K+S mischt künftig in Kanada, dem Land mit den weltweit größte
Kalivorkommen, mächtig mit. Für 2,4 Milliarden Euro erschließt der
DAX-Konzern dort eine Lagerstätte. Einen Beitritt zum Exportkartell der
kanadischen Kaliproduzenten schließt K+S allerdings aus. Die Aktie dürfte
schon bald den Korrekturmodus verlassen und wieder steigen.
Der Salz- und Düngemittelproduzent K+S will sich auf dem Weltmarkt für
Kaliumchlorid auch in Zukunft allein behaupten. "In der Rolle des kleineren,
dafür aber unabhängigen Anbieters fühlen wir uns durchaus wohl", sagte
K+S-Chef Norbert Steiner der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er schloss
damit einen Beitritt zum Exportkartell der kanadischen Kaliproduzenten
namens Canpotex aus. Dieses deckt gut ein Drittel der Nachfrage auf dem
Weltmarkt ab.
Milliardeninvestitionen
Im Juni nahm K+S die Bauarbeiten zur Erschließung einer Kalilagerstätte in
der kanadischen Provinz Saskatchewan auf. Dort sollen von 2015 an zwei
Millionen Tonnen Kaliumchlorid gefördert werden. Mit einem Volumen von 2,4
Milliarden Euro handelt es sich um das größte Investitionsprogramm des
DAX-Konzerns. In der Branche war laut dem Blatt in den vergangenen Monaten
über einen Beitritt von K+S zum Canpotex-Kartell spekuliert worden.
55 Euro bleibt die Zielmarke
In den letzten Jahren stand der DAX-Konzern wegen fehlender Perspektiven für
neue Kali-Bergwerke bei Experten in der Kritik. Mit der Übernahme von Potash
One und dem Start des Legacy-Projekts in Kanada ist K+S genau in die
richtige Richtung gegangen um die wichtige Rohstoffversorgung der Zukunft zu
sichern. K+S geht davon aus, dass mit den angestrebten Produktionsmengen die
Förderung mehr als 55 Jahre lang möglich ist. Bisher hatte K+S
ausschließlich Kali-Vorhaben in Deutschland, von denen die meisten in 30 bis
40 Jahren erschöpft sein werden. DER AKTIONÄR ist weiterhin von K+S und dem
dahinter stehenden Management überzeugt. Das Kursziel liegt bei 55 Euro.
Gelingt der Aktie nachhaltig der Ausbruch über die Marke von 41 Euro, dürfte
dieses Kurzsiel schneller als gedacht in Angriff genommen werden.
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet
unter www.deraktionaer.de
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS
/ HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++ (END) Dow Jones NewswiresSeptember 13, 2012 05:17 ET (09:17 GMT)
Kalivorkommen, mächtig mit. Für 2,4 Milliarden Euro erschließt der
DAX-Konzern dort eine Lagerstätte. Einen Beitritt zum Exportkartell der
kanadischen Kaliproduzenten schließt K+S allerdings aus. Die Aktie dürfte
schon bald den Korrekturmodus verlassen und wieder steigen.
Der Salz- und Düngemittelproduzent K+S will sich auf dem Weltmarkt für
Kaliumchlorid auch in Zukunft allein behaupten. "In der Rolle des kleineren,
dafür aber unabhängigen Anbieters fühlen wir uns durchaus wohl", sagte
K+S-Chef Norbert Steiner der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er schloss
damit einen Beitritt zum Exportkartell der kanadischen Kaliproduzenten
namens Canpotex aus. Dieses deckt gut ein Drittel der Nachfrage auf dem
Weltmarkt ab.
Milliardeninvestitionen
Im Juni nahm K+S die Bauarbeiten zur Erschließung einer Kalilagerstätte in
der kanadischen Provinz Saskatchewan auf. Dort sollen von 2015 an zwei
Millionen Tonnen Kaliumchlorid gefördert werden. Mit einem Volumen von 2,4
Milliarden Euro handelt es sich um das größte Investitionsprogramm des
DAX-Konzerns. In der Branche war laut dem Blatt in den vergangenen Monaten
über einen Beitritt von K+S zum Canpotex-Kartell spekuliert worden.
55 Euro bleibt die Zielmarke
In den letzten Jahren stand der DAX-Konzern wegen fehlender Perspektiven für
neue Kali-Bergwerke bei Experten in der Kritik. Mit der Übernahme von Potash
One und dem Start des Legacy-Projekts in Kanada ist K+S genau in die
richtige Richtung gegangen um die wichtige Rohstoffversorgung der Zukunft zu
sichern. K+S geht davon aus, dass mit den angestrebten Produktionsmengen die
Förderung mehr als 55 Jahre lang möglich ist. Bisher hatte K+S
ausschließlich Kali-Vorhaben in Deutschland, von denen die meisten in 30 bis
40 Jahren erschöpft sein werden. DER AKTIONÄR ist weiterhin von K+S und dem
dahinter stehenden Management überzeugt. Das Kursziel liegt bei 55 Euro.
Gelingt der Aktie nachhaltig der Ausbruch über die Marke von 41 Euro, dürfte
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