Die britische Nukleartochter von RWE
Der erwartete Kaufpreis liege bei rund 500 Millionen Euro.
Sollten die Chinesen mitmischen, droht London eine neue Diskussion
um den Einfluss auf die britische Stromversorgung und die Sicherheit
chinesischer Atomtechnologie. Die Chinesen seien bereit, für den
Markteintritt in Europa sehr hohe Preise zu zahlen, zitiert das
Blatt einen Insider. Die Firmengruppe aus den staatlich gelenkten
Konzernen State Nuclear Power Technology und China Guangdong Nuclear
Power sowie des japanischen Konzerns Toshiba
Eon und RWE hatten im März mitgeteilt, aus Kostengründen ihre
Pläne zum Bau von Atomkraftwerken in Großbritannien aufzugeben. RWE
und Eon hatten sich 2009 bei einer Auktion zwei Standorte für neue
Kraftwerke gesichert. Der Horizon-Käufer erwirbt einen Türöffner zum
britischen Strommarkt. Horizon will mit Investitionen von bis zu 15
Milliarden Pfund (18,7 Mrd. Euro) fünf bis sechs Kraftwerke mit
einer Leistung von mehr als 6.000 Megawatt bauen. Neben einer
Koalition aus der französischen GDF Suez
ISIN DE000ENAG999 DE0007037129
AXC0030 2012-05-25/08:32
