DJ Ungarische Finanzaufsicht wirft Dt Bank Schwächung des Forint vor
BUDAPEST (Dow Jones)--Die ungarische Finanzaufsicht PSZAF hat eine Buße von umgerechnet rund 340.000 EUR gegen die Deutsche Bank AG verhängt. Die Bank habe durch Swap-Geschäfte den Forint am 15. Oktober 2008 geschwächt, teilte die PSZAF mit. Durch Spekulationen gegen die ungarische Währung, soll die Bank eine Abwertung verursacht haben, um Profit zu erzielen.
Als "mildernde Umstände" seien der Deutschen Bank die vollständige Kooperation bei der Untersuchung zugute gekommen und die Tatsache, dass sie aus der Transaktion letztlich keinen Gewinn erzielt hat, erklärte die ungarische Finanzaufsicht.
Der Frankfurter DAX-Konzern kann gegen die Buße binnen 30 Tagen Widerspruch bei Gericht einlegen. Ob das Institut diese Möglichkeit nutzen will, wollte ein Sprecher nicht kommentieren. Die Deutsche Bank respektiere das Verfahren der ungarischen Finanzaufsicht, widerspreche aber der Bewertung, teilte das Institut mit. Die Geschäfte vom 15. Oktober 2008 seien Teil eines "verantwortungsbewussten Kontrahenten-Risikomanagements" gewesen.
Die SWAP-Geschäfte von Banken waren zuletzt insbesondere durch Medienberichten wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, wonach die US-Bank Goldman Sachs mit Währungsgeschäften Griechenland geholfen haben soll, den Staatshaushalt zu schönen.
Webseite: www.pszaf.hu -Von Margit Feher und Madeleine Nissen , Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/has/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de
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April 22, 2010 06:21 ET (10:21 GMT)
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