Die schwedische VW-Tochter Scania
Scania-Chef Leif Östling lieferte am Freitag seine letzte
Quartalsbilanz nach 18 Jahren ab, ehe er zum 1. September in den
VW-Vorstand als Chef der Lkw-Sparte mit Sitz in Hannover wechselt.
Er wird am 1. September von seinem schwedischen Landsmann Martin
Lundstedt an der Spitze von Scania abgelöst. Volkswagen
Trotz des Rückgangs bei Gewinn, Umsatz und auch beim Auftragseingang zog die Scania-Aktie in Stockholm um gut fünf Prozent auf 122 Kronen an, weil das Gesamtbild positiver ausfiel als von Analysten erwartet. Östling meinte, es sei trotz zuletzt wieder anziehender Auftragseingänge für Lkw schwierig, die weitere Marktentwicklung vorherzusagen.
In den ersten sechs Monaten setzte Scania 32.000 Lastwagen und Busse ab. Das entsprach einem Rückgang von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Scania hat sich seit Ende vergangenen Jahres in mehreren Schritten durch Drosselung der Produktion, weniger Personal und den Aufschub von Investitionen auf den Rückgang der Nachfrage eingestellt./tbo/DP/stw
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AXC0084 2012-07-20/12:40
