EMFIS.COM - Peking/New York 25.03.2010 (www.emfis.com) Seit Montagabend leitet Google die Besucher seiner chinesischen Website google.cn auf das Portal in Hongkong um, in dessen in Chinesisch gehaltenen Ergebnissen politisch heikle Treffer nicht herausgefiltert werden. Außerdem kündigte der Suchmaschinengigant nun an auch die Zusammenarbeit im Suchgeschäft mit Partnerunternehmen schrittweise zu beenden. Es werde keine Partnerschaftsabkommen mehr geben, die auf eine zensierte Suche im Internet hinausliefen, erklärte der US-Konzern. Heute teilte jetzt ein Sprecher des Internetunternehmens GoDaddy mit, dass man keine chinesischen Domains mehr anbieten wolle. Man wolle die neuen Richtlinien der chinesischen Regierung in Bezug auf eine Domain Registrierung nicht mehr hinnehmen. Seit Dezember 2009 muss man dazu unter anderem ein Passfoto und die Serienummer der Geschäftslizenz für China vorlegen.
Google hatte im Januar seinen Rückzug aus dem chinesischen Geschäft angekündigt, nachdem es zu bis jetzt immer noch ungeklärten massiven Cyber-Angriffen auf den Konzern kam. Ausser dem Suchmaschinenriesen waren noch mindestens 30 weitere Unternehmen betroffen. Das Internetsicherheitsunternehmen MacAffee war sogar von 100 betroffenen Firmen ausgegangen. Auch GoDaddy, welches jetzt seinen Rückzug aus China ankündigte, war unter den betroffenenUnternehmen.
Des Weiteren, wolle sich Google nicht mehr an die chinesischen Zensurbestimmungen halten, welche Suchmaschinen unter anderem vorschreibt zum Beispiel Informationen über Tibet oder die blutige Niederschlagung der Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 herauszufiltern.
Die chinesische Regierung geht derweilen in die Offensive, man wirft Google Spionage vor. So schrieb am Dienstag die Peoples Daily, welche als Zentralorgan der Kommunistischen Partei gilt, "In der Tat, was Werte angeht, ist Google kein Unschuldslamm. Seine Zusammenarbeit und das Zusammenspiel mit US-Geheim- und Sicherheitsdiensten ist weithin bekannt." Die USA versuche seit Jahren einen Internetkrieg zu führen. Googles Streit mit China könne eine Art "Probeschlacht vor Tagesanbruch" sein.
Google hatte im Januar seinen Rückzug aus dem chinesischen Geschäft angekündigt, nachdem es zu bis jetzt immer noch ungeklärten massiven Cyber-Angriffen auf den Konzern kam. Ausser dem Suchmaschinenriesen waren noch mindestens 30 weitere Unternehmen betroffen. Das Internetsicherheitsunternehmen MacAffee war sogar von 100 betroffenen Firmen ausgegangen. Auch GoDaddy, welches jetzt seinen Rückzug aus China ankündigte, war unter den betroffenenUnternehmen.
Des Weiteren, wolle sich Google nicht mehr an die chinesischen Zensurbestimmungen halten, welche Suchmaschinen unter anderem vorschreibt zum Beispiel Informationen über Tibet oder die blutige Niederschlagung der Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 herauszufiltern.
Die chinesische Regierung geht derweilen in die Offensive, man wirft Google Spionage vor. So schrieb am Dienstag die Peoples Daily, welche als Zentralorgan der Kommunistischen Partei gilt, "In der Tat, was Werte angeht, ist Google kein Unschuldslamm. Seine Zusammenarbeit und das Zusammenspiel mit US-Geheim- und Sicherheitsdiensten ist weithin bekannt." Die USA versuche seit Jahren einen Internetkrieg zu führen. Googles Streit mit China könne eine Art "Probeschlacht vor Tagesanbruch" sein.
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