Die Ratingagentur Standard & Poor's hat Spanien eine niedrigere Bonität bescheinigt. Das langfristige Länder-Rating fiel von "A" auf "BBB+". S&P begründete den Schritt mit der rückläufigen Konjunktur in Spanien, die sich negativ auf das Budget auswirken dürfte. Für den Marktexperten könnte die von der Politik ausgelöste Schuldenkrise noch Jahre dauern, ehe finanzklamme Länder wieder aus dem Schuldensumpf herauskommen. Der Dax ist am Freitag aufgrund der Causa Spanien auf Talfahrt und das trotz guter Zahlen von Dax-Unternehmen. Für Foeller haben Daimler und BASF vernünftige Bilanzen präsentiert. Abgesehen von den Quartalszahlen der Deutschen Börse und der Deutschen Bank war es laut Foeller eine gute Bilanz-Woche. Der Marktkenner geht davon aus, dass auch im zweiten Quartal die Konzerne gute Bilanzen schreiben werden. Weiter blickt Foeller auf den Fresenius/Rhoen-Klinikum-Deal. Aus Sicht von Foeller könnte bereits im Vorfeld etwas über den Deal durchgesickert sein. Das macht er am Derivatebereich fest. Hier wurden zuletzt so viele "Call"-Optionen umgesetzt, wie sonst im ganzen Jahr.
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