Berlin/Paris (BoerseGo.de) - Deutschland und Frankreich haben sich nach der griechischen Entscheidung für Neuwahlen für den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone ausgesprochen. "Beide Länder werden alles tun, um die Wirtschaft in dem krisengeschüttelten Land anzukurbeln", hieß es nach dem ersten Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem neuen französischen Präsidenten François Hollande am Vortag in Berlin.
"Wir möchten dass Griechenland im Euro bleibt", unterstrich Merkel. "Das sieht auch die Mehrheit der Griechen so", ergänzte sie mit Verweis auf entsprechende Umfrageergebnisse. Dies wäre vorteilhaft für Griechenland und "uns alle". Das Land müsse aber seine Verpflichtungen erfüllen.
Hollande erhofft sich von den griechischen Neuwahlen am 17. Juni ein klares Bekenntnis der Griechen zum Euro. Zugleich bekräftigte er seine Position ein Wachstumspaket für das angeschlagene Land zu erarbeiten. "Europa muss zu zusätzlichen Maßnahmen bereit sein, damit Wachstum nach Griechenland zurückkehrt", so Hollande.
