Auch wenn Daimler heute eingeräumt hat, dass das Erreichen der Ziele für 2012 nicht leichter geworden ist, hält Equinet-Analyst Tim Schuldt die Aktie nach wie vor für einen klaren Kauf. "Wir sehen schon, dass es schwieriger wird im Umfeld, aber der Aktienkurs lässt doch eine Menge Spielraum noch nach oben und da ist sicherlich schon sehr viel eingepreist an negativem Enttäuschungspotenzial", so Schuldt. Das EBIT von Daimler ist im zweiten Quartal um 13 Prozent gesunken. Vor Zinsen und steuern verdiente Daimler 2,24 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 2,58 Milliarden. Unter dem Strich bleiben 1,5 Milliarden Euro übrig. Der Umsatz klettert um 10 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro. Mit den Zahlen hat Daimler die Konsensschätzungen der Analysten leicht übertroffen. Die Prognose für das Gesamtjahr hat der Autobauer bestätigt: Das operative Ergebnis (EBIT) aus dem laufenden Geschäft soll weiter auf dem Niveau des Vorjahres liegen.
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