Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 10.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Börse-Intern
66 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Nasdaq100: Nachhaltiger Ausbruch gelungen!

Jochen Steffens

 

Einen kleinen Nachtrag zu dem Steffens Daily von gestern möchte ich noch anbringen:

 

Man kann das Statement der Fed vom Mittwoch auch noch aus einem anderen Blickwinkel interpretieren: Wäre die Fed davon überzeugt, dass die aktuelle Erholung an den Börsen eine entsprechend dynamische Erholung der US-Wirtschaft vorwegnimmt, hätte sie Zinserhöhungen angekündigt oder wenigstens nicht so kategorisch ausgeschlossen. .


Dass sie genau das nicht gemacht hat, ist somit ein Indiz dafür, dass sie der bisherigen Erholung nicht traut.

 

Was bedeutet das für die Märkte?


Es bleibt leider bei dem, was ich in den letzten Wochen immer schreibe: Man kann es nicht prognostizieren. Die Nullzinspolitik und die dadurch entstehende Liquidität feuert die Märkte an. So wurde bisher jedes Umkehrsignal, jede kleine Konsolidierung aufgekauft. Die Rally kann somit noch weiter gehen, und sie hat auch theoretisch das Potenzial noch richtig extrem zu werden.

 

Auf der anderen Seite kann dem Markt jederzeit bewusst werden, dass es vielleicht doch zu früh war, auf eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung zu setzen. Da würden dann auch die niedrigen Zinsen nichts nützen.

 

Solche Situationen bleiben unbefriedigend, so unbefriedigend, wie sie eigentlich schon seit Monaten sind. Ich habe heute mit einem Kollegen zu Mittag gegessen, der meinte folgendes: „Eigentlich ist es ganz einfach: „Diejenigen, die vor und im Crash vorsichtig waren, die waren auch zu vorsichtig in der Rally. Diejenigen, die den Crash voll investiert miterlebt haben, waren natürlich auch in der Rally voll investiert und sind nun erleichtert, dass ihre Verluste kleiner werden. Nur ein paar hatten Glück und sind richtig eingestiegen. Einige hatten aber auch richtig Pech, haben den Crash mitgemacht und sind danach genau falsch ausgestiegen. Aber eins ist sicher: Wir befinden uns immer noch in einer extremen Situation. Mit normalem Börsenhandel hat das nichts zu tun.“

 

Das kann ich nur unterschreiben.

 

Was sagen die Charts?


Dazu der Nasdaq100 Chart, der uns nun so lange begleitet hat:

 

 

 

Der Nasdaq100, hier als Wochenchart dargestellt, hat in meiner Abwesenheit (Urlaub) sowohl den langfristigen Abwärtstrend, als auch das 50er Retracement bei 1.629 Punkten nachhaltig überwinden können. Wenn man sich, ohne auf die fundamentalen Rahmenbedingungen zu achten, diesen Chart ansieht, so sind diese beiden Ereignisse aus Sicht der klassischen Charttechnik sehr bullish zu interpretieren. Nach Überwindung des 1.750er Widerstands sind Kurse bis 2.000 Punkte und sogar neue Mehrjahreshochs denkbar. Zuvor kann es allerdings zu einem Retest der alten Abwärtstrendlinie und dem 50er Retracement von oben kommen.

 

Hier treffen mehrere Linien aufeinander, so dass sich nach der Target-Trend-Methode ein Target (blauer Kreis) bildet, das die Kurse nun anziehen wird. Je nachdem, wie sich die Kurse in und um dieses Target verhalten, kann man Rückschlüsse auf den weiteren Verlauf herleiten.

 

       Sollte das Target nicht erreicht werden, die Kurse also schon oberhalb drehen, wäre dies ein bullishes Zeichen

       Das gleiche gilt für den Fall, dass die Kurse nur kurz in das Target hineinreichen und sich eine Kerze mit einem langen Docht nach unten ausbildet.

       Sollte das Target-Niveau jedoch unterschritten werden, wäre das ein Warnzeichen. In diesem Fall würde es wahrscheinlich auch zu einem Wiedereintritt in den Abwärtstrend kommen (auch nach klassischer Charttechnik ein Warnsignal).

       Sollte das Target umlaufen werden, könnte sich eine Topformation ausbilden. Hierzu muss jedoch zunächst der weitere Verlauf abgewartet werden.

 

Zurzeit muss man also zunächst davon ausgehen, dass das Target die Kurse anzieht und dass das auch der Grund für die aktuelle Konsolidierung ist.  Man kann sich das tatsächlich wie bei einem Magneten vorstellen. Nur wenn die Kurse viel Dynamik, also Eigenenergie mitbringen, wird das die Magnetkraft aufheben. Schaut man sich den grauen Trendkanal an, erkennt man, dass die Kurse bisher nicht mehr die untere Trendlinie erreichen. Das ist ein Zeichen eben solcher Dynamik und Eigenenergie.

 

 Die „Anziehungskraft“ eines Targets hört allerdings auf, sobald auf der Zeitachse die Mitte des Targets erreicht wurde. Ab diesem Zeitpunkt verliert ein Target seine Bedeutung. Mehr zu der weiteren Entwicklung des Nasdaq100 in den nächsten Wochen.

 

Viele Grüße

Jochen Steffens

© 2009 Börse-Intern
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.