Rhön-Klinikum
Damit ist eine der spektakulärsten Übernahmeschlachten der vergangenen Jahre hierzulande vorerst beendet. Fresenius war im Frühjahr unter anderem wegen der Störfeuer des Konkurrenten Asklepios mit dem Versuch gescheitert, Rhön-Klinikum für 3,1 Milliarden Euro zu übernehmen. Seitdem wurde immer wieder über eine neue Offerte spekuliert. Ein Händler sagte: "Die Lage ist nun sehr kompliziert, und es gibt nur Verlierer." Verschiedene Investoren werden sich weiter blockieren, bei Rhön ist das Geschäft durch den Fokus auf die Übernahme beeinträchtigt worden, und der Verkaufsdruck der kurzfristig engagierten Investoren wird extrem hoch sein, wie ein Händler sagte.
"Für den Markt und die Investoren ist die Absage eine große Enttäuschung", sagte Analystin Theresa Dick vom Bankhaus Lampe. Vor allem die Ankündigung von Asklepios vor dem Wochenende, die Anteile weiter aufstocken zu wollen, dürfte aus ihrer Sicht ausschlaggebend für die Absage gewesen sein. Der Krankenhaus-Markt sei von Übernahmefantasien getrieben worden und entsprechend negativ sie die Meldung nun zu werten./fat/ag
ISIN DE0007042301 DE0005785604
AXC0044 2012-09-03/08:42
