Neuerliche Gewinnmitnahmen sowie wieder
aufgekeimte Sorgen um die Euro-Schuldenkrise haben die Wiener Börse
am Dienstag im Einklang mit dem europäischen Umfeld klar ins Minus
gedrückt. Der ATX
Eine positiv aufgenommene spanische Anleihenauktion sowie gemischt ausgefallene ZEW-Daten aus Deutschland konnten heute kaum Impulse für die Aktienbörsen liefern. Dagegen gerieten die Verhandlungen um mögliche Finanzhilfen für Spanien erneut in den Fokus. Die dortige Regierung zögere vor einem Hilfegesuch an die Europäische Union (EU) und schüre damit Unsicherheit unter den Investoren, hieß es aus dem Markt. Dabei hatte die EU Spanien bereits Hilfe von bis zu 100 Milliarden Euro für die Sanierung maroder Banken zugesagt.
Am unteren Ende der Kurstafel sammelten sich verstärkt
ATX-Schwergewichte. Dementsprechend sackten Telekom Austria
Kursverluste gab es auch in Andritz
In den Blickpunkt rückten überdies Versorger. Die Papier des
Verbund fielen um 2,73 Prozent auf 16,56 Euro und EVN
UNIQA schlossen indessen um 1,90 Prozent leichter bei 9,27 Euro. Der Versicherer verhandelt nach eigenen Angaben nur mehr exklusiv mit der Bietergruppe um Oliver W. Braun, zu der auch Günther Kerbler und Johann Kowar gehören, wegen des Verkaufs der Austria Hotels. Über den Kaufpreis für die Hotel-Betriebsgesellschaften und die betreffenden Immobilien sei Stillschweigen vereinbart worden./bel/APA/jha
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AXC0253 2012-09-18/18:16
