-- AXA legt dankt Preiserhöhungen bei Umsatz leicht zu
-- Marge im Neugeschäft steigt auf 25 Prozent
-- AXA will bis Ende 2012 Prüfung der Private-Equity-Tochter abschließen
(NEU: AXA Private Equity und Neugeschäft)
Von Noemie Bisserbe DOW JONES NEWSWIRES
PARIS (Dow Jones)--Der französische Versicherungskonzern AXA ist stabil ins laufende Geschäftsjahr gestartet. Dank Preiserhöhungen legte der Umsatz im ersten Quartal um 1 Prozent auf 28,1 Milliarden Euro zu. An seinem Plan zur Erhöhung der Gewinnmarge will der Allianz-Konkurrent festhalten, wie die Franzosen mitteilten.
Der Umsatz im Lebensversicherungsgeschäft stieg um 5 Prozent auf rund 16 Milliarden Euro, während die Erlöse in der Krankenvorsorge um 5 Prozent auf rund 10 Milliarden Euro zulegten. In beiden Sparten akquirieren die Franzosen mittlerweile knapp die Hälfte ihres Neugeschäfts. Bei den Neuverträgen stieg die Marge deshalb auf 25 Prozent, wie der stellvertretende geschäftsführenden Direktor Denis Duverne sagte.
Die Prämieneinnahmen (APE), die bei Versicherern das Neugeschäft sowie 10 Prozent der Einmalprämien darstellen, erhöhten sich um 90 Millionen auf 1,67 Milliarden Euro. Gewinnkennzahlen stellte die AXA SA wie üblich nicht zur Verfügung.
Die eigene Kapitalbasis bezeichnete AXA als solide. Die Solvabilitätsrate habe sich um 12 Prozentpunkte auf 200 Prozent erhöht. Die Solvabilitätsrate ist eine vielbeachtete Kennzahl bei Versicherern, nicht zuletzt da mit "Solvency II" ab 2013 neue verschärfte Regeln zur Eigenmittelausstattung auf die europäischen Versicherer zukommen.
Bis Ende des Jahres will der Versicherungskonzern zudem entschieden haben, wie es mit seiner Private-Equity-Tochter weitergeht. Vergangenes Jahr hatte AXA mitgeteilt, dass er verschiedene Optionen für seine Sparte prüfe und auch einen Verkauf in Betracht ziehe. AXA Private Equity verwaltet und berät Fonds im Wert von 22 Milliarden Euro in Europa, Asien und Nordamerika.
-Von Noemie Bisserbe, Dow Jones Newswires;
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May 11, 2012 03:35 ET (07:35 GMT)
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