VOLKSWAGEN - Die schleppende Übernahme von Porsche durch Volkswagen bringt erhebliche Nachteile für die beiden Autobauer mit sich. Nur unter erschwerten Bedingungen dürfen die Unternehmen Technologien tauschen. "Wir behandeln Porsche in Sachen Technologietransfer wie einen externen Partner und dürfen demgemäß Technik auch nicht zum Nulltarif austauschen", sagte VW-Konzernproduktionsvorstand Michael Macht. (FTD S. 3)
BAYER - Im zähen Ringen um Pfizers Tiermedizinsparte hat der Pharma- und Chemiekonzern Bayer ein vorläufiges Gebot abgegeben. Bayer, Novartis und noch mindestens eine dritte Partei seien in die zweite Auktionsrunde vorgestoßen, heißt es unter Berufung auf Finanz- und Branchenkreise. Mehrere Insider nannten als Größenordnung Beträge deutlich über acht Milliarden Euro. (FTD S. 3)
ALLIANZ - Der Versicherungskonzern Allianz bereitet eine Kaufofferte für den französischen Rivalen Gan Eurocourtage vor. Der große genossenschaftliche Versicherer Groupama muss seine Tochter abgeben, um Krisenlasten zu stemmen. Laut Versicherungskreisen will die Allianz mindestens einen hohen dreistelligen Millionenbetrag bieten. (FTD S. 19)
THYSSENKRUPP - Heinrich Hiesinger, der Vorstandsvorsitzende des Stahlkonzerns ThyssenKrupp, will Spekulationen über ein Zusammenrücken mit Siemens beenden. Sie stören seine Pläne, den Konzern auf eine gesunde Basis zu stellen. Diese Aufräumarbeit ist schwierig genug, sagte er in einem Interview. (FAZ S. 16)
BAYERNLB - Die BayernLB muss ihre Wohnungstochter GBW aller Voraussicht nach auch privaten Kaufinteressenten anbieten. Die Wettbewerbsbehörde in Brüssel ist besorgt darüber, dass die BayernLB und der Freistaat den Verkauf starten, ohne ein zumindest teilweise offenes Bieterverfahren versucht zu haben, heißt es. (FTD S. 19)
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March 09, 2012 00:23 ET (05:23 GMT)
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