Stuttgart - Die Platinnotierungen sind am Donnerstag und Freitag um zusammen rund 4% auf zuletzt 1.457 USD geklettert, so die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg.Dies sei der höchste Stand seit dem 6. Juli. Ausgelöst worden sei die Verteuerung, nachdem sich eine Eskalation der Situation in der Südafrikanischen Marikana-Mine des Bergbaukonzerns Lonmin abgezeichnet habe. Bereits seit vergangenen Freitag würden sich die Rock Drill Operators in einem wilden Streik befinden. Dieser Teil der Belegschaft sei für die Gesteinsgewinnung unter Tage zuständig und nehme damit eine Schlüsselstellung bei der Platingewinnung ein. Der Produktionsausfall dürfte zum gegenwärtigen Zeitpunkt mindestens 17.000 Feinunzen Platin ausmachen, zumal Lonmin kaum Puffer entlang der Produktionskette aufgebaut habe. Die Marikana-Mine stehe für knapp 95% der Platingewinnung Lonmins. Da das Unternehmen aber lediglich 11,6% der weltweiten Platingewinnung ausmache und gleichzeitig ein Platinüberangebot am Markt herrsche, würden sich die Auswirkungen auf die Versorgungslange derzeit noch sehr in Grenzen halten.Den vollständigen Artikel lesen ...
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