelec (ehemals AEG). Insgesamt stellt der Bund rund 120 Millionen Euro für die Modernisierung bereit. Die vierte Röhre, die bereits von Cegelec mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet und im Herbst 2002 in Betrieb genommen wurde, bleibt während der gesamten Sanierungsdauer geöffnet.
Der 1975 vom damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt eröffnete Elbtunnel ist Bestandteil der Bundesautobahn A 7 und wird täglich von bis zu 150.000 Fahrzeugen durchquert. Er zählt mit einer Gesamtlänge von 3,3 Kilometern zu den längsten Unterwasserstraßen der Welt. Nachdem im Oktober 2002 nach fünfjähriger Bauzeit und technischer Ausstattung von Cegelec die vierte Tunnelröhre eröffnet wurde, steht nun die Nachrüstung der Röhren 1 bis 3 an. Cegelec ist maßgeblich an der 30-monatigen Modernisierung beteiligt. Das Auftragsvolumen für Cegelec beläuft sich auf insgesamt rund 38 Millionen Euro.
Das Nachrüstprogramm basiert auf den neuen "Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln" (RABT). Die Überarbeitung der Richtlinien war durch die Brandkatastrophen im Mont Blanc-, Tauern- sowie Gotthardtunnel ausgelöst worden. Die 2006 vom Bund verabschiedete RABT-Verordnung sieht alle 300 Meter einen Fluchtweg, eine leistungsstarke Belüftung/Entrauchung und neueste Sicherheitstechnik vor. Konkret sind direkt unter der Elbe für ein Auftragsvolumen von insgesamt rund 120 Millionen Euro folgende Modernisierungen geplant:
- Neues Lüftungskonzept - Umbau der Lüftungskanäle - Ersatz 7 Megawatt-Lüfterleistung inklusive Energieversorgung - Austausch von 30 Meter breiten Seitenwänden zur statischen Aufnahme der Klappen - Einbringen von 285 Jalousieklappen - Erneuerung der Sicherheitstechnik - Erneuerung des Brandschutzes/Asbestsanierung - Erneuerung der Fahrbahn
Die "Arbeitsgemeinschaft Nachrüstprogramm Elbtunnel" (Arge) - die technische Federführung liegt bei HC Hagemann, die kaufmännische Federführung liegt bei Cegelec - besteht aus drei Säulen. Die erste ist die von den Firmen HC Hagemann und August Prien gebildete "Arge Ingenieurbau", die für alle baulichen Aufgaben (zum Beispiel Luftkanäle aus Stahlbeton, Fluchtwege, Asphalt) verantwortlich zeichnet. Die zweite ist die Firma Lindner, die auf dem Gebiet Brandschutz und Asbestsanierung spezialisiert ist. Die dritte ist Cegelec, zuständig für die komplette technische Ausrüstung - von der Tunnellüftung, MS-/NS-Schaltanlagen über die Jalousieklappen sowie die Fluchtwegbeleuchtung bis hin zur neuen Videotechnik und den Brandmeldern.
Hamburger Elbtunnel: Verkehrsrechner kommt von Cegelec
Der Verkehrsrechner des Hamburger Elbtunnels, mit dem anhand des ermittelten aktuellen Fahrzeugaufkommens die Röhren nach Bedarf für verschiedene Fahrtrichtungen freigegeben werden können, kommt ebenfalls von Cegelec. Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich während der 30-monatigen Bauphase nicht vermeiden lassen. Die drei Röhren müssen während der Nachrüstung nacheinander gesperrt werden. Doch wenn das Projekt im Jahre 2011 abgeschlossen sein wird, wird der Elbtunnel mit seiner Sicherheits-Technologie neue Maßstäbe setzen.
ADAC bewertet von Cegelec ausgestattete Tunnel mit "sehr gut"
Cegelec gehört zu den führenden technischen Tunnelausrüstern in Deutschland und verfügt über ein eigenes Kompetenz-Zentrum für Tunnelprojekte. Der ADAC testet einmal jährlich ausgewählte Tunnel auf Sicherheit. Dabei haben mehrere Tunnel die Note "sehr gut" erhalten, die Cegelec technisch ausgerüstet hat: unter anderem 2006 der Tunnel Coschütz auf der A17 Dresden - Prag und 2007 der Tunnel Nollinger Berg in Baden-Württemberg. Auch der 2007 als "Bester Tunnel in Deutschland" bewertete Tunnel am Tiergarten in Berlin wurde von Cegelec mit ausgestattet.
Über Cegelec
Die aus der ehemaligen AEG hervorgegangene Cegelec bietet Unternehmen und der öffentlichen Hand Technologie- und Montagedienstleistungen in den Bereichen Industrie, Infrastruktur und Energie an. Der international tätige Konzern erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 3 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit 25.000 Mitarbeiter in 30 Ländern. Die Cegelec Anlagen- und Automatisierungstechnik GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Frankfurt am Main hat an 30 Standorten rund 1.950 Mitarbeiter und im Jahr 2007 einen Umsatz von mehr als 350 Millionen Euro erzielt. Zu den Kunden zählen unter anderem die Volkswagen AG, die Daimler AG, die Fraport AG sowie führende Energieversorger und Mobilfunkanbieter.
Originaltext: Cegelec AT GmbH & Co. KG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/60609 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_60609.rss2
Pressekontakt: Jens Herrmann Leiter Kommunikation Cegelec Anlagen- und Automatisierungstechnik GmbH & Co. KG Goldsteinstraße 238 60528 Frankfurt am Main Telefon: 069/6699-415 E-Mail: jens.herrmann@cegelec.com Internet: www.cegelec.de und www.cegelec.com
Murtaza Akbar Wortwahl Heinestraße 14 63263 Neu-Isenburg Telefon: 06102-301 655 E-Mail: akbar@wortwahl.de Internet: www.wortwahl.de
Der 1975 vom damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt eröffnete Elbtunnel ist Bestandteil der Bundesautobahn A 7 und wird täglich von bis zu 150.000 Fahrzeugen durchquert. Er zählt mit einer Gesamtlänge von 3,3 Kilometern zu den längsten Unterwasserstraßen der Welt. Nachdem im Oktober 2002 nach fünfjähriger Bauzeit und technischer Ausstattung von Cegelec die vierte Tunnelröhre eröffnet wurde, steht nun die Nachrüstung der Röhren 1 bis 3 an. Cegelec ist maßgeblich an der 30-monatigen Modernisierung beteiligt. Das Auftragsvolumen für Cegelec beläuft sich auf insgesamt rund 38 Millionen Euro.
Das Nachrüstprogramm basiert auf den neuen "Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln" (RABT). Die Überarbeitung der Richtlinien war durch die Brandkatastrophen im Mont Blanc-, Tauern- sowie Gotthardtunnel ausgelöst worden. Die 2006 vom Bund verabschiedete RABT-Verordnung sieht alle 300 Meter einen Fluchtweg, eine leistungsstarke Belüftung/Entrauchung und neueste Sicherheitstechnik vor. Konkret sind direkt unter der Elbe für ein Auftragsvolumen von insgesamt rund 120 Millionen Euro folgende Modernisierungen geplant:
- Neues Lüftungskonzept - Umbau der Lüftungskanäle - Ersatz 7 Megawatt-Lüfterleistung inklusive Energieversorgung - Austausch von 30 Meter breiten Seitenwänden zur statischen Aufnahme der Klappen - Einbringen von 285 Jalousieklappen - Erneuerung der Sicherheitstechnik - Erneuerung des Brandschutzes/Asbestsanierung - Erneuerung der Fahrbahn
Die "Arbeitsgemeinschaft Nachrüstprogramm Elbtunnel" (Arge) - die technische Federführung liegt bei HC Hagemann, die kaufmännische Federführung liegt bei Cegelec - besteht aus drei Säulen. Die erste ist die von den Firmen HC Hagemann und August Prien gebildete "Arge Ingenieurbau", die für alle baulichen Aufgaben (zum Beispiel Luftkanäle aus Stahlbeton, Fluchtwege, Asphalt) verantwortlich zeichnet. Die zweite ist die Firma Lindner, die auf dem Gebiet Brandschutz und Asbestsanierung spezialisiert ist. Die dritte ist Cegelec, zuständig für die komplette technische Ausrüstung - von der Tunnellüftung, MS-/NS-Schaltanlagen über die Jalousieklappen sowie die Fluchtwegbeleuchtung bis hin zur neuen Videotechnik und den Brandmeldern.
Hamburger Elbtunnel: Verkehrsrechner kommt von Cegelec
Der Verkehrsrechner des Hamburger Elbtunnels, mit dem anhand des ermittelten aktuellen Fahrzeugaufkommens die Röhren nach Bedarf für verschiedene Fahrtrichtungen freigegeben werden können, kommt ebenfalls von Cegelec. Verkehrsbeeinträchtigungen werden sich während der 30-monatigen Bauphase nicht vermeiden lassen. Die drei Röhren müssen während der Nachrüstung nacheinander gesperrt werden. Doch wenn das Projekt im Jahre 2011 abgeschlossen sein wird, wird der Elbtunnel mit seiner Sicherheits-Technologie neue Maßstäbe setzen.
ADAC bewertet von Cegelec ausgestattete Tunnel mit "sehr gut"
Cegelec gehört zu den führenden technischen Tunnelausrüstern in Deutschland und verfügt über ein eigenes Kompetenz-Zentrum für Tunnelprojekte. Der ADAC testet einmal jährlich ausgewählte Tunnel auf Sicherheit. Dabei haben mehrere Tunnel die Note "sehr gut" erhalten, die Cegelec technisch ausgerüstet hat: unter anderem 2006 der Tunnel Coschütz auf der A17 Dresden - Prag und 2007 der Tunnel Nollinger Berg in Baden-Württemberg. Auch der 2007 als "Bester Tunnel in Deutschland" bewertete Tunnel am Tiergarten in Berlin wurde von Cegelec mit ausgestattet.
Über Cegelec
Die aus der ehemaligen AEG hervorgegangene Cegelec bietet Unternehmen und der öffentlichen Hand Technologie- und Montagedienstleistungen in den Bereichen Industrie, Infrastruktur und Energie an. Der international tätige Konzern erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 3 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit 25.000 Mitarbeiter in 30 Ländern. Die Cegelec Anlagen- und Automatisierungstechnik GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Frankfurt am Main hat an 30 Standorten rund 1.950 Mitarbeiter und im Jahr 2007 einen Umsatz von mehr als 350 Millionen Euro erzielt. Zu den Kunden zählen unter anderem die Volkswagen AG, die Daimler AG, die Fraport AG sowie führende Energieversorger und Mobilfunkanbieter.
Originaltext: Cegelec AT GmbH & Co. KG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/60609 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_60609.rss2
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