Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt ist im Verlauf des Vormittags weiter abgerutscht. Die Hoffnungen, dass sich die Lage an den Aktienmärkten beruhigt, haben sich durch die Fortsetzung des griechischen Politdramas zerschlagen, hiess es im Handel. Sorgenfalten bereiten die nun immer wahrscheinlicher werdenden Neuwahlen in Athen, denn ob der eingeschlagene Weg der Sparpolitik danach beibehalten wird, gilt als fraglich, hiess es. Die zunehmende Verunsicherung lässt sich auch an der spanischen Anleihenauktion vom Vormittag ablesen: die Nachfrage zeigte sich rückläufig, die Renditen sind wieder gestiegen. Die entsprechenden Zinsspreads haben einem Händler zufolge fast das kritische Niveau von 6% erreicht. Hierzulande fehlen dem Handel weitgehend die Impulse und so ist das Volumen nur knapp halb so stark wie in den letzten drei Tagen, hiess es weiter. Auf Titelebene hat der Zementkonzern Holcim Details über das vergangene Woche angekündigte Kostensenkungsprogramm bekannt gegeben. Der Swiss Market Index (SMI) verliert um 12.05 Uhr 1,37% auf 5'873,27 Punkte. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sinkt um 1,58% auf 887,76 und der breite SPI um 1,38% auf 5'496,05 Zähler. Die am Vormittag veröffentlichten Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone blieben trotz ihrer unerwarteten rückläufigen Entwicklung ohne grossen Einfluss auf den hiesigen Handel. Die Titel von Holcim (-0,5%) haben nach einem guten Start in die Verlustzone gedreht. Der Konzern ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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