Bonn - Aktuellen Presseberichten zufolge erwartet der Brief- und Logistikkonzern Deutsche Post AG (ISIN DE0005552004/ WKN 555200) wegen der Neckermann-Pleite negative Ergebniseffekte. Dies berichtet das "Handelsblatt" am Donnerstag in seiner Online-Ausgabe.Die Pleite des Versandhauses Neckermann bringt dem Pressebericht zufolge die Geschäftsprognose der Deutschen Post ins Wanken. Der Konzern hatte für 2012 eigentlich mit einem Betriebsgewinn (EBIT) von mindestens 2,5 Mrd. Euro gerechnet. Nachdem bereits Anfang Juni ein Steuer-Nachzahlungsbescheid das Jahresergebnis um 180 Mio. Euro reduziert hatte, kommen nun offenbar durch den Ausfall des Großkunden Neckermann Abschreibungen in einer hohen zweistelligen Millionensumme hinzu. Im Jahr 2005 hatte die Deutsche Post-Tochter DHL die Versandlogistik von Quelle und Neckermann gekauft, um die Dienstleistung den Häusern anschließend in Rechnung zu stellen. Diese Entscheidung wirkt sich nun offenbar negativ aus.Den vollständigen Artikel lesen ...
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