LUDWIGSHAFEN (Dow Jones)--Der Chemiekonzern BASF hat sich im ersten Quartal getrieben vom florierenden Öl- und Gasgeschäft und Pflanzenschutz besser als erwartet geschlagen. Die unsichere Konjunkturlage und hohe Rohstoffkosten lasten aber weiter auf dem Konzern. Die Prognose für 2012 bekräftigten die Ludwigshafener aber.
Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen fiel daher zum Jahresauftakt mit 2,5 Milliarden Euro um 7 Prozent schwächer als im Vorjahr aus. Unter dem Strich verdiente BASF mit 1,7 Milliarden Euro 29 Prozent weniger als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Im Auftaktquartal 2011 hatte das Nettoergebnis von einem Buchgewinn vor Steuern von 900 Millionen Euro aus dem Verkauf des 10-prozentigen Anteils an K+S profitiert. Der Umsatz legte noch um 6,3 Prozent auf 20,6 Milliarden Euro zu. Mit den Zahlen lag BASF durchweg über den Analystenerwartungen.
Der weltgrößte Chemiekonzern sieht sich weiter im Aufwärtstrend. Das Geschäft habe sich im ersten Quartal im Vergleich zum vierten Quartal belebt, hieß es. Der DAX-Konzern bekräftigte seine frühere Prognose wonach das erste Halbjahr wohl noch schwächer ausfallen wird als im Vorjahr.
Für die zweite Jahreshälfte erwartet der Konzern dann wieder eine Steigerung von Umsatz und Ergebnis. Der Chemiekonzern bestätigte daher auch seine Jahresprognose. 2012 sollen Umsatz und Betriebsergebnis erneut zulegen und eine hohe Prämie auf die Kapitalkosten verdient werden. Dabei setzt BASF weiter auf die Wiederaufnahme der Erdölproduktion in Libyen und steigende Mengen im Chemiegeschäft.
DJG/hoa/kla
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April 27, 2012 01:11 ET (05:11 GMT)
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